Archive for 11. August 2011

Asyl bei den Mullahs?

August 11, 2011

„Diese grausame Behandlung von Menschen ist absolut inakzeptabel, die britischen Staatsmänner müssen die Stimme des Volkes hören und ihm Freiheiten einräumen“, erklärte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad laut einem Bericht des Staatsfernsehens.

http://www.n-tv.de/politik/Iran-und-Libyen-verurteilen-Briten-article4025016.html

Kann man daraus ableiten, dass Ahmadinejad dazu bereit wäre, den in England „grausam behandelten Menschen“ im Iran Asyl zu gewähren?

Obwohl der Iran ein reiches Land ist, würden wohl trotzdem nicht allzuviele Menschen sein Angebot in Anspruch nehmen.

Trotz aller beklagten „Islamophobie“ ist der Westen auch bei Muslimen nach wie vor das bevorzugte Auswanderungsziel.

Warum ist das so?

In Europa werden trotz aller beklagten „sozialen Kälte“ alle Menschen gut versorgt, egal ob sie arbeiten oder nicht.

Im Iran müssen Flüchtlinge hingegen selbst schauen, wie sie über die Runden kommen, selbst wenn es sich um Glaubensbrüder handelt.

Denn die Petrodollars werden im Iran nur an Günstlinge des Regimes verteilt.

Das einzige „idealistische Motiv“, für das von den Mullahs Geld ausgegeben wird, ist die Vernichtung Israels.

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„Double Standard“ im Spiegel

August 11, 2011

Dank Breiviks Wahnsinnstat erhielten Medien wie der Spiegel endlich die Gelegenheit, mit allen „Rechtspopulisten“ und „Islamkritikern“ abzurechnen.

Die Ausschreitungen von London für die eigenen politischen Ziele zu mißbrauchen, sei hingegen verwerflich:

Sie spielen sich als Hüter von Recht und Ordnung auf, als Bollwerk gegen die Randalierer: Die rechtsextreme English Defence League und die British National Party nutzen die Krawalle in britischen Städten zu ihren Zwecken. Doch ihre verbale Gegengewalt ist so gefährlich wie die Plünderungen selbst.

(Spiegel)

Außer man weist die Schuld der „neoliberalen Regierung“ zu:

Die nächtlichen Krawalle in England waren absehbar, sie sind eine direkte Folge der Politik der neoliberalen Regierung David Camerons – sagt der in London lehrende US-Soziologe Richard Sennett. Im Interview erklärt er, warum die britische Gesellschaft viele junge Leute isoliert und kriminalisiert.

(Spiegel)