Archive for November 2011

Sexistische Opern und lange Moscheenächte

November 19, 2011

Keine Frage: Anfang des 19. Jahrhunderts, als Rossini die Oper schrieb, waren die Türken generell nicht hoch angesehen. Aber ungebrochen werden die Vorurteile auf der Bühne der Staatsoper tradiert, garniert mit Nationalstolz („Wir Italiener sind klüger!“) und jeder Menge Sexismus. Ildar Abdrazakov darf als Mustafà drei Stunden den Affen machen. Und das im Wortsinn: Hat er doch ein Trikot voller zotteliger Haarbüscheln zu tragen.

http://derstandard.at/1319183247259/Kulturglosse-Der-Tuerke-als-Affe

Italienische Opern müssen von „Sexismus“ und „Nationalstolz“ gesäubert werden.

Der Islam darf hingegen bleiben, wie er ist.

Schließlich ist Wien dank Medien wie dem „Standard“ eine Hauptstadt des Kulturrelativismus.

Davon konnte man sich heute bei der euphorischen Berichterstattung über die „Lange Nacht der Moscheen“ wieder einmal überzeugen:

http://derstandard.at/1319183275500/Wien-Erfolgreiche-erste-Lange-Nacht-der-Moscheen

Eine „Lange Nacht der Scientology-Tempeln“ wäre hingegen als Skandal angeprangert worden.

Wiewohl es sich dabei um die wesentlich harmlosere Sekte handelt.

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Unehrenhafter Terror

November 17, 2011

Niemand fragt, ob die Terroristen nicht irgendwelche furchtbaren Kränkungen durch ihre Opfer erlitten hätten.

Niemand weist daraufhin, dass man die tausenden „friedlichen“ Gesinnungsgenossen, die noch niemanden ermordet hätten, jetzt keinesfalls unter Generalverdacht stellen dürfe.

Es melden sich auch keine um den Linksstaat Rechtsstaat besorgten Anwälte, welche die „politischen Gefangenen“ gegen die grausame Staatsmacht vertreten wollen, um damit den Grundstein für ihre eigenen blendenden politischen Karrieren zu legen.

Und es wird wohl auch niemand den Nobelpreis verliehen bekommen, weil er den „Verlust der Ehre“ einer Terroristenkomplizin literarisch aufarbeitet:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/05/07/die-verlorene-ehre-der-angela-merkel/

Das Einzige, was gleich bleibt:

Man versucht diejenigen, deren mühselige Aufgabe es ist, die Extremisten zu überwachen, als Täter darzustellen.

Der Verfassungsschutz ist darauf angewiesen, mit Leuten aus dem Extremistenmilieu unfeine Geschäfte (z.B. Hafterleichterungen) abzuschließen, um an Informationen heranzukommen.

Dass es sich bei solchen Informanten und „staatliche Agenten“ handle, beruht auf den üblichen Falschinformationen, die schon seit der Linksterrorismus-Zeit von ehrenhaften Extremismus-Sympathisanten verbreitet wurden.

Dafür gab es übrigens auch schon den Literaturnobelpreis:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/10/10/niemand-in-gefahr/

Ein „logisches Problem“ und die rettenden „BILD-Zitate“

November 13, 2011

Was meint Deutschlands Ober-Verschwörungstheoretiker zu den Taten der „Braunen Armee Fraktion“?

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/11/12/die-super-duper-doner-nazi-bande/

Ne Leute, die Story kauf’ ich nicht. Diese drei Würstchen sollen nicht nur eine Polizistin am hellichten Tag ins Gesicht geschossen haben, sondern auch noch neun Döner-Türken inclusive einem Griechen, auch am hellichten Tag?

Was nicht zusammenpasst: Die absolute Kaltblütigkeit bei der Ausübung der genannten Morde – und die absolute Unprofessionalität ansonsten.

„Kaltblütiger“ und sonstiger Terror ist bei Jürgen Elsässer und seinen VT-Kollegen immer ein „Inside-Job“ der „imperialistischen Geheimdienste“.

