Das Wesen des modernen Antisemitismus

Der Wiener “Dr. Karl Lueger Ring”, benannt nach dem ehemaligen Bürgermeister von Wien, wird zum “Universitätsring” umbenannt. Lueger sei ”Begründer des modernen Antisemitismus”, so der Sozialistische Wiener Stadtrat Mailath-Pokorny historisch durchaus korrekt .

http://www.ortneronline.at/?p=16851

Hitler verbrachte seine frühen Erwachsenenjahre in Luegers Wien.

Eine Beeinflußung Hitlers durch den Antisemiten Lueger zu vermuten, ist daher natürlich naheliegend.

Allerdings halte ich es nicht für „historisch korrekt“, Lueger als „Begründer des modernen Antisemitismus“ zu bezeichnen.

Das Schüren von Ressentiments gegen zugewanderte Minderheiten hatte es immer schon gegeben.

Der moderne Antisemitismus richtet sich jedoch nicht nur gegen Juden als ethnische Minderheit im eigenen Land.

Das Feindbild des modernen Antisemitismus ist das „Weltjudentum“.

Begründet wurde der moderne Antisemitismus nicht in Luegers Wien, sondern im zaristischen Russland.

Hitlers Vorstellungen über eine jüdische Weltverschwörung wurden wohl weniger durch seinen Aufenthalt in Wien, sondern vielmehr durch die revolutionären Unruhen in München geprägt:

Viele Juden waren sozialistische Revolutionäre.

Viele Kapitalisten waren Juden.

So entstand sein Bild einer jüdischen Weltverschwörung, in der das jüdische Kapital den Marxismus in Europa verbreitete:

Hitlers Ideologie richtete sich jedoch nicht gegen den Sozialismus, nach dem er sogar seine eigene Partei benannte.

Und auch nicht gegen den Kapitalismus, der unter seiner Herrschaft keineswegs abgeschafft wurde.

Hitlers Feindbild waren nicht „falsche Ideen“, sondern „böse Menschen“, welche sich gegen die Welt verschworen hatten.

Dieser moderne Antisemitismus wird leider nicht nur in der islamischen Welt, sondern auch in seinem russischen Ursprungsland immer moderner.

Und auch im Westen ziehen es immer mehr Menschen vor, sich die Welt durch Verschwörungstheorien zu erklären, statt sich mit der Komplexität der modernen Welt auseinanderzusetzen.

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49 Antworten to “Das Wesen des modernen Antisemitismus”

  1. Besucher Says:

    Aber sicher doch weltjudentum,Aron! Aber in Wirklichkeit sind es echsenmenschen und außerirdische die sich als Juden tarnen;-)

  2. Besucher Says:

    Aber es ist immer wieder lustig zu sehen welch ein flohzirkus sich in unserem abtrünnigen Bundesland so abspielt. Von Facebook-faymann über ha Che Strache, alles provinzpossen.

  3. aron2201sperber Says:

    der sebsternannte blaue „Che“ schießt wirklich den Vogel ab 😉

    http://lindwurm.wordpress.com/2012/04/19/strache-und-der-massenmorder/

    ich selbst lief mit 20 auch gerne im Che-Leiberl herum:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2010/01/10/die-che-guevaras-des-westens/

    Strache war bei seiner Che-Kampagne schon 40:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/01/05/weder-herz-noch-hirn/

    auf einen Bubenstreich kann er sich daher diesmal wohl nicht berufen:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/20/geistige-und-biologische-vater-des-jungen-antisemitismus/

  4. aron2201sperber Says:

    mit dem alten Antisemitismus eines Luegers lässt es sich nicht erklären, dass ausgerechnet in Deutschland verhältnismäßig viele Juden überleben konnten, während man in Osteuropa die Juden fast vollständig ausrottete.

    dieses Paradoxon findet man auch bei den Juden Irans.

    Das Mullah Regime droht den „Zionisten“ die Vernichtung an, leistet sich jedoch die Großzügugkeit die kleine jüdische Minderheit im eigenen Land relativ unbehelligt leben zu lassen.

    was von den Fürsprechern des Mullah-Regimes wiederum als Beweis dafür gewertet wird, dass es sich um keine Antisemiten handle.

  5. . Says:

    Die Poesie : Wenn die See spricht
    http://www.box.com/s/7e19fcafa6179b5f0b02

  6. dieter Says:

    Man bedenke auch, dass der Lueger’sche Antisemitismus noch von der christlichen Sorte war, also gerade eben nicht modern.

  7. Tino Says:

    @ aron2201sperber

    Du weisst aber das die Zionisten mit den Nazis gemeiensame Sache gemacht haben oder?

    Die Juden aus dem Osten waren arme Teufel. Glaubst du die Zionisten hatten Lust die in Israel durchzufüttern?

    • Guruji Says:

      Und ganz teuflisch der PLAN, dass der böse Deutsche dann als Wider-Gut-Machung diese Ermordeten noch bezahlen soll !!
      Vorsicht Deutsch !!
      MACHT NIE WIEDER SOLCH EINEN FEHLER !!

