„Ein Bürger der Stadt“

Bei dem Attentäter, allem Anschein nach ein Einzeltäter, handelt es sich um einen 33-jährigen Bürger der Stadt: Nordine A. ist vorbestraft, 2008 wurde er wegen illegalen Besitzes von Schusswaffen zu 58 Monaten Gefängnis verurteilt.

Hätte jener „Bürger der Stadt“ einen belgischen Namen gehabt, hätten wir es in diesem Artikel wohl bestimmt erfahren:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,803550,00.html

Sogar die Augen- und Haarfarbe wäre dann wohl kein Geheimnis geblieben:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,776076,00.html

So muss es uns reichen, dass die Tat wahrscheinlich „keinen terroristischen Hintergrund“ hatte…

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5 Antworten to “„Ein Bürger der Stadt“”

  1. alles schon längst da Says:

    auch komisch – es wird lediglich von revolver und blendgranaten geschrieben, augenzeugen (mehrere) haben eine kalaschnikov gesehen – übrigens auch bei bild.de (noch online) liegt das AK47 deutlich zu erkennen neben dem mit silberfolie zugedeckten „bürger der stadt“.

  2. Karl Says:

    selbstverständlich wird auch das böse rassistische M-Wort nicht erwähnt

  3. aron2201sperber Says:

    dass der „Waffennarr“ aus dem Kriminellenmilieu stammt, ist schon das absolute Maximum an Information, das uns zusteht.

    und Islam und Kriminalität schließt sich ja bekanntlich aus.

    …außer in gewissen „Einzelfällen“:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/10/30/die-kriminelle-karriere-eines-euro-muslim/

  4. aron2201sperber Says:

    hier erfahren wir Name, Gesinnung etc. hingegen sofort:

    http://derstandard.at/1323222952557/Rechtsextremer-erschiesst-in-Florenz-zwei-Senegalesen

    Bei dem Täter handelt es sich um den Rechtsextremisten Gianluca Casseri aus dem Appenninendorf Cireglio bei Pistoia, der wegen seiner antisemitischen und rassistischen Gesinnung bekannt war.

    und die Reaktion auf die Tat darf dann auch ruhig etwas emotionaler ausfallen:

    „Nach dem Doppelmord kam es in Florenz zu einer spontanen Protestkundgebung von Immigranten. Mit Rufen wie „Schande“ und „Italiener-Rassisten“ marschierten wütende Afrikaner ins Stadtzentrum, kippten Motorräder und Mülltonnen um. Ein großes Polizeiaufgebot stoppte die rund 300 Demonstranten. Erst als die Polizei einem der Senegalesen einen Blick auf die Leiche des Täters erlaubte, beruhigten sich die erhitzten Gemüter. Bürgermeister Matteo Renzi empfing eine Abordnung aus Senegal und erklärte den Mittwoch zum städtischen Trauertag. Staatspräsident Giorgio Napolitano sprach den Angehörigen der Ermordeten seine Anteilnahme aus und rief dazu auf, „jede Intoleranz im Keim zu ersticken.“

  5. aron2201sperber Says:

    Empfehlung:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_diskrete_charme_der_berichterstattung/

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