Archive for Januar 2012

Die Unabhängigkeits-Eitelkeit des ORF

Januar 19, 2012

Wenn es um die eigene Finanzierung geht, hat die ORF-Belegschaft kein Problem mit der „Abhängigkeit“ von der Politik, welche zu ihren Gunsten ständig neue Gebührenerhöhungen und Steuern beschließt:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2010/06/13/wir-zahlen-fur-eure-krise/

Einen Politiker wollen sich die „unabhängigen“ (aber keineswegs unpolitischen, nämlich zu 90 % grünlinken) „RedakteurInnen“ freilich nicht als Büroleiter vorsetzen lassen:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/26/die-beste-losung-fur-den-orf/

Dabei wäre die Lösung ganz einfach:

Würde man unseren Zwangsgebühren-Rundfunk abschaffen, würde man sich das ganze Theater und nebenbei die unverschämten Gebühren ersparen.

Gespaltene Berichterstattung

Januar 18, 2012

Von Missbrauchsvorwürfen gegen westliche Soldaten in Afghanistan wird in allen „öffentlich-rechtlichen Qualitätsmedien“ berichtet:

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/16/0,3672,8451920,00.html

http://orf.at/stories/2100259/

Von ähnlichen Missetaten, die von Muslimen in Europa begangen werden, erfährt man hingegen nur im „Boulevard“:

http://www.krone.at/Oesterreich/Vier_junge_Frauen_vergewaltigt_-_21-Jaehriger_in_Haft-K.-o.-Tropfen_gegeben-Story-296732

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Graz-Polizei-verhaftet-Vergewaltiger-8-Monate-nach-der-Tat/50360690

http://www.krone.at/Oesterreich/Junge_Tirolerin_von_Asylwerbern_vergewaltigt-Nach_Sperrstunde-Story-27654

http://www.news.at/articles/1004/10/260575/serienvergewaltiger-salzburg-afghane-2006-asylwerber-land

„Verfehlungen Einzelner“ sollen kein schlechtes Licht auf die Asylwerber, die bei uns Zuflucht vor Barbarei suchen, werfen.

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/02/asyl-vor-barbarei-statt-asyl-fur-barbaren/

Die Bekämpfung der Taliban-Barbarei ist im Gegensatz zur Asyl-Agenda offensichtlich kein so hehres Ziel.

Und es verstößt daher nicht gegen „öffentlich-rechtliches Interesse“ über die „Verfehlungen Einzelner“ zu berichten, auch wenn dadurch der Kampf gegen die Taliban-Barbarei delegitimiert wird.

Die Unschuldslämmer von Guantanamo

Januar 18, 2012

Acht Jahre unschuldig in Guantanamo, dann als Staatenloser abgeschoben: Die US-Regierung hat dem Uiguren Ahmad Tourson viel angetan- aber sie denkt nicht an Wiedergutmachung, schreibt seine Anwältin Seema Saifee. Auf die lange Haft folgten immer weitere Demütigungen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,809546,00.html

Dieser SPON-Artikel erzählt (wieder mal heftig auf die Tränendrüse drückend) nur die halbe Wahrheit:

(more…)

Hollywood als Vorbild für Zwickau?

Januar 15, 2012

Die Zwickauer Neonazi-Terroristen haben ihre Opfer nach SPIEGEL-Informationen anhand bestimmter Kriterien ausgesucht. Beweismaterial zeigt, dass sich die Täter auf „unarische“ Männer im zeugungsfähigen Alter konzentrierten. Womöglich planten sie die Mordserie nach dem Vorbild amerikanischer Rassisten.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,809150,

Welche Mordserie „amerikanischer Rassisten“ sollen sich die Zwickauer denn konkret zum „Vorbild“ genommen haben?

In den letzten 40 Jahren fanden vergleichbare rassistische Mordserien in den USA lediglich in Hollywood-Filmen statt.

https://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/08/intellektuelles-niveau-und-meinungssuff/

Für „Rechtsaußen“ und damit wohl auch für „amerikanische Rassisten“ hält der Spiegel die amerikanischen Evangelikalen:

Rechtsaußen sucht den Superstar

Die Zeit wird knapp: Selten schienen die Chancen so gut, das Weiße Haus zu erobern. Aber Amerikas Erzkonservative haben zu viele Bewerber im Rennen. Kurz vor der entscheidenden Vorwahl in South Carolina küren die Anführer der Evangelikalen mit Rick Santorum einen Einheitskandidaten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,809166,00.html

Dass auch Jimmy Carter ein Evangelikaler war, dürfte dem deutschen Leitmedium nicht bekannt sein.