      • Tino Says:

        Wie soll man an Ermordeten Wiedergutmachung leisten?

        Ein Leben kann man nicht mit Geld wiederherrstellen.

        Keine Angst, Israel wird sich eh selbst zerstören. Wir Deutschen brauchen nur Popcorn und dann können wir uns die Show ansehen 😉

  8. aron2201sperber Says:

    @Tino

    die „Zionisten“ waren genau jene „armen Teufel aus dem Osten“, denen es gelang vor der eigenen Ausrottung durch deine Nazi-Eltern bzw. -Großeltern zu fliehen.

    um dich mit deinem Opa zu versöhnen, erklärst du die „Zionisten“ zu Mittätern deiner Nazi-Eltern.

    oder bist du sogar selbst ein SS-Opa wie Grass?

    • Yael Says:

      Der Typ ist ein kleiner Nazi. Bei Tapfer im Nirgendwo bedauert er dass Deutschland den Krieg nicht gewonnen hat. Daher am besten ignorieren oder als Spam ansehen.

      • Tino Says:

        LOl merkt ihr nicht das die Scheisse (mit Ausnahmen) nicht mehr zieht?

        Das die Jugend dem nichtmehr zuhört? Das die Keulen stumpf werden? Legt mal ne neue Platte auf.

        Ihr seid dumm. Es gibt mehr als genug Beweise das die Zionisten mit den Nazis zusammengearbeitet haben.

        Siehe Nürnberger Gesetze und Verfrachtung nach Palästina.

        Siehe Aussagen von Ben Gurion. Drauf geschissen, ihr seid eh unbelehrbar und denkt die aktuellen Machthaber in Israel dienen dem israelischen/jüdischen Volk. Dabei wollen sie es zerstören. .

        Das ist eine Kohlenrechnung. Ihr seid genauso dumm wie die NeoNazis die denken das die Altnazis etwas positives für Deutschland wollten.

        Egal. Klarmachen zum Ändern 😉

      • Tino Says:

        Ohja ich bin Nazi, und ausserdem noch Faschist 😉 und antisemit nicht zu vergessen? Nochwas…

        Ich bin empört, entsetzt udn ein Stück weit traurig…kommt jetzt der Zentralrat und der Mossad?

      • Tino Says:

        Wieso soll ich als Deutscher nicht bedauern das wir den Krieg verloren haben??

        Ist doch das normalste auf der Welt (wenn man nicht gerade umerzogen wurde)

    • Tino Says:

      LOL Ihr dumme Krummnasen!!!

      Meine Eltern waren zu der Zeit nicht mal geboren…weiter so…mehr Popcorn 😉

      • Tino Says:

        Aber so ist das mit euch Juden, lügen betrügen, abzocken,

        Liegt wohl in den Genen was, tja kann man nix machen 😉

      • Tino Says:

        Obwohl bei meinem Vater stimmts nicht ganz…er dürfte 45 etwa 4 Jahre alt gewesen sein. Aber er ist bestimmt auch schuldig weil er in der Kindergarten SS war 😉

        Was für ein widerliches Untermenschenpack ihr nur seid

      • The Wolf Says:

        @ Tino Kann der Administrator diese Kommentare nicht löschen? Der todesmutige Troll Tino sollte seine Adresse mal hier veröffentlichen, dann könnte eventuell jemand ihm zeigen was man 1933 mit Leuten wie ihm hätte machen sollen. Oder hast du in der realen Welt keine so große Fresse, du Stück Scheisse?

      • Yael Says:

        Was ist vorbei, du widerlicher Nazi. Schon die eigenen Worte vergessen, Judenhasser?

        “Die Juden zu vertreiben war dumm keine Frage. Muss jeder Nazi einsehen. Hätte es keinen Adolf gegeben hätten wir sie nicht verfolgt und wäre es – aus welchen Gründen auch immer- trotzdem zu einem Krieg gekommen hätten wir ihn haushoch gewonnen. V2 mit Atomwaffen. Dann wäre Deutschland heute Weltmacht (auch ohne Krieg) Nummer 1 und dann käme lange lange nichts.

        Die Pläner der Zionisten ist es Israel samt Juden, wahrscheinlich den ganzen Nahen Osten und vielleicht die Welt in Brand zu stecken.

        Wieviel Juden leben ca in Israel? Abzüglich der Araber udn Christen. So etwa 6 Millionen?

        Passt.”

        Mach dich vom Acker, Versager!

      • Tino Says:

        @ yeal

        Wenn du lesen könntest ( ich dachte ihr Juden seid so gebildet) dann würdest du sehen das ich mich da auf Zionisten bezogen habe.

        Das diese Israel in Flammen aufgehen lassen wollen.

        Weder sind Zionisten zwangsläufig Juden, noch sind Christen z.B. nicht zwangsläufig keine.

        Der Pabst ist z.B. auch so ein Gauner.

      • Tino Says:

        Oder hast du in der realen Welt keine so große Fresse, du Stück Scheisse?

