Wie Krugmann der Politik helfen kann

Der Wirtschaftsnobelpreisträger Krugmann ist für ökonomische Laien wie mich eine gute Orientierungshilfe.

Wenn Krugmann etwas für richtig hält, ist es fast immer falsch.

Wirtschaftlich meistens ebenfalls ahnungslose Politiker bräuchten sich einfach nur an das Gegenteil von Krugmanns Empfehlungen halten und könnten so auf einmal lauter richtige Entscheidungen treffen.

Werbeanzeigen

Schlagwörter:

16 Antworten to “Wie Krugmann der Politik helfen kann”

  1. Tourix Says:

    In einem Radiointerview (leider weiß ich nicht mehr mit wem) sagte der Interviewte, dass die Experten sich inzwischen in 2 Lagern gespalten haben.
    Die Wirtschaftsexperten und die Universitätsexperten.
    Die Wirtschaftsexperten befürworten Konjunkturförderung und weniger sparen,
    Die Universitätsexperten befürworten dagegen rigoroses sparen.

    Krugmann ist eindeutig den Wirtschaftsexperten zuzurechnen, während der von mir sehr geschätzte Sinn inzwischen zum „Rädelsführer“ der Universitätsexperten wird.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-krise-hans-werner-sinn-ruft-zu-protest-gegen-bankenunion-auf-a-842662.html

    • Gerhard Says:

      Ja der Sinn aus der Bild dürfte deinem Niveau entsprechen. Sparen wird Europa helfen. Man spart sich einfach die Schulden weg!

  2. Tourix Says:

    Eigentlich ist die derzeitige Situation sehr einfach zu verstehen, wenngleich nur sehr schwer zu lösen.
    Schulden machen bedeutet: den Erfolg der zukünftigen Wirtschaftsleistung vorwegzunehmen.
    Ein Teil davon wird durch die Inflation ausgeglichen. Aber was die Staaten und Firmen machen, ist immer soviel Geld aufzunehmen, dass man mit den Gewinnen die Zinsen bezahlen kann
    (die Tilgung ist dagegen egal, da die Altkredite immer durch Neukredite ersetzt werden).
    Übersteigen jedoch die Zinsen die Gewinne, dann gehen die Firmen in Insolvenz – und die Staaten … ???

    Mithilfe billiger (zu billiger) Kredite haben die Pleiteländer in den letzten Jahren viel zu üppig gelebt. Die Konjunktur wurde aufgeblasen, die Löhne stiegen. Aber jetzt können die Zinsen nicht mehr bedient werden und die Löhne sind über 30 % höher als in vergleichbare Länder.
    Aber eine Lohnsenkung ist kaum möglich. Die Gewerkschaften werden in solchen Zeiten viel zu stark (Deutschland der 30er).
    Das geht nur noch über eine höhere Inflation – und das geht nur mit einer eigenen Währung.
    American Viewer hat darüber einige sehr gute Artikel gebracht.

  3. American Viewer Says:

    Passend zum Thema wird auf nachfolgendem Blog einer der vielen Tricks von Krugman entlarvt. Krugman kleistert seinen Blog immer mit allerlei Grafiken voll, die natürlich immer genau das bestätigen, was er „immer schon“ gesagt hat.

    So rechnen seine Grafiken zum Beispiel die Baltikum-Staaten und Irland permanent schlecht, weil diese Staaten nicht machen, was Krugmans Ansichten entspricht. Motto: Traue keiner Grafik, die du nicht selbst manipuliert hast.

    http://blogs.cfr.org/geographics/2012/07/02/postcrisis/

  4. Gerhard Says:

    Stimmt seine Vorhersagen sind ja auch nicht eingetreten. Wo bleibt denn die Krise?

    Aber du schreibst es hier richtig. Du bist ein LAIE. Genauso ist dein Blog, den man auch in eine extreme Ecke schieben kann, laienhaft. Im Grunde wird es der letzte Post gewesen sein, den ich hier lese. Extremisten aller Farben interessieren mich nicht. Die fehlenden Argumente haben allerdings einen Vorteil, der Unsinn bleibt kurz und so kann man sich die vielen Witze doch mal schnell antun.