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/09/11/unsinn-an-schweizer-unis/

Selbst wenn es schwerste „logische Probleme“ gibt, die Taten unter die stets beschworene „Strategie der Spannung“ zu subsumieren:

Es gibt aber noch ein logisches Problem: Wenn der Staatsschutz die Taten angestiftet oder zugelassen hat – warum hat er das dann zehn Jahre lang nicht politisch ausgeschlachtet? Bei den Terrorakten der 70er und 80er Jahre (Rote Brigaden, italienischer Rechtsterrorismus, Buback, Oktoberfest …) waren auch Elemente der NATO-Geheimarmee Gladio beteiligt – aber diese Taten wurden SOFORT genutzt, um einschlägige Gesetzesverschärfungen oder zumindest eine Aufheizung des Klimas („Strategie der Spannung“) durchzusetzen. Aber die Döner-Morde wurden immer nur als „normale“, wenn auch „unheimliche“ Mordserie gedeutet, niemals politisch erklärt.

Am Ende hift man sich mit BILD-Zitaten, wonach der Verfassungsschutz abgeblich „erst recht“ mitdrinhänge:

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/11/13/verfassungsschutz-und-doner-morde/

Natürlich kann auch die offizielle Darstellung des Mörder-Trios, Braune Zelle etc. richtig sein. Aber dann hängt der Verfassungsschutz, siehe die Zitate aus BILD, erst recht drin.

Die Grenzen der Demokratie

November 10, 2011

Die Schuldenmacherei wurde in ganz Europa hochdemokratisch abgesegnet.

Über die Existenz von Schulden demokratisch abzustimmen, übersteigt jedoch die Möglichkeiten der Demokratie.

Denn die Schulden existieren im Gegensatz zur Schuldenmacherei leider völlig losgelöst davon, ob die Mehrheit dies wünscht oder nicht.

Frieden für den Bombenbau

November 9, 2011

Jetzt erfahren wir endlich, wofür Mohammed ElBaradei den Friedensnobelpreis verliehen bekam.

Er hat dafür gesorgt, dass die Mullahs jahrelang „in Frieden“ an ihrer atomaren Aufrüstung arbeiten konnten.

Neu ist dagegen, dass nun auch die IAEA sich denen anschließt, die vor einer Atommacht Iran warnen. Denn in den langen Jahren, in denen von 1997 bis 2009 der Ägypter Mohamed ElBaradei der Wiener Behörde vorstand, hatten sich deren Iran-Berichte immer gleich gelesen: Wien habe Iran zur Mitarbeit und Transparenz aufgefordert, Teheran sich jedoch taubgestellt und Inspektoren nur begrenzt Zugang gewährt.

Auch das Fazit, das ElBaradei aus den knappen Berichten zog, klang Jahr für Jahr ähnlich: Beweisen könne man den Iranern nichts, also müsse man sie machen lassen. 2005 bekam der Ägypter für seine Tätigkeit den Friedensnobelpreis, 2009 übergab er sein Amt an den Japaner Yukiya Amano. Amano hat in Wien andere Saiten aufgezogen: Unter seiner Ägide ist nun der bisher umfangreichste und detaillierteste Iran-Bericht vorgelegt worden. Amano hat damit bewiesen, dass seine Uno-Behörde Biss hat.

Von Ulrike Putz, Beirut

Das Mullah-Regime hat noch keinen Holocaust begangen und es gibt noch kein iranisches Auschwitz.

Vor 1941 gab es allerdings auch noch kein deutsches Auschwitz (zumindest kein Vernichtungslager).

Die Vernichtung der Juden war von Anfang an erklärtes Ziel der Nationalsozialisten, auch wenn sie für die Umsetzung über 10 Jahre brauchten.

Die Vernichtung des Juden-Staates ist erklärtes Ziel der Mullahs, auch wenn sie die letzten 31 Jahre noch nicht dazu im Stande waren.

Das Mullah-Regime ist freilich stets bemüht, den Ankündigungen endlich Taten folgen zu lassen.

Der Islamisten-Verharmloser „Friedensnobelpreisträger“ hat die Apokalyptiker aus Teheran einen großen Schritt näher an ihre Ziele gebracht.