        Doch. Hab ich. Besonders gerne unterhalte ich mich mit Moslems über das Thema. Die sind noch viel krasser drauf HAHA 😉

        Was macht Oma Ruth in Seifenform ;)?

      • Yael Says:

        Na klar auf Zionisten bezogen. 🙄

        O-Ton:
        „LOL Ihr dumme Krummnasen!!!
        Was macht Oma Ruth in Seifenform 😉
        Was macht Oma Sarah auf der Rampe? ;)“

        Besser kann man seinen Judenhass wohl kaum belegen. Die Widerlichkeiten sprechen eine eindeutige Sprache.
        PS: Beleg endlich einen Rechtschreibkurs.

  9. Phasael Says:

    wollte ich gerade auch sagen @aron
    @tino
    so war es, der zionismus fand seine stärksten unterstützer gerade im osteuropäischen judentum, da gerade die juden im osten nicht von pogromen und gesellschaftlicher ächtung verschont blieben. die juden aus dem westen waren assimiliert in ihren jeweiligen gesellschaften erfolgreich, angesehen und auch beneidet und konnten sich so gar nicht mit der idee des zionismus anfreunden, da es ihre sich selbst erteilte neue „nationalität“ (franzose, brite, deutscher) aufzugeben hieße und ihre loyalität, die sie genügend in den weltkriegen (für deutschland nur im ersten) unter beweis gestellt haben,von den anderen in frage gestellt zu bekommen und wieder als „jude“ (was sie sowieso immer in den augen der gastgesellschaft waren) „zurück zu stufen“.und wenn gemeinsame „sache“ für dich bedeutet, das die juden als opfer und die deutschen (nicht nur) als täter ihre rollen von der geschichte zugewiesen bekamen, dann hast du recht, wenn du aber was ganz anderes meinst – und ich gehe davon aus, das es genau das ist, dann bist du nichts weiter als ein ein graSSer.

  10. aron2201sperber Says:

    @The Wolf

    warum sollte ich das löschen?

    jeder soll sehen, welcher Sprache (und Rechtschreibung) sich gewisse „Israelkritiker“ bedienen.

    • Yael Says:

      Weil einiges strafrechtliches enthält. Werbung für deinen Blog ist das auch nicht, wenn man so einen Judenhasser schreiben lässt.

  11. Tino Says:

    @ Aaron

    Wer meine Eltern als Nazis bezeichnet der muss sich nicht wundern wenn mal was zurückkommt. Mich selbst als Nazi zu bezeichnen damit hab ich kein Problem. Ihr hattet jahrelang Narrenfreiheit, aber das Klima ändert sich gerade.

    Was macht Oma Sarah auf der Rampe? 😉

    • besucher Says:

      Tja Du Hohlbirne…lästere bloß über die Leute die vielleicht Vorfahren oder Angehörige bei der Judenvernichtung verloren haben.
      Wenn einer von Deinen Verwandten mal von einem Murat gemessert wird dann bist Du wahrscheinlich ganz still.
      Ich glaube sowieso nicht dass Du ein Deutscher bist, Du kannst es ja nicht mal richtig schreiben, wahrscheinlich gehörst Du eher zu den bärtigen lustigen Koranverteilern…

      • Tino Says:

        Halb Itaker, halb Kraut…

        Die schlimmste Combo die es gibt aus Sicht der Antifa 😉

      • Tino Says:

        Jeder hat mal irgendwelche Vorfahren durch irgendwen verloren. Krieg ist die Hölle 😉

        Hört auf ständig rumzuheulen. Und die Lügen mit der Seife z.B. habt ihr doch in die Welt gesetzt.

        Normalerweise würde ich noch was anderes sagen aber n Deutschland gibts ja ein Judenlügenschutzgesetz 😉

  12. Tino Says:

    Der alte Schrumfkopf 😉

  13. American Viewer Says:

    Hast du die Bücher von Reuth und Hamann beide gelesen?

  14. aron2201sperber Says:

    ich habe beide gelesen.

    Hamanns Buch ist vor allem ein interessantes Portrait Wiens, das ich sicher mindestens 3 Mal gelesen habe.

    die darin beschriebenen politischen Entwicklungen (Lueger, Schönerer,…) und esoterischen Strömungen (Guido von List, Lanz von Liebenfels,…) bieten jedoch keine ausreichende Erklärung für Hitlers spätere Entwicklung.

    Reuths großartiges Buch über Hitlers münchner Zeit hat diese Lücke geschlossen.

  15. Guerrero Says:

    DU hast es in die Achse gebracht.

  16. Guerrero Says:

    @Tino „Weder sind Zionisten zwangsläufig Juden“
    Warum gehst Du nicht auf die Autobahn, bisschen Spaß haben mit Klapperschlagen?

  17. Martin Says:

    Aron Sperber schrieb:

    „Hitlers Vorstellungen über eine jüdische Weltverschwörung wurden wohl weniger durch seinen Aufenthalt in Wien, sondern vielmehr durch die revolutionären Unruhen in München geprägt:

    Viele Juden waren sozialistische Revolutionäre.

