„Rechstpopulist leider freigesprochen“

Wenn es gegen den „Rechtspopulisten“ Wilders geht, wünschen sich gewisse Journalisten eine Begrenzung der Meinungsfreiheit.

Würde man dieselben Journalisten jedes Mal, wenn sie Wilders als „Hetzer“, „Rassist“ oder „Islamhasser“ verleumden, veklagen, würden sie sich vielleicht wieder auf den Wert des Rechts auf freie Meinungsäußerung zurückbesinnen.

Während Geert Wilders bei seinem Prozeß wegen Verhetzung wohl wenig Schwierigkeiten haben dürfte, nachzuweisen, dass die bösen Dinge, die er dem Islam vorwirft, tatsächlich im Koran stehen, könnten sich die Journalisten, die Geert Wilders pausenlos strafbare Handlungen unterstellen, in einem Strafprozeß wohl höchstens auf ihre Ignoranz berufen (da für das Delikt der Verleumdung Vorsatz notwendig ist).

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24 Antworten to “„Rechstpopulist leider freigesprochen“”

  1. Carlo Says:

    ein schwerer Rückschlag für alle europäischen Dhimmis…

  2. aron2201sperber Says:

    Statt Vetreter der Mitte – wie den Sozialdemokraten Sarrazin, den Konservativen Sarkozy oder den Liberalen Wilders – ständig in die rechtsextreme Ecke zu stellen, sollte man lieber froh sein, dass in jenen Ländern im Gegensatz zu Österreich keine (in weiten Teilen) tatsächlich rechtsextreme Partei zu einem wesentlichen politischen Machtfaktor geworden ist.

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2010/10/13/rechtsextremismus-der-mitte/

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2010/10/07/osterreichs-rassisten-gegen-wilders/

  3. Kein Gewinn für die Freiheit | Aron Speiber Says:

    […] wenn manche über den Freispruch von Geert Wilders jubeln, und darin eine Stärkung der Freiheit sehen, so […]

    • aron2201sperber Says:

      „ein hassverbrämtes wortwörtliches Lesen des Koran ist ein äußerst schlechter Weg, um Inhalt und Aussagen wirklich zu erfassen“

      leider ist dies genau die Art, auf die Islamisten den Koran lesen…

      • aronspeiber Says:

        Ja, und wieviele Muslime machen das tatsächlich so? Geert Wilders behauptet alle, denn es gäbe ja keinen moderaten Islam (eine infame Lüge, übrigens, aber das haben andere schon ausführlicher diskutiert), tatsächlich ist es nur ein verschwindend geringer Teil der gesamten muslimischen Weltbevölkerung. Oder wer misst ernsthaft das Christentum an der Westboro Baptist Church oder irgendwelchen „wir schützen Leben“-Mörder-Christenfundis?

      • aron2201sperber Says:

        Geert Wilders im Originalton:

        Bevor ich fortfahre und um jedes Missverständnis zu vermeiden, möchte ich betonen, dass ich über den Islam spreche, nicht über Muslime. Ich mache immer einen klaren Unterschied zwischen den Menschen und der Ideologie, zwischen Muslimen und dem Islam. Es gibt viele moderate Muslime, aber die politische Ideologie des Islam ist nicht moderat und hat globale Ambitionen. Sie beabsichtigt, der ganzen Welt das islamische Gesetz, die Scharia, aufzuzwingen. Dies soll durch den Dschihad erreicht werden. Die gute Nachricht ist, dass Millionen von Moslems auf der Welt – darunter viele in Deutschland und den Niederlanden – den Vorgaben der Scharia nicht folgen, geschweige denn, sich im Dschihad engagieren. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass diejenigen, die das tun, bereit sind, alle verfügbaren Mittel zur Erreichung ihres ideologischen, revolutionären Zieles einzusetzen.

      • aron2201sperber Says:

        welche Muslime machen das so?

        z.B die Mullahs im Iran oder die Taliban in Afghanistan und Pakisten, die Muslim-Brüder in Ägypten, die Wahabiten in Saudi-Arabien etc.

        leider erfreut sich diese Ideologie in der islamischen Welt offenbar einer großen Beliebtheit und ist keineswegs ein Minderheitenprogramm.

        und leider wohl auch bei nicht wenigen Muslimen, die in den „islamophoben Westen“ ziehen…

      • aronspeiber Says:

        „Es gibt keinen moderaten Islam, aber moderate Muslime“ ist eine semantische Spielerei, durch erstes versucht er zu implizieren, es gäbe keine moderaten, „modernen“ Auslegungen des Islam. Und dann auch noch dieses halbgebildete Spiel mit Angstbegriffen wie „Scharia“. Was ist schon _die_ Scharia? Scharia ist, wenn ein Moslem halal isst, wenn er betet. Scharia kann alles mögliche sein, Wilder spielt hier primär mit der Assoziation von Hand abhacken, steinigen, etc., während religiöses Zivilrecht auf Basis der Scharia, oder um ein Beispiel aus einer anderen Religion zu nennen, Beth Din schon längst völlig unkontrovers in unserer europäischen Gesellschaft praktiziert wird.