    • aron2201sperber Says:

      du hast heute bei mir schon über 10 Kommentare gepostet.

      Argumente waren bei keinem einzigen dabei.

      und Witziges schon gar nicht.

      (höchstens deine Behauptung, ein Jude zu sein, der sich für meinen Blog schäme)

      werde dich und deinen angeblichen Humor daher kaum vermissen

  5. dieter Says:

    Krugman hat die Euro-Misere vorhergesehen, sowie auch die amerikanische Spekulationsblase. Ebenso prognostizierte er die Sinnlosigkeit der Griechenland-Rettung und hält die Ausstieg Griechenlands aus dem Euro für den Idealfall. Ich teile auch seine pessimistische Ansicht, dass Griechenland erst dann aussteigen wird, wenn es nicht mehr anders geht und die Griechen ihr Geld in Sicherheit gebracht haben und die dortigen Banken endgültig kollabieren.

    @American Viewer:
    Ein Vergleich Islands mit dem Baltikum ab dem Jahr 2000 ist unzulässig, da Island ein hochentwickeltes Land mit hohem Pro-Kopf-BIP ist. Das Baltikum startete hingegen von niedrigerem Niveau und erlebt, wie alle ehemaligen Ostblock-Länder, ein rasantes Aufholwachstum, das es im Westen nicht geben wird.

    ***
    Das Problem Krugmans ist, dass er die Realpolitik sowohl in den USA als auch in Europa falsch einschätzt.

    Eine Inflationierung des Euro würde in der Tat faule Kredite abschmelzen lassen. Das geht aber auf Kosten des Nordens und Österreichs. Daran gibt es keinen Weg vorbei. Und das wird den Nordländern gar nicht gefallen. Das sieht man auch daran, dass die etablierte Politik des Nordens lügt und sich selbst belügt, wenn sie sagt, die Rettungspakete wären dazu da unsere Spareinlagen zu sichern. (z.B. Bundeskanzler Faymann gestern im Nationalrat)

    Weiters geht Krugman wie selbstverständlich davon aus, dass der Süden von nun an vernünftig handeln würde und die Inflationierung nur zur Heilung der Wirtschaft nützen würde. Das glaube ich persönlich keine Sekunde.

    Darüber hinaus überschätzt er die Möglichkeit der einzelnen Staaten ihre Handelsbilanzen und Lohnentwicklungen zu beeinflussen. Während der Inflationierung müssten die Löhne im Norden erhöht, die im Süden aber stabil gehalten werden.
    Hier gibt es aber kulturelle Unterschiede, die er übersieht. Die Südländer werden mit Streiks Lohnerhöhungen zum Ausgleich der Inflation erwirken. Die Nordländer werden weiterhin moderat in ihren Forderungen sein (so wie die Balten). Die Ungleichgewichte würden also bestehen bleiben.

    • aron2201sperber Says:

      was Krugmann „vorhergesehen“ hat, haben doch auch so ziemlich alle anderen prophezeit.

      Katastrophen zu prophezeihen ist nicht schwer

      sie zu vermeiden dagegen sehr

      Krugmanns Lösungsvorschläge würden dazu führen, dass seine düsteren Prophezeihungen erst recht eintreten würden.

      wenn Krugmann im Mai 2012 auf einmal hysterisch den Austritt Griechenland fordert, geht es ihm lediglich darum, dass Griechenlands „Reiche“ (alle die ein Geld auf der Bank haben) keine Chance haben sollen, ihr Erspartes in Sicherheit zu bringen:

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/krugman-fordert-austritt-griechenlands-aus-dem-euro-a-834077.html

      Krugmann ist nicht mit den Griechen solidarisch, sondern mit dem (am liebesten von irgendwelchen Linksradikalen regierten) griechischen Staat, der in Ruhe seine Bürger enteigenen solle

      • dieter Says:

        was Krugmann “vorhergesehen” hat, haben doch auch so ziemlich alle anderen prophezeit.