    Viele Kapitalisten waren Juden.

    So entstand sein Bild einer jüdischen Weltverschwörung, in der das jüdische Kapital den Marxismus in Europa verbreitete.“

    sry, das riecht aus meiner Sicht nach einer Rechtfertigung für die wahnhaften Anschuldigungen des modernen Antisemitismus. Das ist Entschuldigungen liefern für den Judenhass.

    Jeder sollte mittlerweile wissen, dass es keinen rationalen Kern für die Anschuldigungen gibt, mit denen Judenverfolgungen begründet wurden. Es handelt sich um Wahn und es gibt dafür keine objektiven Aufhänger, wo sich die Projektionen der eigenen Machtwünsche ranheften könnten („Weltverschwörung durch das Weltjudentum“ blabla).

    Aber: Waren nun viele sozialistische Revolutionäre Juden oder viele Juden – gemessen an ihrer Gesamtbevölkerung oder im Vergleich zu anderen Gruppen? -sozialistische Revolutionäre?
    Und waren die meisten Kapitalisten Juden, waren also mehr Juden Kapitalisten in Deutschland als Christen??? The list goes on.

    Bei so was kommt mir der Gedanke, dass ich mir am Ende doch nochmal die Hohmann-Rede zu Gemüte führen muss …

    Ansonsten sind das „old news“. Wahrscheinlich wird die Achse noch einiges über sich selbst lernen müssen, wenn sie diesen Eintrag für empfehlenswert – das muss ja wohl informativ heißen- hält.

    Nach dem Motto: Bin ich wahnsinnig oder sind es die anderen? Wird sich Rumpelstilzchen Broder diese Frage jemals beantworten können?

  18. aron2201sperber Says:

    sry, das riecht aus meiner Sicht nach einer Rechtfertigung für die wahnhaften Anschuldigungen des modernen Antisemitismus. Das ist Entschuldigungen liefern für den Judenhass.

    wenn ich versuche aufzuzeigen, wodurch Hitlers Hass entstanden ist und welche Gemeinsamkeiten es mit den heutigen Verschwörungstheoretikern gibt, siehst du es als „Rechtfertigung für den Wahn“ an?

    sorry, aber es sind völlig andere, die heutzutage die Rechtfertigungen für Judenhass liefern:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2012/04/10/unberechenbarer-freund-oder-berechnender-feind/

  19. aron2201sperber Says:

    der Kommunismus war eine reale Bedrohung für Europa.

    eine Bedrohung, die sich in weiterer Folge schließlich in halb Europa realisiert hat.

    Viele prominente Kommunisten waren Juden.

    ebenso war und ist der Kapitalismus ein realer Machtfaktor.

    viele prominente Kapitalisten waren und sind Juden.

    (was natürlich weder den Kommunismus noch den Kapitalismus „jüdisch“ macht, und schon gar kein Beweis für die Steuerung des jüdischen Kommunismus durch jüdische Kapitalisten ist)

    soweit die Realität, die nicht Geschmackssache ist und daher außer Streit stehen sollte.

    Verschwörungstheoretiker nehmen zwar vordergründig Bezug zu dieser Realität, sie spinnen sich jedoch dazu beliebig Interpretationen zusammen, die nichts mit der Realität zu tun haben und erfinden frei Fakten dazu:

    http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/04/17/breivik-das-norwegische-911/

    Das Internet und und insbesondere die Foren sind gerade heutzutage voll von diesen Spinnern.

    auch bei der Kritik gegen den Islamismus, die ich selbst vertrete, gibt es genug Trittbrettfahrer, die sich eine islamische Weltverschwörung zusammenspinnen.

    Breivik ist ein gutes Beispiel dafür…

    auch wenn seine Taten wie bei vielen „Einzeltätern“ vermutlich mehr mit seiner Krankheit als mit seiner politischen Verblendung zu tun haben:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/07/27/unterschiedliche-ideologie-gleiche-psyche/

  20. Martin Says:

    Ich würde die These wagen, dass Hitlers Feindbild von der jüdischen Weltverschwörung mehr durch seine Kenntnis der „Protokolle“ entstanden ist und geprägt wurde als durch die reale Anschauung einer überproportionalen jüdischen Präsenz (im Verhältnis zu anderen Gruppen – das sagt Du doch oder?) bei den „Kapitalisten“ – also dem Bürger – und Großbürgertum (?), von mir aus der besitzenden Klasse – und den sozialistischen bzw. kommunistischen Revolutionären.

    So haben die „Protokolle“ z.B. einen gewissen Erfolg in Japan, ein Land, wo es Juden kaum gab und gibt: Es braucht die „objektive Sozialstruktur“ nicht, um die Vorstellung einer jüdischen Weltverschwörung populär zu machen.