        In einer freiheitlichen Demokratie hat zu gelten, „erlaubt ist, was nicht gegen die Rechtsprechung verstößt“, auch in religiösen Belangen. Durch seine geforderten Verbote will er nicht nur essenzielle Individualfreiheiten einschränken (womit er ironischerweise genau entgegengesetzt zu dem agiert, was der Name seiner Partei suggeriert), sondern anstatt die gegebenen Rechtsmittel auszunützen um kriminelle und staatsfeindliche Aktivitäten zu verfolgen, will er die Anhänger einer gesamten Religion quasi bestrafen.

      • aron2201sperber Says:

        Bassam Tibi, Erfinder des „Euro-Islam“, in einem desillusionierenden Gespräch mit der Kleinen Zeitung:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/05/15/turkei-unter-islamistischer-herrschaft/

        Mit Moslembrüdern ist kein demokratischer Staat zu machen?

        Sie spielen ein Doppelspiel: Nach außen reden sie liberal und demokratisch, in ihrem eigenen Kreis treten sie für einen Scharia-Staat ein. Aber Scharia und Demokratie vertragen sich wie Öl und Wasser. In einer Demokratie muss man zwar auch undemokratische Bewegungen einbinden, aber man darf ihnen nicht die Macht überlassen. Wir sehen das jetzt in der Türkei.

        (Bassam Tibi wirst du wohl kaum als halbgebildet in Scharia-Angelegenhietn bezeichen?)

      • aronspeiber Says:

        Mit dir ist keine sinnvolle Diskussion möglich, weil du auf keines meiner Argumente eingehst. Stattdessen bringst du nichts als Links auf frühere Artikel von dir. Das ist müßig, wenn du es nicht mal schaffst, selbst kohärent und direkt bezogen zu argumentieren. Und vor allem warum bringst du irgendjemand anderen auf, wenn wir von Geert Wilders reden? Das ist sowas von off-topic.

      • aron2201sperber Says:

        du willst die Harmlosigkeit der Scharia daran festmachen, dass es auch harmlose Bestimmungen in der Scharia gibt.

        Scharia im Privatrecht anzuwenden, soweit sie nicht gegen europäische Gesetze verstößt) ist natürlich kein Problem (in Europa gilt grundsätzlich Privatrechts-Autonomie)

        die Scharia entält jedoch auch Bestimmungen, die im krassen Gegensatz zu europäischen Grundrechten stehen.

        dazu braucht man kein Experte zu sein, sondern braucht sich nur die widerwärtigen Gesetze des Iran anzuschauen, die auf Basis der Scharia stehen…

      • Guerrero Says:

        Ich frag mich auch wie Speiber wohl „Mein Kampf“ lesen würde – gar nicht?

  4. aron2201sperber Says:

    zu deinem Vergleich von Islamisten und radikalen US-Christen:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/06/16/die-linke-logik-der-islam-verharmloser/

    • aronspeiber Says:

      Ich habe nicht Islamisten und Christenfundis gleichgesetzt, sondern diese lediglich als Beispiele für die Maxime genommen, Religionen an sich nicht an ihren extremsten Ausprägungen zu beurteilen. Und genau letzteres macht Wilders ja, für genau eine Religion.

      Und, das möchte ich nochmal betonen, er will das Schächten verbieten, angeblich aus Tierschutz, und setzt damit Tierrecht (Freiheit von Tierquälerei) vor Menschenrecht (Religionsfreiheit). Genau betrachtet eine ziemliche Perversion von grundrechtlichen Prinzipien, und noch dazu eine bedenkliche geschichtliche Analogie, denn die Nazis haben nach der Machtergreifung auch das Schächten verboten, ebenso mit Argumenten des Tierschutz.

      • aron2201sperber Says:

        das „Schächten“ steht im Widerspruch zu unseren Tierschutzgesetzen.

