Obama enttäuscht seine Jünger

Obama gebärdet sich nicht wie der ersehnte antiamerikanische Messias, sondern wie ein amerikanischer Präsident.

Sheriff Obama geht sogar schärfer als sein Vorgänger vor, indem er Schurken nicht einfach nur ins Gitmo-Kittchen verfrachtet, sondern sie gleich von seinen Drohnen abknallen lässt.

Ein ähnliches Dilemma hatte man auch schon mit einem anderen enttäuschenden Heilsbringer.

Ausgerechnet in Kennedys Amtszeit erreichte der kalte Krieg gegen die Sowjetunion mit der Kuba-Krise seinen Höhepunkt.

Dank eines kleinen, unbedeutenden linken Spinners konnte Kennedy jedoch von großen, bedeutenden linken Spinnern wieder zum Heiland umgedeutet werden, der die USA und die Welt sogar vor dem Vietnamkrieg und allen anderen rechten Sünden bewahrt hätte, wenn er nicht einer rechten Verschwörung zum Opfer gefallen wäre:

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5 Antworten to “Obama enttäuscht seine Jünger”

  1. American Viewer Says:

    Der Spiegel ist also von Obama enttäuscht. Wer hätte es gedacht.
    Der versprochene Weltfrieden kam nicht von heute auf morgen und er kam nicht durch nettes Zureden, Däumchen drehen und den vielen klugen Sprüchen aus Hamburgs guten Vierteln.

    Die Unzufriedenheit mit Obama hat der Spiegel mit vielen Lagern gemeinsam. Dann ist es ja sicherlich auch für den Spiegel in Ordnung, wenn er im Herbst abgewählt wird.

    • aron2201sperber Says:

      Dann ist es ja sicherlich auch für den Spiegel in Ordnung, wenn er im Herbst abgewählt wird.

      zumindest hat man dann seine Lieblingsfeinde zurück.

      und kann endlich wieder behaupten, dass man nicht antiamerikanisch wäre, sondern nur etwas gegen die rechtsextreme Regierung hätte.

      siehe Bush-Jahre, siehe Israel heute

      • American Viewer Says:

        Das ist den Linken sowieso immer am liebsten, wenn sie nicht regieren müssen. Deshalb werden in Staaten ohne Mehrheitswahlrecht auch immer wieder so viele neue linke Parteien gegründet. Sobald man selbst regiert, spaltet sich die Hälfte ab, um schnellstens wieder in der Opposition zu gelangen.

  2. WFI Says:

    Es wäre falsch, nun anzunehmen, dass Obama gar kein Linker wäre. Er ist einer und regiert wie einer. Der Spiegel findet es nur bedauerlich, dass er dabei an der Realität scheitert.

    Ein paar tote Dschihadisten machen keinen Konservativen aus ihm und schon gar keinen klassischen Liberalen. Die Antikriegshysterie der Linken 2001-2008 diente rein innenpolitischen Zwecken – hüben wie drüben.

  3. arprin Says:

    Ein sehr passender Artikel dazu:
    http://zettelsraum.blogspot.de/2012/06/zettels-meckerecke-scham-dich-spiegel.html

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