    Der Mainstream der Antisemitismusforschung verständigt sich doch auf den Sartreschen Ausspruch – sinngemäß -, dass Antisemitismus unser Problem ist, nicht das der Juden. Das heißt, Antisemitismus hat nichts mit den Juden zu tun. Also ist der Antisemitismus Hitlers auch nicht an der Sozialstruktur und politischen Landschaft Bayerns festzumachen. Hitlers Hass mit objektiven Fakten über die Juden als Gruppe erklären zu wollen – das ist – glaube ich – tatsächlich etwas, was von so manchem nicht goutiert werden wird. Das schreibst Du aber:

    „wenn ich versuche aufzuzeigen, wodurch Hitlers Hass entstanden ist…“

    Und dann dies:
    „ebenso war und ist der Kapitalismus ein wichtiger Machtfaktor.

    viele prominente Kapitalisten waren und sind Juden.“

    Es gab also viele prominente jüdische Kapitalisten. (Nochmal die Frage: Gibt es absolut mehr Juden bei den Kapitalisten als von anderen Gruppen? Wohl kaum. Also muss das wohl eine proportionale Feststellung sein. Gemessen an ihrer Bevölkerungszahl gab es mehr Juden unter den Kapitalisten als Christen. Das heisst die Juden waren in Bezug auf ihre Bevölkerungszahl überproportional bei den Kapitalisten repräsentiert?)
    Wenn die letzte Frage mit Ja beantwortet wird, dann wird auch die Meinung vertreten, dass die Juden in Bezug auf ihre Bevölkerungszahl überproportional bei den Kapitalisten repräsentiert sind. Es ist noch in der Gegenwart so. „Kapitalismus ein wichtiger Machtfaktor“ kann ja nur heißen: Wer Kapital besitzt, kann eher Macht ausüben. Oder?

    Das hieße dann: Die Juden als Gruppe haben im Durchschnitt mehr Kapital zur Verfügung als andere Gruppen (pro Kopf). Das macht sie dann auch mächtiger als andere Gruppen – im Durchschnitt.

    An dieser Stelle erscheint mir nur noch wenige Schritte entfernt zumindest die Möglichkeit einer Weltverschwörung des Weltjudentums. Wenn also irgendeine Gruppe eine Weltverschwörung anzetteln könnte, dann am ehesten die Juden, oder? Da dies schnell in diese RIchtung geht und im Namen solcher Verschwörungstheorie die bekannten Verbrechen begangen wurden, hat man sich in der Wissenschaft wohl darauf geeinigt, über die von Dir sog. Realität keine weiteren Forschung anzustellen.

    Und wie schon angedeutet: Zu sagen, dass viele Juden sozialistische Revolutionäre oder viele prominente Kommunisten Juden waren (was denn nun eigentlich oder beides?), das erinnert mich an die Rede von Hohmann.

    • Tino Says:

      “ So haben die “Protokolle” z.B. einen gewissen Erfolg in Japan, ein Land, wo es Juden kaum gab und gibt“

      @ Martin

      Umgekehrt wird ein Schuh draus.

      WEIL die Japaner die Protokolle kennen und vor allem ernstnehmen, gibt es in Japan keine Juden.

      Die wissen das Juden ihr Land ruinieren würden, wie sie es mit Deutschland gemacht haben.

      Die könnten sich dort auch schwer mit falschen Namen hinter den Japanern verstecken.

      • Martin Says:

        Wenn also die kommunistischen Führer keine Juden mehr gewesen waren, dann wäre es schon mal völlig absurd darüber zu diskutieren, ob die Juden ein Tätervolk sein könnten. Also verwendet Hohmann nur die ethnische Bestimmung des Judentums und blendet die religiöse aus, weil sonst sein ganzer Ansatz im Eimer wäre.

        Dann: Wenn Hohmann darüber diskutiert, ob die Juden ein Tätervolk sind oder nicht, dann setzt er die Verbrechen der Kommunisten auf die gleiche Stufe wie den Holocaust. Das ist heute ja nichts Besonderes, siehe Gauck, der Bundespräsident. Meiner Meinung nach unterscheidet sich der Holocaust von dem GUlagsystem aber schon in einiger Hinsicht:
        Erstens ist wohl die industrielle Tötung durch die Nazitäter unvergleichlich und findet sich nicht so im GUlagsystem. Die Menschenverachtung tritt hier besonders deutlich zutage.

        Zweitens und mit erstens zusammenhängend haben die Nazitäter riesige Menschenmassen in einer sehr kurzen Zeit ermordet. Ich bin absolut kein Experte für die Verbrechen der Sowjets, aber ich meine wohl, dass die für ihre Zahlen, seien die nun etwas weniger oder mehr, egal es ist horrend, wesentlich länger gebraucht haben.

