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Ernstzunehmende Islamkritik

Juli 3, 2012

Warum ist die Frage der Beschneidung so wichtig?

Es ist notwendig, islamistische Parallelgesellschaften aus Europa zurückzudrängen.

Man muss dies jedoch schaffen, ohne die eigenen Grundrechte aufzugeben, die uns von Faschisten, Islamisten oder anderen Barbaren unterscheiden.

Henryk M. Broder hat völlig zu Recht festgestellt, dass es gegen unsere Prinzipien verstoße, Sakralbauten einfach zu verbieten.

Es verstößt jedoch laut Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte nicht gegen unsere Grundrechte, religiöse Symbole in Schulen zu verbieten.

Dies muss jedoch natürlich für alle Religionen gelten.

Ebenso verstößt es nicht gegen Menschenrechte, im Rahmen eines allgemeinen Vermummungsverbotes die Burka aus dem öffentlichen Raum zu verbannen.

Importehen von Teenagern zu verbieten, verstößt zwar offenbar gegen ein Abkommen mit der Türkei.

Solche Abkommen kann man jedoch im Gegensatz zu den Menschenrechten wieder aufkündigen, wenn sie nicht dem Willen der Bevölkerung entsprechen.

Es verstößt auch nicht gegen unsere Grundrechte, eine Asylpraxis zu hinterfragen, die kaum noch den von Barbarei Verfolgten hilft, sondern dazu beiträgt, die islamistische Barbarei nach Europa zu verbreiten.

Wenn man andere zu Recht als Barbaren anprangert, sollte man jedoch darauf achten, ob man selbst eine glatte Rasur hat.

Sich über die sinnlose Beschneidung von Mädchen zu empören, während man eine religiös motivierte Beschneidung von Jungen befürwortet, hat einen ziemlichen Bart.

Unsere Prinzipien müssen für alle gelten.

Sonst schauen wir denjenigen, die wir kritisieren, am Ende ziemlich ähnlich.

Nur wenn wir unsere eigenen Werte ernstnehmen, werden wir auch von Muslimen wieder ernstgenommen werden.