        Ganz im Gegenteil. Krugman wurde bzgl. Immobilienblase als Bubble-Head abgekanzelt. Peter Schiff, Krugman, Dean Baker und andere wurden in dieser Sache völlig ignoriert und ausgelacht und waren ein ungehörte Randgruppe in dieser Sache.

        Die Euro-Kritik Krugmans, Milton Friedmans und anderer wurde hier in Europa als US-Imperialismus gedeutet, der eine Konkurrenz-Währung zum Dollar schlecht reden sollte. Auf die Argumente wurde nicht eingegangen.

        Krugman hat schon im April 2010 geschrieben, dass ein Euro-Austritt Griechenlands realpolitisch möglich ist:
        http://krugman.blogs.nytimes.com/2010/04/28/how-reversible-is-the-euro/
        Das der Austritt aus seiner Sicht wünschenswert wäre, ist klar.

        Kapitalflucht wird als Argument gegen einen Euro-Austritt vorgebracht. Kapitalflucht zu verhindern ist ein völlig logischer Schritt bei einer Währungsreform um den Schock zu minimieren und die Lasten auf alle Bürger zu verteilen.

      • aron2201sperber Says:

        der Link ist aus 2010, als die Euro-Krise längst absehbar war

        Dass Krugmann als besonders offensiver Euro-Skeptiker aufgetreten wäre, ist mir bislang entgangen und geht auch aus dem link keineswegs hervor.

        zur prophezeiten Immobilienblase:

        In August 2005, after Alan Greenspan expressed concern over housing markets, Krugman criticized Greenspan’s earlier reluctance to regulate the mortgage and related financial markets, arguing that „[he’s] like a man who suggests leaving the barn door ajar, and then – after the horse is gone – delivers a lecture on the importance of keeping your animals properly locked up.“[130]

        Mehr als Polemik und „Mehr Regulierung der Märkte“ hatte er zu diesem Thema auch nicht drauf.

        Dass er an der „Subprime Mortgage“-Praxis etwas auszusetzen gehabt hätte, ist mir hingegen ebenfalls entgangen

        http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/fanniegate/

        was er jetzt fordert, würde wohl in ein „Eurogate“ münden, dass er dann natürlich auch als einziger vorausgesehen hätte…

    • American Viewer Says:

      Ein Vergleich Islands mit dem Baltikum ab dem Jahr 2000 ist unzulässig, da Island ein hochentwickeltes Land mit hohem Pro-Kopf-BIP ist.

      Wo haben Sie das gelesen? Auf Krugmans Blog? Das wäre typisch Krugman. Er macht die Regeln. Er selbst hat ja mit den Island-Irland-Litauen-Vergleichen angefangen. Man darf aber nur ab 2008 (?) vergleichen wie er. Wenn man mit Krugman diskutiert, muss man nur zwei Regeln beherzigen.
      Regel 1: Krugman hat immer Recht.
      Regel 2: Wenn Krugman nicht Recht hat, tritt automatisch Regel 1 in Kraft.

      Krugman hat die Euro-Misere vorhergesehen, sowie auch die amerikanische Spekulationsblase. Ebenso prognostizierte er die Sinnlosigkeit der Griechenland-Rettung und hält die Ausstieg Griechenlands aus dem Euro für den Idealfall.

      Krugman sieht immer alles voraus und nichts. Er schreibt einfach so viel und deckt immer Variante A, B, C und D ab. Wenn dann Variante A eintritt, pickt er sich seine Texte von damals heraus, die Variante A „vorhergesagt“ haben und lässt den Rest unter den Tisch fallen. Krugman ist von seiner ganzen Anlage her nicht ehrlich. Deshalb kann ich ihn nicht Ernst nehmen.