        Drittens haben die Nazitäter Leute ermordet, die aufgrund ihrer Geburt ihrer Meinung nach zum Tod bestimmt waren. Die Nazis haben – und dies ist damit verwandt – auch Huntertausende Behinderte, Geistig Behinderte und Psychisch Kranke u.a. in Gaskammern ermordet. Haben das die Sowjettäter auch gemacht? Bei den Sowjets wurde man wegen der Gesinnung und der Oppositionalität verfolgt und direkt bzw. indirekt zu Tode gebracht. Man konnte sein nacktes Leben vielleicht retten, wenn man seinen Ideen abschwor und sich ruhig verhielt. Das hat wohl auch nicht immer gezogen, aber es wird diese Möglichkeit teilweise gegeben haben. Bei den Nazis gab es keine Möglichkeit, einer Gesinnung abzuschwören, sich zu fügen und zu überleben: Generell waren bestimmte Gruppen aufgrund ihrer Geburt und so definierter Gruppenzugehörigkeit zum Tode bestimmt. Juden, Sinti und Roma und Behinderte und Kranke. Ebenso „Slawen“, deren Bevölkerungsgröße in Millionenhöhe dezimiert werden sollte und dann als Sklaven- und Hilfsvolk östlich des Urals siedeln sollte. Der Kommunismus hat niemals gemordet, um Völker ganz zu vernichten, der Nationalsozialismus schon, wie geschildert. Das mag ein bischen zynisch klingen, aber das liegt zum Teil am Thema, wo Differenzierungen schnell zynisch erscheinen können. Das Thema von Mord und Vernichtung ist eben emotional aufregend.

        Es gibt noch weitere Punkte, auf die ich jetzt nicht eingehen will.

        Wer meiner Meinung nach Holocaust und GUlag gleichsetzt, der versucht dann oftmals wie im Historikerstreit irgendwie Schuld der Täter abzuwälzen auf die „Vorbilder“ in Russland oder man musste präventiv so vorgehen usw.

        Das kann alles nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der Tat barbarisch ist, wehrlose Menschen, gerade Frauen und Kinder, millionenfach zu ermorden. Und hier haben sich die Nazitäter besonders hervorgetan. Diese Gleichsetzungen scheinen mir alle nicht wirklich zu verfangen. Jetzt kommt sicher gleich der „Bombenholocaust“, wo Zehntausende, ja bis Hunderttausende Deutsche aus der Zivilbevölkerung umkamen. Das waren Kriegsverbrechen. Die Judenvernichtung war aber kein Kriegsverbrechen, das war eben Völkermord. Warum immer diese Unterscheidungen ignorieren? Haben die Alliierten etwa die Deutschen ausgerottet nachdem ihr Land besetzt wurde? Nein.
        Und was die Kriegsführung betrifft, die deutschen Verbünde haben überall sehr hart Krieg geführt und Widerstand bekämpft. Die Allierten haben zum Teil auch aus Rache so bombardiert. Es sollte in diesem Krieg auch der Willen des Volkes gebrochen werden, damit der Krieg so schnell wie möglich beendet wird. (Hinzu kamen wohl auch strategische Überlegungen im Hinblick auf die sowjetische Regierung, wenn man wichtige Industrien im Osten bombardierte, wo auch KZ-Häftlinge drinarbeiteten.) Das ändert nichts daran, dass man einiges wohl als Kriegsverbrechen einstufen muss. Nach dem Krieg wurden jedenfalls keine Vernichtungslager eingerichtet. Rheinwiesen? Das ist ja wohl lächerlich im Vergleich zum Unternehmen Barbarossa, Kommissarbefehl, Partisanen- und WIderstandsbekämpfung und Vernichtungslagern.

        Ich hoffe, dass Du, Tino, mal ein bischen mehr nachdenkst und nicht einfach dich eben abreagierst mit menschenverachtenden, ekelhaften und irgendwo ja auch kindischen Äußerungen, die nur ein Witz wären, wenn sie nicht ernste Hintergründe hätten, die nicht in Zweifel gezogen werden können.

        In Bezug auf die Westalliierten habe ich kein Schwarz-Weiß-Bild mir angeeignet. Seit 1985 spricht man in der BRD offiziell von dem 8.Mai als dem Tag der Befreiung. Für mich ist es aber nur eine relative Befreiung. Die Westintegration ist mir aber letztlich lieber als das grobst menschenverachtende Naziregime. Das sage ich bewusst als Deutscher, der vermutlich nicht verfolgt worden wäre – aus grundsätzlicher Solidarität mit allen Menschenwesen.

      • Martin Says:

        ACHTUNG: Mein vohergehender Kommentar „Mai 1, 2012 um 2:04 pm“ ist zu lesen als dritter Teil der Antwort auf Tinos folgenden Kommentar.

    • Tino Says:

      Hohmann hatte gesagt das überproptional viele Juden an der Revolutuion beteiligt waren.

      Womit er ja recht hat. Das ist bekannt.

      Und das die Juden KEIN Tätervolk sind.

      Ich frage mich was an der Rede so schlimm war. Ich hab sie gerade vor mir liegen. Er veteidigt die Juden sogar eher noch.

      • Martin Says:

        @Tino
        ich finde deine Kommentare ziemlich kacke insgesamt. Teilweise fühlst du dich wohl persönlich beleidigt und haust dann umso mehr auf die antisemitische Kacke, um dich zu rächen.

