Archive for August 2011

Gaddafi bejammert „Einmischung“

August 21, 2011

Gaddafi beklagt sich über das Eingreifen der NATO in den libyschen Bürgerkrieg.

Er scheint dabei völlig vergessen zu haben, was er selbst im Tschad, in Tansania, in der Zentralafrikanischen Republik und in Liberia gemacht hat:

Gaddafi ran a school near Benghazi called the World Revolutionary Center (WRC), where he gave military training to foreign leaders who shared ideological similarities with him.[92]Blaise Compaoré of Burkina Faso and Idriss Déby of Chad were graduates of this school, and are currently in power in their respective countries.[93] Gaddafi trained and supported Charles Taylor of Liberia, Foday Sankoh, the founder of Revolutionary United Front, Jean-Bédel Bokassa, the Emperor of the Central African Empire.,[94][95] and Mengistu Haile Mariam of Ethiopia.[95] Gaddafi intervened militarily in the Central African Republic in 2001 to protect his ally Ange-Félix Patassé from overthrow. Patassé signed a deal giving Libya a 99-year lease to exploit all of that country’s natural resources, including uranium, copper, diamonds, and oil.[92] He also sent troops to fight against Tanzania on behalf of Idi Amin and lost 600 Libyan soldiers defending Amin’s collapsing regime.[94]

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Neue Ermittlungen gegen Thomas Kram

August 20, 2011

Thomas Kram

Thomas Kram alias „Lothar“ war ein enger Weggefährte von Johannes Weinrich alias „Steve“, der „rechten Hand“ von „Carlos“.

31 Jahre nach dem Anschlag von Bologna ermittelt die italienische Justiz nun doch noch gegen Thomas Kram, der sich am Tag des Anschlags am Tatort aufgehalten hatte.

Allerdings in einem Zusammenhang, von dem ich wenig halte:

Nach der neuesten Theorie soll es sich beim Anschlag von Bologna um eine Racheaktion für die Verhaftung eines PFLP-Aktivisten gehandelt haben.

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Merci Sarkozy

August 20, 2011

Gaddafis Regime wird bald Geschichte sein.

Ich hoffe sehr, dass sich der Westen um Gaddafis Auslieferung bemühen wird, um ihn für Terrorstreiche wie Lockerbie endlich den Prozeß zu machen.

Ohne seine Öl-Macht wird man Gaddafi endlich wieder als das behandeln, was er ist:

Ein gemeiner Mörder.

Wäre Sarkozy nicht beherzt eingeschritten, wäre diese Chance wohl für immer dahingewesen.

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„Breivik und Broder“ vs. „Bin Laden und Blum“

August 18, 2011

Anders Breivik mochte Henryk M.Broder. Das kann man nicht leugnen. Es gibt zwar sicherlich auch Meinungen von Broder, die Breivik nicht geteilt hat, aber dass er Broders Warnung an die europäische Jugend, den Kontinent zu verlassen bevor es zu spät ist, ans Herz gegangen ist, steht außer Frage. Broder ist also ein „geistiger Brandstifter“, während Breivik ein physischer ist. Er hat so lange den Islam und die Linken verteufelt, egal ob berechtigt oder nicht, bis einer seine Thesen so ernst nahm, dass er zur Waffe griff. So sagen es zumindest seine Gegner.

Gemäß dieser Definition ist William Blum ebenfalls ein geistiger Brandstifter. Der amerikanische Buchautor veröffentlichte im Jahr 2000 das Buch „Schurkenstaat„, indem er, berechtigt oder nicht, die USA als Schurkenstaat bezeichnete und schlussfolgerte, das der Terrorismus gegen die USA eine Folge des amerikanischen Imperialismus sei. Seine Thesen wurden von einem saudischen Multimillionär ernstgenommen, der als der Führer einer militanten Organisation im Nahen Osten galt und vor drei Monaten bei einem illegalen und imperialistischen Einsatz der USA getötet wurde. In einer Videobotschaft, die der arabische Fernsehsender Al-Jazeera am 19.Januar 2006 ausstrahlte, hatte dieser gesagt: „Es ist nützlich für euch, das Buch Der Schurkenstaat zu lesen.“

Weiterlesen bei Arprin

„Fast alle Länder foltern“

August 17, 2011

Das Wiener Ludwig Boltzmann-Institut hat einen „Weltatlas der Folterungen“ erstellt.

