„Wie bei Wag The Dog“

Die europäischen Reaktionen auf die iranischen Terrorpläne zeigen, dass der Antiamerikanismus der Bush-Jahre entgegen aller scheinheiligen Beteuerungen wenig mit Bush, sondern vielmehr mit den Europäern selbst zu tun hatte.

Der Spiegel passt sich auch schon dem Niveau seiner Leser an, indem er manipulative Überschriften über „Ungereimtheiten beim Iran-Komplott“ verfasst und außerdem Passagen aus einem NY Times-Artikel in einem völlig verzerrenden Zusammenhang wiedergibt.

Da die USA zugebe, dass es keine „harten Beweise“ für einen direkten Befehl der iranischen Staatsspitze gebe, suggerieren uns Spiegel & Co, dass der gesamte Anschlagsplan „zweifelhaft“ sei.

Nachdem es sich um einen „stümperhaften Anschlagsplan“ gehandelt habe, könne nicht der iranische Geheimdienst dahinter gesteckt haben, da dort im Gegensatz zur CIA nur Genies beschäftigt seien, wie „Iran-Experten“ versichern:

Der auf Iran spezialisierte Analyste Roozbeh Mirebrahimi sagte dem „Wall Street Journal“: „Der operative Flügel der Kuds-Brigaden ist zu intelligent und zu erfahren, um solche eine schlampige Operation durchzuführen.“

Selbst im Kommentarbereich des angeblich „proamerikanischen“ Blogs pi.news vertraut man mehr den Beteuerungen des iranischen Terror-Regimes als den eindeutigen Beweisen der amerikanischen Behörden.

Dabei konnte man oft lesen, dass es genauso wie bei „Wag The Dog“ gewesen sei:

  • #4 Eugen von Savoyen  (12. Okt 2011 14:22)  

    Ich traue weder den USA noch dem Iran auch nur einen Millimeter weit.

    Ich mag die Mullahs nicht, aber objektiv muss man sagen, dass ein solches Attentat den USA politisch weit mehr nützen würde als dem Iran.

    “Wag the dog” lässt grüßen…

  • #6 Baio-Warioz  (12. Okt 2011 14:34)  

    Die USA würde sich schlicht und einfach mit einem Krieg gg. den Iran übernehmen. Der Irak, Afghanistan,Pakistan und am Horizont dräut Syrien,wird für die USA unverdaulich. Ich glaube,so dämlich kann keiner der Verantwortlichen sein.
    Der Iran wird sich hüten, den Zeitpunkt vor einer bzw. mehrere funktionierenden A-Bomben, die USA oder Israel zu reitzen.
    Ich glaube auch “wag the dog”!!!

Sollte irgendein Wahnsinniger Präsident Obama umlegen, werden wir mit Sicherheit erklärt bekommen, es sei genauso wie bei „JFK“ gewesen.

Ironischerweise scheinen sich viele Amerikahasser ihre Meinungen ausgerechnet durch Hollywood-Filme zu bilden.

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8 Antworten to “„Wie bei Wag The Dog“”

  1. American Viewer Says:

    Bei 9-11 hieß es noch, dass der Anschlag viel zu komplex war. Das hätten die Islamisten niemals durchziehen können.

    Jetzt heißt es die Islamisten würden niemals so stümperhaft vorgehen. Die seien viel zu intelligent.

    Man kann es Verschwörungtheoretikern niemals recht machen.

  2. aron2201sperber Says:

    man kann abgehörte Telefonate, dokumentierte Geldflüsse, Namen der Täter und auch ein Geständnis präsentieren, aber egal ob der Präsident jetzt Obama heißt, traut man alles Böse eher der USA zu als dem Mullah-Regime.

    die Mullahs wissen jetzt endgültig, dass sie sich wohl alles ungestraft herausnehmen können.

    da der Westen voller Islam- und Iranexperten ist, die stets dem Westen die Schuld geben werden und einer verblödeten öffentlichen Meinung, die ihnen Recht gibt

    Danke, Oliver Stone:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/08/01/die-mutter-aller-verschworungen/

    • American Viewer Says:

      papperlapapp, das kann man ja alles fälschen.

      von obama weiß man ja, dass er ein mieser kriegstreiber ist. hat er osama nicht einfach ohne prozess erschossen?! skandalös.

      obama ist alles zuzutrauen. guantanamo ist immer noch auf. cia-gefängnisse sind auch überall.

      jetzt werden die deutschen schon mit bundestrojanern gejagt. das ist natürlich ungesetzlich auf den pcs von schwerverbrechern daten zu klauen. außerdem kann man dann ja den armen terroristen etwas unterschieben. bei den üblichen hausdurchsuchen ist das unmöglich.

      „dem staat“ ist jedenfalls alles zuzutrauen. gut, dass es da noch rechtschaffende medien wie den spiegel, die nyt und den guardian gibt, die sich über diesen „datenklau“ empören und gleichzeitig unsere geklauten agentenberichte veröffentlichen. der guardian leakte sogar ungeschwärzt. eine anti-zensur-offensive quasi. tote gab es dadurch sicherlich nicht. per definition gibt generell nie tote durch linke ideologen.

      der zorn der linken ist verständlich. immerhin zahlt jeder linksextremist extrem viel steuern, die jetzt vom bail-out-staat für banken, staaten und währungen verschwendet werden. am besten wäre ja ein grundeinkommen, ein bail-out für alle quasi, sonst hagelt es ab jetzt brandanschläge auf wehrlose bahnfahrer. „aktionen“ ähnlich harmlos wie kinderfasching und sponsored by spiegel.

  3. dieter Says:

    Die neokonsevative Sicht, dass der Iran an Kompetenz und Gefährlichkeit die neue Sowjetunion wäre, wird durch diesen eigenartigen Fall aber auch nicht gerade gestützt. Das hält Neokonservative freilich auch nicht davon ab, sich in ihrer Sicht nun noch stärker bestätigt zu fühlen.

  4. Guerrero Says:

    Kommentare wurden gelöscht, @aron.

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