„Überall Mauern“

Sie bauen wieder Mauern, überall bauen sie Mauern, es ist geradezu eine Konjunktur des Mauerbaus, pünktlich zum 50. Jubiläum des deutschen Mauerbaus an diesem Samstag, von Nordafrika bis Mexiko, von Texas bis zum Westjordanland, Sicherheitsmauern, Reichtumsmauern, Armutsmauern, Kapitalismusmauern dieses Mal.

In England wünschten sie sich sicher, sie hätten Mauern, um den Wohlstand zu schützen und die Wut zu begrenzen. David Cameron stand dort vor Downing Street Nummer 10 , er drohte denjenigen, denen er gerade das Geld für Jugendarbeit um 75 Prozent gekürzt hatte, mit „der vollen Härte des Gesetzes“.

(Georg Diez im Spiegel)

Die Berliner Mauer diente dazu, die eigene Bevölkerung einzusperren, und wurde von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt.

Die „modernen Mauern“, die vom Spiegel mit der Ostblock-Gefängnismauer in einem Atemzug genannt werden, dienen hingegen dazu, die eigene Bevölkerung zu schützen, und werden von der klaren Mehrheit der Bevölkerung befürwortet.

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4 Antworten to “„Überall Mauern“”

  1. Karl Says:

    Typisch für solche Schreiberlinge, dass sie nicht den Unterscheid verstehen, ob eine Mauer für oder gegen die eigene Bevölkerung gebaut wird.

    ganz so als ob es dasselbe wäre, seine eigene Türre abzusperren oder in ein Gefängnis gesperrt zu werden.

    Typen wie ihn hätte die DDR gutgetan, dann würden sie die Freiheit, die sie als Selbsverständlichkeit betrachten vielleicht etwas mehr schätzen

  2. „Wer wird Millionär“ auf Islamisch… « Denia: Ein Rentnerstadl an der Costa-Blanca Says:

    […] „Überall Mauern“ […]

  3. American Viewer Says:

    denen er gerade das Geld für Jugendarbeit um 75 Prozent gekürzt

    ein echter schocker. man erinnere sich an die ganzen marodierenden jugendbanden kurz nach dem zweiten weltkrieg als es noch wirklich viele jugendliche gab und keine väter zum aufpassen. hitler und seine schergen waren so ein schlechtes vorbild, dass es keine regeln, keinen anstand und keine moral mehr gab. wer erinnert sich? wenn da jemand auch noch das „geld für jugendarbeit“ gekürzt hätte: um gottes willen!

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