Während man religiöse Republikaner zu „Rechtsextremen“ abstempelt, verharmlost man die Muslimbrüder zu „moderaten Konservativen“.

„TangentENI“

Januar 13, 2012

Die Öllieferungen des Irans an Italien könnten fortgesetzt werden, weil der Iran mit diesen Lieferungen Schulden beim italienischen Energiekonzern ENI bezahle, sagte ein Diplomat am Freitag. Lieferungen, die nicht mit Zahlungen an Teheran verbunden seien, sollten nicht unter das Embargo fallen.

http://derstandard.at/1326466449273/Italien-wird-von-Oelembargo-ausgenommen

Wieder einmal wollen die Italiener und ihre ENI nicht auf ihre Geschäfte mit einem miesen Regime verzichten.

Der Tangentopoli-Skandal, der Anfang der 90er Jahre Italiens politische Landschaft erschütterte, war in Wirklichkeit ein ENI-Skandal.

Im Sommer 1980 stand der alte Terrorpate Gaddafi in Italien unter Verdacht, für die bis dahin schlimmsten Terroranschläge der europäischen Nachkriegsgeschichte verantwortlich zu sein.

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/10/02/als-libysches-ol-europaische-ermittlungen-behinderte/

Leider war Italiens Politik nach dem Scheitern des Eni-Petromin-Deals mit Saudi-Arabien dringend auf Gaddafis Öl angewiesen.

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/10/20/gaddafis-italienischer-komplize/

Aus der Differenz zwischen dem günstigen Preis, den Gaddafi seinen „nachsichtigen“ italienischen Freunden machte, und dem offiziellen Preis, um den Italien sein Öl über den staatlichen ENI-Konzern bezog, konnten Cossiga und Andreotti das italienische Parteiensystem bequem ein weiteres Jahrzehnt finanzieren (auch die PCI, welche von Cossigas Cousin Enrico Berlinguer geführt wurde, bekam wohl ihren Anteil)

Gaddafis geschäftsschädigende Terrorstreiche von Bologna und Ustica konnte man elegant vertuschen, indem man sie der rechtsextremen „Strategie der Spannung“ zuschrieb.

Solange Gaddafis Öl sprudelte, rührte keine italienische Regierung an dieser „bequemen Wahrheit“.

„One Nation for New Holocaust“

Januar 12, 2012

Eine Fußball- und Holocaust-begeisterte „Nation“:

Selbst ist der Israeli

Januar 11, 2012

Wissenschaftler zu ermorden, ist nicht nett…

…aber solange Israel mit der nuklearen Bedrohung durch eine Mullah-Bombe allein gelassen wird, müssen sich die Israelis eben selbst um ihr Überleben kümmern.

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/09/die-nukleare-bedrohung-die-uns-kalt-lasst-2/

Bislang konnten sich die Europäer nicht dazu durchringen, sich den amerikanischen Wirtschaftssanktionen ernsthaft anzuschließen:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2010/12/22/die-geschafte-der-omv/

Förderern der iranischen Atombombe wurde sogar der Freidensnobelpreis verliehen:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/09/frieden-fur-den-bombenbau/

Die Vernichtungspläne der Mullahs werden einfach weggeleugnet:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/29/leugner-der-holocaustleugnung/

Solidarität gibt es in Europa nur für tote Juden:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/04/20/solidaritat-mit-toten-juden/

Darauf wollen die Israelis diesmal nicht warten.

Die imperialsten Antiimperialisten

Januar 10, 2012

Arprins letzter Beitrag hat mich nun auch zu einem kleinen Ranking inspiriert:

Platz 5: Fidel & Che

Begnügten sich nicht damit, ihren lateinamerikanischen Nachbarn ihre Revolution aufzudrängen, sondern schickten ihre Truppen sogar ins ferne Afrika.

Für einen kleinen Karibikstaat ohne funktionierende Wirtschaft keine schlechte Leistung.

