Archive for Dezember 2011

„Weinet nicht über mich“

Dezember 20, 2011

Die Trauer der koreanischen Gehirnamputierten Genossen war schier unermesslich…

…doch der Gottessohn ist wiederauferstanden:

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„Buhuhuhu“

Dezember 19, 2011

„Großes Strahlen-Theater“

Dezember 19, 2011

Eine ketzerische Frage provozierte bei Maischberger einen der großartigsten Theaterabende der deutschen Fernsehgeschichte:

http://americanviewer.wordpress.com/2011/12/18/wie-viele-strahlentote-gab-es-in-fukushima-frau-maischberger/

— Theaterstück Anfang —

Köppel:
Es ist keine Person gestorben oder lebensgefährlich verletzt worden durch diese Strahlung.

Käßmann nuschelt empört etwas dazwischen.

Augstein: Das stimmt nicht!

Lehmann: Also keine Legendenbildung, bitte!

Köppel: Nein, es ist so, es ist so.

Käßmann: (entrüstet)
Man kann ja nicht einfach etwas behaupten, ohne, ohne…

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Eine linke Karriere im rechten Deutschland

Dezember 18, 2011

Als antifaschistischer Kommunist war Gustav Gründgens ein glühender Gegner der „faschistischen Weimarer Republik“.

Später machte er unter den Nationalsozialisten (immerhin auch Sozialisten) eine große Karriere.

Nach dem Krieg ging der Altkommunist jedoch nicht ins „bessere“ sozialistische Deutschland.

Als Opportunist wußte er, dass man es auch als linker Künstler im bösen Kapitalismus wohl besser hätte als im realen Sozialismus.

In seiner Paraderolle stellt er sich dem Faust als „ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“ vor:

Wenn man die Entwicklung der Deutschen betrachtet, scheint viel Wahrheit in dieser Aussage zu stecken:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/06/but-und-gose/

Kubanischer „Standard“

Dezember 17, 2011

Fidel überlebte 638 Mordanschläge

Havanna – Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro ist nach offiziellen Angaben aus Havanna nun auch im Guinness-Buch der Rekorde vertreten. Der 85-Jährige habe in seinem Leben insgesamt 638 Mordanschläge überlebt, was ihm einen Platz in dem Werk gesichert habe, hieß es am Donnerstag auf der amtlichen kubanischen Internetseite www.cubadebate.cu.

Bei einer so zuverlässigen Quelle wird die Schlagzeile vom „Standard“ ohne den sonst üblichen Konjunktiv übernommen.

http://derstandard.at/1323916587889/Eintrag-ins-Buch-der-Rekorde-Fidel-Castro-ueberlebte-638-Mordanschlaege

Es ist schon bemerkenswert, wie die CIA bei Fidel 638 mal versagen konnte, bei JFK jedoch sofort treffsicher zuschlug, ohne dabei nachweisbare Spuren zu hinterlassen.

https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/08/01/die-mutter-aller-verschworungen/

Aber so ist die CIA nun einmal:

Teuflisch genial wie bei der „Inszenierung von 9/11“ , dann jedoch zu unfähig, um Saddam die angekündigten Massenvernichtungswaffen nachträglich unterzujubeln.

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/09/08/911/

So lässt sich auch der Umstand erklären, dass man bei JFK zwar ein unschuldiges „Patsy“, welches sich politisch für Kuba engagiert hatte, als Täter präsentierte, dann jedoch völlig darauf vergaß, daraus Kapital zu schlagen und die Regierung Kubas für die Tat verantwortlich zu machen.

http://www.youtube.com/watch?v=Vy9k5C94ENw&feature=related

R.I.P. Christopher Hitchens

Dezember 16, 2011

Christopher Hitchens zeigt Bill Mahers linkem Schnösel-Publikum den Stinkefinger:

Niemand konnte solch eine vulgäre Geste eleganter einsetzen 😉

Carlos deutsche Komplizen

Dezember 16, 2011

Paris – Fünf Stunden dauerte das konfuse Schlusswort des ehemaligen Top-Terroristen „Carlos“, am späten Donnerstagabend verkündete das Pariser Geschworenengericht dann sein Urteil: lebenslänglich. Eine vorzeitige Begnadigung ist durch eine zusätzlich verhängte Sicherungsverwahrung von 18 Jahren kaum möglich.

Ein weiterer Komplize von „Carlos“, Johannes Weinrich, wurde in seiner Abwesenheit zu lebenlänglicher Haft verurteilt. Er sitzt in Berlin bereits wegen des Anschlags auf das französische Kulturinstitut Maison de France im Jahr 1983 lebenslang in Haft

Johannes Weinrich rekrutierte für Carlos über sein altes Terrornetzwerk der „Revolutionären Zellen“ tatbereite junge Leute, die sich auch für den „internationalen Kampf“ einsetzen ließen.

Thomas Kram, Margot Fröhlich, Uwe Krombach und Carlos Lebensgefährtin Magdalena Kopp stellten den harten Kern dieser international agierenden, deutschen Terrortruppe dar.

Der sogenannte „Internationale Kampf“ bestand in Wahrheit darin, für Gaddafis Libyen und andere kriminelle Staaten gegen Bezahlung Morde und Terroranschläge durchzuführen.