        Es ist kacke, Dinge nachzureden, mit denen die Ermordung von so vielen Menschen ihrer Volks-und Religionszugehörigkeit wegen gerechtfertigt wurde. Ja, es ist barbarisch, Frauen und Kinder zu ermorden, auch gesetz den Fall es würde sich bei den Männern tatsächlich pauschal um Feinde handeln.

        Eigentlich habe ich keinen Bock auf Diskussionen darüber, ob der Holocaust stattgefunden hat oder irgendwie gerechtfertigt war. Mir liegt es allgemein eher am Verstehen.

        Falls Du irgendwie der Leugnung anhängst: Eichmann, Stangl, viele andere, Hans Münch, Aussagen von nicht-jüdischen Deutschen im Auschwitz-Prozess (zum Lagerpersonal gehörend im weistesten Sinn), Hitlers Äußerungen in Reden und im „politischen Testament“, Himmlers Posener Rede und eine andere Rede, das Wannseeprotokoll (von Eichmann bestätigt), all das deutet auf die Richtigkeit der Aussage, dass 5 bis 6 Millionen ermordet wurden, in jedem Fall Millionen. Viele haben auch bestätigt, dass es die sogenannten „Vergasungen“ gab und riesige Berge von Leichen, die verbrannt wurden. Laut einer nicht-jüdischen deutschen Frau waren das Feuer, „wo man nicht alles Heu von ganz Schlesien hätte aufhäufen können, um so ein Feuer zu machen.“ Die Leugnungsstrategie aller dieser Punkte, die ich angeführt habe, erscheint mir als bei den Haaren herbeigezogen. Das sei dann gefälscht, Zeugen seien bestochen, Nazitäter gefoltert oder Eichmann wolle uns mit bestimmten Aussagen bedeuten, dass er das Gegenteil meinte als das was er aussagte. All das ist so gut wie gar nicht glaubwürdig meiner Meinung nach.

        Es gibt außerdem keine Beweise dafür, dass es einen einheitlichen, internationalen politischen Akteur, das „Weltjudentum“, gibt. Schon gar nicht halte ich für plausibel, dass die kommunistischen Juden einen gemeinsam ausgeheckten Plan mit den kapitalistischen Juden hatten, im Nationalismus ja immer gegen Deutschland gewendet, um Deutschland zu zerstören usw. Ich bin mir recht sicher, dass jüdische Kapitalisten so wenig mit jüdischen Kommunisten anfangen konnten, sie auch hassten, wie christliche Kapitalisten das getan haben. Ich habe für letzteres keinen Textbeleg im Kopf, bin mir aber sicher, dass er sich finden lässt.
        Im Kalten Krieg standen sich dann kommunistische und kapitalistische Juden als Feinde gegenüber. Die kommunistischen Juden wollten die jüdische Identität ohnehin überwinden und hatten mit der jüdischen Religion schon mal gar nichts mehr am Hut.

        Ich kann verstehen, wie man auf die Vermutung kommen kann, dass es eine“jüdische Weltverschwörung“ geben könnte bzw. gegeben hätte. Siehe meine Postings davor. [Das ist für viele schon nicht mehr politisch okay,habe das auch den Blogautor wissen lassen.] Ich halte sie aber nicht für beweisbar und halte es für – wegen der schlimmen historischen Konsequenzen – ein unverantwortliches und grobst vereinfachendes Konstrukt.

        Aron Sperber hat schon mal gar nicht schlecht formuliert, als er schrieb, dass Hitler nicht Ideen bekämpfte, sondern „böse Menschen“.

      • Martin Says:

        Die Nazis glaubten die Übel des Kapitalismus würden überwunden, wenn die Juden nicht mehr da wären. Das ist Unsinn. Liberalismus und Kapitalismus nur einer ethnisch-religiös zuzuordnen halte ich für weltfremd. Glaubst Du wirklich, dass die Menschen aufhören sich als mehr oder weniger asoziale homo oekonomicusse zu verhalten, nur weil die Juden nicht mehr da sind. Nein, man kann antikapitalisch sein,und ich habe mir auch schon überlegt, dass als Deutscher man sich in diesem Bestreben auch Juden zu Gegner machen müsste. Aber gleichermaßen würde man sich viele Juden zu echten Freunden machen. Nein, wir haben es mit politischen und wirtschaftlichen Philosophien zu tun, abstrakten Systemen, die von allen möglichen Menschen mehr oder weniger vertreten wurden und werden. Darunter gibt es auch Juden, die Einfluss ausüben, das sollte man nicht verleugnen. Aber die Ideen sind wichtiger als die ethnische oder religiöse Zugehörigkeit. Und in diesem Sinn hat der bekannte Spruch Berechtigung: „Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerls.“
        Z.B.Juden und Christen setzen sich in den USA mit einem nicht unbeträchtlichen Einfluss für eine bestimmte US -Politik gegenüber Israel ein, gemäß ihrer Vorstellung, was das israelische Interesse ist. Das tun auch die anderen Gruppen, die von woanders in die USA eingewandert sind. Vielleicht hat sich diese Gruppe besonders erfolgreich bei diesen Versuchen der Einflussnahme gezeigt. Aber MAßLOS ÜBERTREIBEN sollte man das nicht meiner bescheidenen Meinung nach. Und ignorieren sollte man auch nicht, dass zahlenmäßig die meisten Juden in den USA nicht mit dieser sogenannten Israellobby, die eben aus Juden und Christen besteht, übereinstimmen und diese Aktivitäten eher für problematisch halten.

