Das Schicksalsspiel der Griechen

Werden die Griechen die richtigen Schlüsse aus ihrem Fußballsieg ziehen?

Griechenland hat heute mit dem Trotz eines krassen Außenseiters ein Spiel gewonnen.

Man kann ein Fußballspiel in einer scheinbar aussichtslosen Lage mit verzweifeltem Kampf gewinnen.

Nicht jedoch, wenn man hirnlos und undiszipliniert nach vorne stürmt.

Jene Art von Trotz hätte beim heutigen Spiel unweigerlich in ein Debakel geführt.

Die Griechen müssen wie ihre Fußballer trotzig um ihre Zukunft kämpfen.

Wählen sie aus Trotz die linksradikalen Idioten, haben sie nichts von ihrer siegreichen Mannschaft gelernt.

Der Ausstieg aus dem Euro kann für Griechenland nur in einer Katastrophe enden.

Griechenland hat keine Industrie, der eine Abwertung irgendeinen Vorteil verschaffen könnte.

Wenn Griechenland billiger wird, kommen zwar vielleicht mehr Touristen.

Diese zusätzlichen Touristen würden dann jedoch auch weniger Geld ausgeben.

Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass das wirtschaftliche und politische Chaos wohl viele Touristen abschrecken und die Abwärtsspirale beschleunigen würde.

Griechenland würde wohl ein Kontertor nach dem anderen kassieren und unweigerlich in ein Debakel schlittern.

Die Sparmaßnahmen, die man sich durch die Wahl der Linkspopulisten ersparen will, kommen spätestens, wenn niemand mehr da ist, der Griechenland Geld borgt.

Griechenland kann in den nächsten Jahren mit viel Trotz und Anstrengung wieder gewinnen…

…oder bereits morgen aus Trotz für viele Jahre verlieren.

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6 Antworten to “Das Schicksalsspiel der Griechen”

  1. Karl Says:

    ein Sieg der Vernunft dürfte sich abzeichen

    • aron2201sperber Says:

      allerdings sind die Stimmen aus den linken Hochburgen der nichtarbeitenden Klasse angeblich noch nicht berücksichtigt.

      jeder, der wie ich als Tourist oft in Griechenland war, weiß, dass in Griechenland sehr wohl auch hart gearbeitet wird.

      entweder von kleinen griechischen selbstständigen Unternehmern, die in der Saison Tag und Nacht für ihre Unternehmen schuften

      oder von Ausländern, die für Griechen schuften und die Arbeit machen, die der nichtarbeitenden griechischen Klasse zu beschwerlich ist.

      die griechische Tragödie hat genauso wie die italienische Tragödie viel mit der Macht jener nichtarbeitenden Klasse zu tun:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/08/die-al-italia-klasse/

  2. Tourix Says:

    Meiner Ansicht nach kann sich Griechenland erst dann erholen, wenn die Löhne wieder an den wirtschaftlich erfolgreichen Ländern angepasst sind und wenn das Land wieder stabil wird.
    Beides kann noch ein paar Jahre dauern.

    Wachstumsanreize und weitere Kredite verlängern das ganze Elend nur noch, bewirken aber ansonsten gar nichts.

  3. arprin Says:

    So kann man es natürlich auch sehen:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_neue_demokratie_ist_kein_heilmittel_fuer_griechenland/

    • aron2201sperber Says:

      natürlich kann ein Ende mit Schrecken besser sein als ein Schrecken ohne Ende.

      hätten die Griechen mit klarer Mehrheit für die Syriza gestimmt, hätten wir einen Grund gehabt, uns abzuputzen.

      für Griechenland wäre es allerdings ein ziemlich derber Schrecken gewesen.

      speziell für die Griechen, die nicht den Linkspopulisten ihre Stimmen gegeben haben und trotzdem die Folgen mitzutragen gehabt hätten

  4. Gerhard Says:

    Mein Gott auch hier, was für ein Niveau. Bitte setzt dich doch erst mit den Hintergründen der weltweiten Bankenkriese und den Fehlern bezüglich des Euro auseinander, bevor wieder so ein Quark daherkommt.

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