„In fast allen Ländern wird gefoltert“ titelt dazu der Standard.

Doch welche Länder sind „sauber“?

http://www.univie.ac.at/bimtor/countrymap

Im Gegensatz zu Schweden oder Liechtenstein wird demnach im Iran nicht „gefoltert“ (was auch immer man darunter verstehen soll…)

Was die „Folter-Experten“ gerade aktuell beschäftigt?

http://www.atlas-of-torture.org/

Natürlich zu allererst Israel…

Der afrikanische Breivik

August 17, 2011

Libyen  und Norwegen sind beide ehemals arme Länder am Nordrand ihres Kontinents.

Beide Länder sind dank enormer Erdölfunde zu gewaltigem Reichtum gekommen, den sie lediglich auf eine geringe Einwohnerzahl aufzuteilen brauchen.

Beide Länder haben jedoch auch geisteskranke Massenmörder hervorgebracht.

In Libyen durfte ein solcher sogar über 40 Jahre den Staat lenken.

Was „Palästinenserfreunde“ gerade beschäftigt

August 16, 2011

Wie reagieren die notorischen Israelhasser „Palästinenserfreunde“ auf die Nachrichten über den Beschuss eines palästinensischen Flüchtlingslagers durch die syrische Armee?

„Mein Freund, der Baum“

Gaddafi am Ende?

August 16, 2011

Gaddafis Regime dürfte bald Geschichte sein.

Es ist leider zu befürchten, dass auf Gaddafi nicht unbedingt etwas Besseres folgen wird.

Allerdings schaffe ich es nicht, bei Gaddafi „rational“ zu bleiben.

Dazu habe ich mich zu sehr mit der Geschichte des Terrorismus der 70er und 80er Jahre beschäftigt.

Hinter der Multikulti-Idylle

August 14, 2011

Bei den Krawallen in England wurden 3 pakistanische Einwanderer vorsätzlich überfahren, als sie versucht hatten, ihr Viertel vor Plünderungen zu schützen.

Über die Herkunft der Täter erfahren wir nichts.

Daher muss man davon ausgehen, dass es mit Sicherheit keine „Rechtsextremen“ und wohl auch keine „Ureinwohner“ waren.

Rassistisch motivierte Gewalt ist keineswegs ein Monopol der „Weißen“.

Reggae gilt als friedfertige Kiffer-Musik und idealer Soundtrack für urbane Multikulti-Idylle.

Wenn man sich die Mühe macht, die Texte anzuhören, offenbart sich jedoch eine Mentalität, die wenig mit dem antirassistischen „Image“ der Musik zu tun hat:

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„Überall Mauern“

August 14, 2011

Sie bauen wieder Mauern, überall bauen sie Mauern, es ist geradezu eine Konjunktur des Mauerbaus, pünktlich zum 50. Jubiläum des deutschen Mauerbaus an diesem Samstag, von Nordafrika bis Mexiko, von Texas bis zum Westjordanland, Sicherheitsmauern, Reichtumsmauern, Armutsmauern, Kapitalismusmauern dieses Mal.

In England wünschten sie sich sicher, sie hätten Mauern, um den Wohlstand zu schützen und die Wut zu begrenzen. David Cameron stand dort vor Downing Street Nummer 10 , er drohte denjenigen, denen er gerade das Geld für Jugendarbeit um 75 Prozent gekürzt hatte, mit „der vollen Härte des Gesetzes“.

(Georg Diez im Spiegel)

Die Berliner Mauer diente dazu, die eigene Bevölkerung einzusperren, und wurde von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt.

Die „modernen Mauern“, die vom Spiegel mit der Ostblock-Gefängnismauer in einem Atemzug genannt werden, dienen hingegen dazu, die eigene Bevölkerung zu schützen, und werden von der klaren Mehrheit der Bevölkerung befürwortet.