        Was die Hohmann-Rede betrifft, lange her dass ich sie gelesen habe. Dazu also Grundsätzliches: Wenn ich die Wahl hätte zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus würde ich den Kommunismus wählen. Warum? Weil mir das Ziel des Kommunismus, nämlich die Aufhebung des Privateigentums und damit die ökonomische Gleichheit aller Menschen, näher liegt als die Privilegierung einer nationalen Gruppe, der dann alle anderen Gruppen ziemlich rabiat untergeordnet sind, wie das beim Nationalsozialismus der Fall war und gewesen wäre. Das ist aber nur Spekulation, da ich der Überzeugung bin, dass der Zweck nicht die Mittel heiligt. Das sahen die realexistierenden Kommunisten aber anders mit den bekannten historischen fatalen Konsequenzen. Wenn ich aber trotzdem die wählen müsste zwischen der Vernichtung einer Klasse und einer Rasse, dann würde ich die Klasse wählen, weil ich das für zielführender hielte.

        Hohmann wehrt sich dagegen, dass den Deutschen eine Kollektivschuld angetragen würde, dass sie ein Tätervolk wären. Erstmal sollte meiner Meinung nach bewiesen werden, ob, wo, wann und wie dies überhaupt getan wurde. Dann sagt er, dass die Juden bei den Kommunisten so wichtig waren, dass man in der derselben Logik wie bei den (nicht-jüdischen) Deutschen sagen könnte, dass die Juden ein Tätervolk seien. Fragwürdig ist hier zunächst mal die einseitige Bestimmung der Juden als Volk. Das Judentum ist auch als Religion bestimmt. Du kannst Jude werden durch Konversion, dies geschah auch immer wieder in der Geschichte. Es gibt aber auch das Judesein durch Geburt, was es bei den Christen, glaube ich, so nicht gibt. Das weist auf den Volkscharakter hin, es ist aber sehr wichtig, nicht den Religionscharakter zu verkennen. Letzteren blendet Hohmann jedoch aus. Die Juden, die Kommunisten waren, waren nur noch aus alttestamentarischer Sicht überhaupt noch Juden. Man kann auch die Meinung vertreten und einige Rabbiner, auch wenn sie geschichtlich wohl meist in der Unterzahl waren, vertraten sie auch, dass solche Personen, die sich einer anderen Religion oder eben völlig konträren Ideologie verschrieben, nicht mehr Juden waren.

  21. aron2201sperber Says:

    So haben die “Protokolle” z.B. einen gewissen Erfolg in Japan, ein Land, wo es Juden kaum gab und gibt: Es braucht die “objektive Sozialstruktur” nicht, um die Vorstellung einer jüdischen Weltverschwörung populär zu machen.

    genau das war auch mein Punkt.

    für eine jüdische Weltverschwöung braucht es keine durch persönliche Erfahrungen genährte Feindschaft zu Juden, sondern es reicht ein Halbwissen über Vorgänge in der Welt.

    genau aus diesem Halbwissen und den daraus gesponnen falschen Wahrheiten nährt sich auch der heutige moderne Antisemitismus

    prominente jüdische Kapitalisten waren z.B. die Rothschilds, die nach wie vor ein beliebtes Objekt für Verschwörungtheorien darstellen:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2010/11/17/antirassistischer-antisemitismus/

    diese kamen sogar in Chaplins „großem Diktator“ vor:

    der „Jude Epstein“, der Hinkel Geld borgen soll…

  22. Augstein will deutschen Syrien-Wahlkampf | Aron Sperber Says:

    […] besondere Geschichte hindert ihn jedoch selbst nicht daran, wesentliche Teile der Nazi-Ideologie zu […]

  23. Putins Psyche | Aron Sperber Says:

    […] und das Sudetenland an Deutschland angeschlossen und wäre sonst ein friedlicher Demokrat ohne Judenhass gewesen, wäre Hitler auch kein Problem […]

  24. Kewil erteilt Hitler die Absolution | Aron Sperber Says:

    […] verbündete sich Hitler mit der Macht, die er eigentlich bekämpfen wollte und hinter der angeblich die Juden […]

  25. Der Antisemitismus des linken Populismus | Aron Sperber Says:

    […] Aber das was in Hitlers Deutschland ja auch nicht viel anders: Hitlers Antisemitismus knüpfte nicht am traditionellen Antisemitismus, wie es ihn in Luegers Wien oder im Zaristischen Russland gab, an, sondern beruhte auf modernen Weltverschwörungstheorien. […]

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