        Dein Zitat: „In einer freiheitlichen Demokratie hat zu gelten, „erlaubt ist, was nicht gegen die Rechtsprechung verstößt“, auch in religiösen Belangen.“

        für Moslems und Juden macht man eine Ausnahme vom Gesetz.

        das mag bei Tierquälerei tatsächlich nicht so schlimm sein, eigentlich sollten Gesetze jedoch für alle gelten.

        ich persönlich halte nichts von Diskriminierung, selbst wenn diese „positiv“ gemeint ist.

        Religionsfreiheit sollte bedeuten, dass man glauben darf, an was man will, die Möglichkeit hat eine Gemeinschaft zu bilden und einen Gottesdienst ausüben kann.

        Moscheen bauen gehört wohl dazu (auch mit Minaretten)

        allerdings sollte man genau prüfen, wer die Moschee errichtet (wenn Verfassungsfeinde wie z.B. Milli Görüs dahinter stecken, darf es kein OK geben)

        die uneingeschränkte Zuwanderung von Imamen (ein Relikt aus der K u. K-Zeit)gehört wohl auch kaum zur Religionsfreiheit…

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/05/04/wir-verdienen-den-islam/

        auch Kopftuch-Verbote an Schulen verstoßen laut Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nicht gegen die Religionsfreiheit:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2008/10/16/kein-menschenrecht-auf-kopftuch-in-der-schule/

  5. mariesacher Says:

    Ich finde den Terminus „Rechtspopulist“ psychologisch intelligent eingesetzt von den linksliberalen Medien wie die Alster times es gerne macht. Deshalb habe ich es auch in meinem Artikel erwähnt.
    Damit wird beim Leser irgendwann „Gefahr“ suggeriert: mag es Wilders um die Macht gehen, wie heute überall zu lesen war, das ist legitim- ich würde es genau so machen.
    Gruß Marie Sacher
    http://www.donaufalter-zeitung.de/friends/parser.php?artikel=1225

  6. aron2201sperber Says:

    „Rechtspopulist“ ist in jenen Medien schon längst zu seinem Vornamen geworden…

    hab deinen Blog gleich in meine Liste aufgenommen 😉

  7. American Viewer Says:

    Ich finde deine Geduld ja bemerkenswert. Ich habe das nicht.
    Bei meinem Galtung-Artikel hatte ich auch mal einen Stalker an der Backe, der meinte er müsste ein Blog-im-Blog betreiben. Rigoroses Löschen der Trackbacks und Kommentare hat dann Recht schnell zum Erfolg geführt. 😉

    • aron2201sperber Says:

      ich finde es hingegen erfrischend, einen eigenen Hate-Blog zu haben.

      Henryk M. Broder hat seinen Stalkern sogar einen eigenen Blog gewidmet:

      http://henryk-broder.com/

      • American Viewer Says:

        Das Prinzip „Sie haben das Recht zu Schweigen“ von Broder liegt mir irgendwie mehr. Er unterhält sich ja nicht mit seinen Stalkern, er stellt sie bloß. Argumentationen nützen da gar nichts, das weiß Broder nur zu gut. Er hat das auch eindrücklich an der LSE demonstriert.

        Die Leute schreiben aus der Anonymität heraus ihre Hassmails und Broder macht sich einen Spaß daraus, sie unkommentiert zu veröffentlichen.

        Macht viel weniger Arbeit und ist trotzdem lustig. Gut vielleicht nicht ganz so lustig wie eine Unterhaltung mit Speiber. 😉

  8. „Rechstpopulist leider freigesprochen“ (via Aron Sperber) « mariesacher Says:

    […] „Rechstpopulist leider freigesprochen“ (via Aron Sperber) by mariesacher on Juni 25, 2011 Wenn es gegen den „Rechtspopulisten“ Wilders geht, wünschen sich gewisse Journalisten eine Begrenzung der Meinungsfreiheit. Würde man dieselben Journalisten jedes Mal, wenn sie Wilders als „Hetzer“, „Rassist“ oder „Islamhasser“ verleumden, veklagen, würden sie sich vielleicht wieder auf den Wert des Rechts auf freie Meinungsäußerung zurückbesinnen. Während Geert Wilders bei seinem Prozeß wegen Verhetzung wohl wenig Schwierigkeiten haben dürfte, n … Read More […]

  9. mariesacher Says:

    Danke Aron, vielleicht kann ich dir das eine oder andere Interview posten, das ich mache mit Islamgeschädigten . Hast du mein letztes Interview gelesen, das ich mit einem islamischen Regierungsbeamten aus BW geführt habe?

    http://www.donaufalter-zeitung.de/friends/parser.php?artikel=1192

    Es ist alles wahr und ich kann dir die Schulen nennen usw.

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