„Viva la Revolucion“ macht eben mehr Spaß als ein öder Posten als Industrieminister, selbst wenn man dabei draufgehen kann.

Platz 4: Die Mullahs

Die iranischen Antiimperialisten mischen in Syrien auf Seiten des Baath-Regimes, im Libanon auf Seiten der Hisbollah, in Palästina auf Seiten der Hamas, im Irak auf Seiten schiitischer Extremisten und in Afghanistan auf Seiten ihrer talibanischen Ex-Erzfeinde mit.

Platz 3: Putin

Führte im eigenen Land einen Krieg gegen die Unabhängigkeit der Tschetschenen und in einem souveränenen Nachbarland einen Feldzug für die Unabhängigkeit der Osseten.

Außerdem wohnt kein Imperialist imperialer als Putin.

Platz 2: Josef Stalin

Tat sich zunächst mit Hitler zusammen, um sich halb Polen und das Baltikum einzuverleiben.

Hatte Glück, dass sich die Imperialisten später mit ihm gegen einen noch größeren Verbrecher verbünden mussten, und konnte so halb Europa als fette Kriegsbeute einstreichen.

Wenn Antiimperialisten durch Kriegsglück ihr Territorium ein wenig erweitern, ist es natürlich etwas völlig anderes als bei den imperialistischen Israelis.

Platz 1: Adolf Hitler

Spielte schon als Kind am liebsten „Bure gegen Engländer“ und bekämpfte als Großer die USA, hinter der (wie auch heute bei Antiimperialisten) das jüdische Großkapital steckte.

Hitler war bis zum bitteren Ende davon überzeugt, dass die Engländer auf seine Seite wechseln würden, um ihr „Empire“ zu retten.

Hitler hatte mit seiner Einschätzung über den Untergang des britischen Weltreichs als Folge des 2. Weltkriegs zwar recht.

Die Vernichtung der barbarischen Nazi-Tyrannei war Churchill dieser Preis jedoch wert.

Als Antiimperialist konnte Hitler nicht begreifen, dass es wichtigere Dinge gibt als irgendwelche Imperien.

„Champions des Antiimperialismus“

Januar 10, 2012

Beim Treffen zwischen den beiden „Champions des Krieges gegen den Imperialismus“ ging es lustig zu:

„Der Hügel wird sich öffnen und eine große Atombombe wird zum Vorschein kommen“, so Chavez. „Die Imperialisten glauben ja wirklich, dass Ahmadinejad und ich heute noch in den Keller des Miraflores Palastes gehen werden um die Raketen und Kanonen Richtung Washington abzuschießen. Das ist lächerlich.“

Ahmadinejad entgegnete die wohlwollende Haltung seines Freundes mit Urmamungen, Lobpreisungen („Champion des Krieges gegen den Imperialismus“) und einem Versprechen: „Wir werden immer zusammenstehen, auch wenn es arrogante Menschen gibt, die das nicht gerne sehen.“ (red/derStandard.at, 10.1.2012)

Doch bestimmt hatten die beiden Spaßvögel auch ernstes zu besprechen.

So wurden gewiß gemeinsame antiimperialistische Strategien gegen die „Erdebenwaffe“ und die „Krebskanone“ der verruchten Yankees entwickelt:

http://edition.presstv.ir/detail/116688.html

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/12/29/hugos-paranoide-welt/

Islamische Gerechtigkeit

Januar 9, 2012

Im Iran wurde heute wieder einmal ein „Feind Gottes“ zum Tod verurteilt:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,807975,00.html

In der Türkei werden die Gegner der islamistischen Regierung von der mittlerweile islamisierten Justiz verfolgt:

http://derstandard.at/1325485861916/Ex-Armeechef-Basbugs-Verhaftung-verunsichert-die-Tuerkei

Gegen unislamische Journalisten, die jene angebliche Verschwörung in Zweifel ziehen, wird natürlich auch ermittelt:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/22/vorbild-erdogan/

Wenn die islamische Justiz – wie in Malaysia – einmal nicht funktioniert, und ein angeblich homosexueller Feind des Islam freigesprochen wird, bomben die Freunde des Islam Gerechtigkeit eben selbst herbei.

http://derstandard.at/1325485879537/Vorwurf-der-Homosexualitaet-Explosionen-nach-Freispruch-fuer-Malaysias-Oppositionsfuehrer