Die nukleare Bedrohung, die uns kalt lässt

November 9, 2011

Den Tschechen wollen wir die Nutzung von Kernenergie verbieten, obwohl wir fleißig ihren Atomstrom konsumieren.

Den Iranern wollen wir hingegen nicht misstrauen, weil sie ja versprochen haben, die Atomenergie nur „friedlich“ nutzen zu wollen.

Der Iran ist aufgrund seiner Erdgas- und Erdölreserven auf Atomstrom absolut nicht angewiesen.

Trotzdem interpretieren wir die Ankündigung der Atom-Mullahs, Israel von der Landkarte löschen zu wollen, als harmlosen „Übersetzungsfehler“.

Selbstverständlich vergessen wir aber nicht, darauf hinzuweisen, dass Israel ohnehin auch über Atomwaffen verfüge.

Die Alitalia-Klasse

November 8, 2011

Europas Journalisten haben heute ihren Lieblingsfeind verloren.

Sie werden ihn noch vermissen.

Berlusconi-Bashing funktionierte immer.

Die sogenannten Italien-Experten werden sich in Zukunft mehr überlegen müssen, um eine Schlagzeile zu produzieren.

Italiens Hauptproblem ist nicht Bunga Bunga (so peinlich Berlusconis Altersgeiheit auch gewesen sein mag).

Es ist auch nicht die Mafia (die organisierte Kriminalität wandert auch in Italien ohnehin immer mehr in ausländische Hand).

Italiens Hauptproblem ist die „Alitalia-Klasse“.

In Italien hat sich eine Klasse von Privilegierten herausgebildet, die nicht bereit ist, auf ihre Vorrechte zu verzichten, selbst wenn diese ihr Unternehmen in den Ruin treiben.

Sei es nur die „Alitalia“ oder gleich das ganze Italien.

Das angeblich bessere Italien hat die italienischen Staatsinstitutionen (Justiz, Administration, Universitäten, Staatsfernsehen) und alle staatsnahen Unternehmen wie die Al Italia fest im Griff.

Finanziert werden die Privilegien dieser kaum arbeitenden, unkündbaren Klasse von den Angehörigen der wirklich arbeitenden Klassen.

Klassen, die unternehmerisches Risiko tragen müssen.

Klassen, die keine unkündbare Arbeitsplatzgarantie haben, sondern auf eine funktionierende Wirtschaft angewiesen sind.

Aus jenen arbeitenden Klassen rekrutierte Berlusconi auch seine Wähler.

Die arbeitenden Menschen wählten die rechte Partei des Unternehmers.

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/10/16/warum-die-italiener-berklusconi-wahlten/

Die linken Parteien der angeblichen Arbeiterklasse werden von Akademiker-Kindern und sonstigen Privilegierten gewählt.

Neuer Prozess gegen Carlos

November 6, 2011

Heute beginnt in Paris ein neuer Prozess gegen „Carlos“ und seine deutschen Terrorgehilfen Johannes Weinrich alias „Steve“ und Christa Margot Fröhlich alias „Heidi“.

Johannes Weinrich rekrutierte für Carlos über sein altes Terrornetzwerk der „Revolutionären Zellen“ tatbereite junge Leute, die sich auch für den „internationalen Kampf“ einsetzen ließen.

Thomas Kram, Margot Fröhlich, Uwe Krombach und Carlos Lebensgefährtin Magdalena Kopp stellten den harten Kern dieser international agierenden, deutschen Terrortruppe dar.

Der sogenannte „Internationale Kampf“ bestand in Wahrheit darin, für Gaddafis Libyen und andere kriminelle Staaten gegen Bezahlung Morde und Terroranschläge durchzuführen.

Dabei wurde bisher wohl nur ein Bruchteil ihrer Aktivitäten aufgedeckt.

Beispielsweise hielt sich der Weinrich-Mann Thomas Kram alias „Lothar“ am Tag des schlimmsten Terroranschlags der italienischen Geschichte am Tatort auf…

„kewil.news“

November 6, 2011

Neues von „kewil.news“ bzw. Ulfkotte:

http://www.pi-news.net/2011/11/ulfkotte-deutschland-verblodet-durch-einwanderer/

Die Qualifikation und Integrationsfähigkeit von Zuwanderern zu hinterfragen, ist ein mehr als berechtigtes, höchst rationales Anliegen.

