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Eine linke Karriere im rechten Deutschland

Dezember 18, 2011

Als antifaschistischer Kommunist war Gustav Gründgens ein glühender Gegner der „faschistischen Weimarer Republik“.

Später machte er unter den Nationalsozialisten (immerhin auch Sozialisten) eine große Karriere.

Nach dem Krieg ging der Altkommunist jedoch nicht ins „bessere“ sozialistische Deutschland.

Als Opportunist wußte er, dass man es auch als linker Künstler im bösen Kapitalismus wohl besser hätte als im realen Sozialismus.

In seiner Paraderolle stellt er sich dem Faust als „ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“ vor:

Wenn man die Entwicklung der Deutschen betrachtet, scheint viel Wahrheit in dieser Aussage zu stecken:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/06/but-und-gose/

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