Griechische Tragödie

Schon seit langem erpessen Radikale das Land mit der Drohung: “Geld her, oder wir fackeln alles nieder”.

Die Gewerkschaften nutzten die jederzeit gewaltbereiten Autonomen, um ihre überzogenen Forderungen durchzusetzen.

Um den „sozialen Frieden“ nicht zu gefährden, gab der Staat den Erpressern stets nach. Das schlechte Gewissen nach der Zeit der Militärdiktatur tat sein übriges.

Solange die EU diesen teuer erkauften „sozialen Frieden“ durch Kredite finanzierte, waren alle glücklich.

Hätte man stattdessen rechtzeitig gehandelt, hätte man sich die tatsächlich brutalen Einschränkungen im allgemeinen Lebensstandard, die nach der drohenden Staatspleite unumgänglich wurden, wohl ersparen können.

Die Streiks und gewaltsamen Proteste gehen natürlich jetzt erst recht weiter.

Schuld an der griechischen Tragödie seien nämlich die Banken und die EU.

Die gewaltbereiten Linksradikalen glauben, dass sie nichts zu verlieren hätten, da sie ohnehin nichts von Kapitalismus, Euro oder EU halten.

Außerdem rechnen sie sich wohl gute Chancen aus, den maroden Laden am Ende ganz übernehmen zu können.

Dass in der europäische Geschichte nach jedem Staats-Ruin stets Faschisten an die Macht gespült wurden, scheint den linken Chaoten keine Sorgen zu bereiten…

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10 Antworten to “Griechische Tragödie”

  1. American Viewer Says:

    Deine Analyse kann ich nachvollziehen. Außer der letzte Satz:

    Dass in der europäische Geschichte nach jedem Staats-Ruin stets Faschisten an die Macht gespült wurden, scheint den linken Chaoten keine Sorgen zu bereiten…

    Die Geschichte sagt da etwas anderes:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsbankrott#Beispiele_f.C3.BCr_Staatsbankrotte_und_Beinahepleiten

    Ein Staatsbankrott für Griechenland ist schon lange überfällig.
    Argentinien und Russland waren die letzten beiden Staaten, die das gemacht haben und es war richtig.

    Was man auf keinen Fall machen darf, ist immer mehr Geld nachschießen, da hast du ganz Recht. Aber das macht bekanntlich die EU.

    Die Schuld ist ziemlich gleich verteilt unter Kreditgeber und Kreditnehmern. Die Kreditgeber hätten niemals so viele Kredite ausgeben sollen und die Kreditnehmer hätten sie nicht annehmen dürfen. Aber beide Seiten haben darauf spekuliert, dass man sie nicht im Stich lässt. „Too big to fail“ und noch mehr dummes Zeug wird bis heute verbreitet. Selbst wenn das stimmen sollte, gilt: Das Problem wird durch mehr Kredite nicht kleiner, es wird größer.

    Vielleicht wird diese Ausdehnung auf die ganze EU aber auch positive Folgen haben und man kann in ein paar Jahren sagen: Gut, dass diese undemokratische, zentralistische Eurokratie so schnell wieder zusammengebrochen ist. Dann wäre auch der Weg frei für einen ehrlichen Neustart. So kann es jedenfalls nicht weitergehen.

  2. aron2201sperber Says:

    ich bezog mich auf die europäischen Staaten vor dem 2. Weltkrieg, die auch alle schwere ökonomische Probleme hatten, aus denen die Kommunisten Kapital zu schlagen versuchten.

    doch statt der Kommunisten kamen in Italien, Spanien Österreich und einer Reihe osteuropäischer Staaten die Faschisten zum Zug.

    …und in Deutschland die Nationalsozialisten

  3. Isabella Says:

    Warum wurde die DM abgeschafft?

    oder:

  4. Isabella Says:

    Ihr müsst euch den Spielfilm: „the International“ ansehen!!! da gehts um eine Bank, welche versucht alle Länder in Schulden zu treiben, denn wenn sie Schulden haben, sind sie gut zu manipulieren und man verkauft den Staatsbesitz der Völker. Hat man bei uns ja schon gemacht. Jetzt erpresst man Griechenland. Glaubt mir, dass wurde geplant.
    Haben sie auf ARD gespielt.
    Da wird erklärt wie die Völker ausgebeutet werden und gegeneinander ausgespielt werden. Siehe Beispiel Griechenland.

    • aron2201sperber Says:

      niemand hat diese Länder gezwungen, sich zu verschulden.

      an der Verschuldung sind nicht die Banken schuld, sondern die Politiker bzw. deren Wähler, die nicht die Eier haben, sich mit der Realität abzufinden.

      ein auf Grund der Altersstruktur unfinanzierbares Pensionssystem, viel zu hohe Lohnnebenkosten, ein zu starrer Kündigungsschutz, eine zu hohe Sozialquote…

  5. aron2201sperber Says:

    Berlusconi versucht rechtzeitig dafür zu sorgen, dass Italien nicht in die Situation Griechenlands kommt:

    http://derstandard.at/1308680011546/Italiens-Sparbudget-Hinter-mir-die-Sintflut

    …und wird dafür prompt von der verantwortungslosen italienischen Opposition und einem vertrottelten Standard-Journalisten abgekanzelt.

  6. aron2201sperber Says:

    und es geht noch doller:

    http://derstandard.at/1308680002170/Sparpaket-Ein-Fall-fuer-den-Psychiater

    ein Fall für den Psychiater sei Berlusconi.

    wenn die Linken ans Ruder dürfen und dann Italien balsd abgewirtschaftet haben, werden sie mit VT (siehe Isabella) kommen, um zu erklären, warum es gar nicht ihre Schuld gewesen sei…

  7. ribi Says:

    europa sollte mehr als der erfüllungsgehilfe der usa sein! wieso niemand gezwungen, alle zinsen(warum überhaupt?) wurden zeitig bedient!dann neue kredite angeboten! eine reform oder umwandlung des zinssystems würde sicher not-tun!banken wollen geld aus geld machen, wo ist da die harte arbeit, die ihr us-freunde so gerne erwähnt!?

  8. ribi Says:

    eier? hat ihre usa nicht die eier dafür,zu erkennen dass ihre kriege nicht finanzierbar sind?

  9. Das Schicksalsspiel der Griechen « Aron Sperber Says:

    […] wahrscheinlicher ist jedoch, dass das wirtschaftliche und politische Chaos wohl viele Touristen abschrecken und die Abwärtsspirale beschleunigen […]

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