Dabei wurde bisher wohl nur ein Bruchteil ihrer Aktivitäten aufgedeckt.

Beispielsweise hielt sich der Weinrich-Mann Thomas Kram alias „Lothar“ am Tag des schlimmsten Terroranschlags der italienischen Geschichte am Tatort auf…

Self-fulfilling prophecies

Dezember 15, 2011

Die Tet-Offensive brachte den Umschwung im Vietnamkrieg.

Zwar erlitten die Vietcong derartig schwere Verluste, dass sie laut General Võ Nguyên Giáp in den nächsten 4 Jahren zu keinen größeren Operationen mehr fähig gewesen wären.

Propagandistisch und auf politischer Ebene war die Tet-Offensive für die Angreifer ein voller Erfolg. Als entscheidend erwies sich die Offensive in Hinblick auf die öffentliche Meinung in den USA. Durch die geschilderten Eindrücke des teilweise panikartigen Rückzuges amerikanischer Einheiten, die verlustreichen, brutalen und intensiven Kämpfe und vor allem auch den Angriff auf die amerikanische Botschaft setzte sich der Eindruck eines verlorenen und sinnlos gewordenen Krieges weiter durch.

Im Irak wäre es nach den Terrorjahren 2006 und 2007 auch fast so weit gewesen. Der Senat forderte einen bedingungslosen Abzug, der nur am Veto von Präsident Bush scheiterte.

Sobald sich die Überzeugung durchgesetzt hat, „ein Krieg sei nicht zu gewinnen“, wird diese Überzeugung zur „Self-fullfilling prophecy“.

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„Ein Bürger der Stadt“

Dezember 13, 2011

Bei dem Attentäter, allem Anschein nach ein Einzeltäter, handelt es sich um einen 33-jährigen Bürger der Stadt: Nordine A. ist vorbestraft, 2008 wurde er wegen illegalen Besitzes von Schusswaffen zu 58 Monaten Gefängnis verurteilt.

Hätte jener „Bürger der Stadt“ einen belgischen Namen gehabt, hätten wir es in diesem Artikel wohl bestimmt erfahren:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,803550,00.html

Sogar die Augen- und Haarfarbe wäre dann wohl kein Geheimnis geblieben:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,776076,00.html

So muss es uns reichen, dass die Tat wahrscheinlich „keinen terroristischen Hintergrund“ hatte…

Abschied vom Ablasshandel

Dezember 13, 2011

Kanada verabschiedet sich vom Klima-Ablasshandel:

ttp://derstandard.at/1323222873920/Nach-Klimagipfel-Kanada-steigt-aus-Kyoto-Protokoll-aus

Teile der Kirche sehen AIDS als eine Strafe Gottes an und wollen die Krankheit mit den Mitteln ihrer Religion – der Enthaltsamkeit – bekämpfen.

Zu Recht wirft man der Kirche vor, den betroffenen Menschen damit sehr zu schaden.

In der Realität, die eben nicht der christlichen Idealwelt der sexuellen Enthaltsamkeit entspricht, bieten Kondome den bestmöglichen Schutz vor AIDS.

Nicht der Glaube, sondern von der medizinischen Forschung entwickelte Medikamente haben dazu beigetragen, die Sterblichkeitsrate drastisch zu senken.

Neben der Religion hatte der wissenschaftliche Kampf gegen AIDS einen zweiten großen Feind, der zum Teil aus den eigenen wissenschaftlichen Reihen kam.

HIV-Skeptiker zweifelten die Existenz der AIDS verursachenden Krankheit HIV an. Hätten sie sich durchgesetzt, hätten sie wohl noch wesentlich größeren Schaden als die religiösen Enthaltsamkeits-Prediger angerichtet.

Der Großteil der sogenannten „Klimaskeptiker“ zweifelt jedoch nicht die Existenz eines „vom Menschen verursachten Klimawandels“ an.

Kritisiert wird hingegen, dass die Klimawissenschaft immer mehr zu einer grünen Religion geworden sei.

Wenn sich eine Wissenschaft religiöser Mittel bedient, läuft sie Gefahr, dieselben Fehler wie die Religion zu machen:

So wie die Kirche Krankheiten dämonisiert hat, dämonisiert die Klimawissenschaft den „vom Menschen verursachten Klimawandel“.

So wie wie die Kirche sexuelle Enthaltsamkeit gegen AIDS gepredigt hat, predigt die Klimawissenschaft Maßnahmen, von denen sie sogar selbst weiß, dass sie nicht zielführend sein können.

Trotzdem prangert man mit religiösem Impetus die „Klimasünder“ an und fordert einen weltumspannenden Ablasshandel.

Im Glauben einer guten Sache zu dienen, erlaubte man sich, Daten zu manipulieren und verabschiedete sich damit endgültig von der Welt der seriösen Wissenschaft.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,662673,00.html

Der vom Menschen gemachte Klimawandel kann jedoch nur von der Wissenschaft (effizientere Technologie und Nutzung) und nicht von einer grünen Wissenschafts-Religion (Enthaltsamkeit und Ablasshandel) wirksam bekämpft werden.