Wenn man dabei jedoch auf pseudowissenschftliche, zutieftst hirnlose IQ-Theorien zurückgreift, diskreditiert man das berechtigte Anliegen selbst am allermeisten.

Wer es wagt, Kewil darauf hinzuweisen, wird als „antideutscher Genosse“ diffamiert (so eine „Argumentation“ kenne ich sonst nur von Jürgen Elsässer):

@ #103 raymond a (05. Nov 2011 20:55)

Auf den IQ von euch antideutschen Genossen ist man hier aber noch nicht gesunken.

Um auf demselben Niveau zu „argumentieren“, müsste ich die Kewilisten als „Nazis“ beschimpfen.

Dazu habe ich jedoch keine Lust.

Sowie ich langsam generell die Lust auf pi.news verliere.

Was pi.news früher so besonders gemacht hat, und von anderen Medien unteschieden hat, war neben der proamerikanischen und proisraelischen Linie die schonungslose Berichterstattung über gewisse Mißstände (Islam, Migration, Kriminalität,…) ohne jedoch auf primitiven Fremdenhass zurückzuverfallen.

Der Kommentarbereich war zwar immer schon problematisch.

Was jedoch angesichts der genauso jenseitigen Kommentare in fast allen Internet-MSM ein unfairer Vorwurf war, mit dem pi.news stets konfrontiert wurde.

Seit Kewil für pi.news schreibt, haben sich die Artikel dem Kommentar-Niveau jedoch stetig angepasst.

Es ist schade um die großartigen Beiträge eines Frank Furter, aber Leute wie ich haben bei pi.news wohl nichts mehr verloren.

Die wundersame Heilung des Massimo Sparti

November 4, 2011

Ein Pankreas-Tumor ist normalerweise eine tödliche Diagnose.

Selbst wenn man sich wie Patrick Swayze oder Steve Jobs die allerbesten Ärzte der Welt leisten kann, liegt die 5-Jahres-Überlebensrate unter 1 %.

Manchmal scheinen jedoch auch medizinische Wunder zu geschehen.

Ein italienischer Gewohnheitsverbrecher namens Massimo Sparti starb erst 25 Jahre nach seiner Diagnose…

…und zwar nicht an Krebs.

Massimo Sparti war der Hauptbelastungszeuge im Gerichtsverfahren gegen 2 rechtsextreme Terroristen gewesen.

Dank seiner Zeugenaussage konnte der schlimmste Terroranschlag der italienischen Geschichte als „faschistisches Massaker“ gerichtlich „aufgeklärt“ werden.

Massimo Sparti sagte im Prozess aus, dass Valerio Fioravanti einige Tage nach dem Attentat bei ihm aufgetaucht sei, um ein gefälschtes Dokument für seine Gefährtin Francesca Mambro zu besorgen. Dabei habe er sich für das Attentat in Bologna gerühmt. Fioravanti selbst habe allerdings kein gefälschtes Dokument benötigt, da er laut eigenen Angaben (sehr unauffällig für einen Attentäter) als “Tiroler” verkleidet gewesen sei.

Die Aussagen seiner Ehefrau und seines Dienstmädchens, die vor Gericht bestritten hatten, dass ein Gespräch mit Fioravanti zum fraglichen Zeitpunkt stattgefunden hatte, wurden vom Gericht als „irrelevant“ eingestuft. Spartis Sohn empörte sich später in einer TV Sendung, dass man seinem Vater, der ein Krimineller und Lügner gewesen sei, geglaubt habe, seiner Mutter, einer unbescholtenen Frau, hingegen nicht.

Massimo Sparti, der eine langjährige Haftstrafe abzusitzen gehabt hätte, wurde kurze Zeit nach seiner Aussage auf Grund von Haftunfähigkeit entlassen.

Der bei ihm diagnostizierte Pankreas-Tumor hinderte ihn allerdings nicht daran, fast 25 Jahre lang weiterzuleben.