      Er hat nach dem Platzen der Dotcom-Blase Greenspan regelrecht angebettelt, er möge doch endlich den Immobilienmarkt pushen, sonst drohe eine gewaltige Wirtschaftskrise. Krugman erzählt auch immer die Geschichte von der Alieninvasion, der Naturkatastrophe oder dem Krieg. Soll heißen wir bräuchten eines dieser drei Dinge, dann wäre die Rezession ganz schnell vorbei. Dieser Argumentation kann man folgen, aber das Heuchlerische ist, dass Krugman diese Maßnahmen immer dann ablehnt, wenn ein GOP-Präsident regiert. Dann wird Krugman plötzlich zum Pazifisten. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Sehen Sie nicht wie extrem biased der Mann ist? Mir ist es ein Rätsel wie man das nicht sehen kann.

    • dieter Says:

      @aron2201sperber:
      Wenn dir Krugman’s prinzipielle Euro-Kritik entgangen ist, dann hast du ihn wirklich nicht unvoreingenommen gelesen.

      @American Viewer

      Er hat nach dem Platzen der Dotcom-Blase Greenspan regelrecht angebettelt, er möge doch endlich den Immobilienmarkt pushen, sonst drohe eine gewaltige Wirtschaftskrise.

      Das war offensichtlich ein Scherz. Erst kürzlich wurde er bei einer empfehlenswerten Diskussionsrunde in Spanien damit konfrontiert:

      Baltikum vs. Island: Man muss eben die Entwicklung ab dem Zeitpunkt des Krisenbegins im Vergleich zum erwarteten langfristigen Wachstum vergleichen.
      Das erwartete und langfristige Wachstum in China, der Türkei, Polen oder eben im Baltikum ist eben viel höher als in einem Spitzenländern, in denen nicht mehr als 2% pro Kopf-Wachstum drinnen ist.
      Wenn China in Folge einer Krise jahrelang nur mehr mit 3% wächst, dann wäre das ein tragischer Misserfolg, während es für Deutschland ein zweites Wirtschaftswunder wäre.

      Dieses Vergleichsprinzip wurde nicht von Krugman erfunden und es ist völlig logisch.

      Was stört euch eigentlich an der Politik Islands, außer, dass Krugman sie für gut befindet? Die Banken ließen sie bankrott gehen. Faule Kredite und unerfüllbare Einlage-Versprechen wurden einfach gestrichen. Die Währung wurde abgewertet und damit die Handelsbilanz ausgeglichen. Besser kann man es meiner Meinung nach nicht machen und das Resultat, vor allem niedrige Arbeitslosigkeit, spricht für sich.

      ****
      Paul Krugman polarisiert. Vielen Leuten ist er einfach unsympathisch. Das sollte aber nicht daran hindern, seine Aussagen sinnerfassend nachzuvollziehen. Stattdessen sieht man häufig schrille Verzerrungen von seinen Erzfeinden.

      Ich persönlich finde ihn sympathisch, auch wenn ich bei seinem Inflationierungsvorschlag skeptisch bin. Auf den Schwenk auf die Geldpolitik hat ihn übrigens der sich selbst als neoliberal bezeichnende Monetarist Scott Sumner gebracht, sowie der Kenneth Rogoff.

      • dieter Says:

        Mein Youtube-Link wurde automatisch eingebettet. Ich wollte eigentlich direkt auf 1:40 verlinken, wo er von einem Kritiker aus dem Publikum auf seine angebliche Forderung nach einer Immobilienblase angesprochen wird.

      • American Viewer Says:

        Antwort siehe unten.

  6. American Viewer Says:

    @dieter

    Das war offensichtlich ein Scherz. Erst kürzlich wurde er bei einer empfehlenswerten Diskussionsrunde in Spanien damit konfrontiert.

    Danke für den Link. Ich habe den Artikel vor einigen Monaten gelesen und für mich war da nicht wirklich ein Scherz erkennbar. Maximal eine Doppeldeutigkeit. Krugman ist ein Meister dieser Doppeldeutigkeiten, das habe ich auch schon gesagt. Dann kann er hinterher immer erklären, warum es doch ganz anders kam. Wie kann man das nicht sehen? Die Stelle war bissig, aber es ist nicht so, dass Krugman nicht öfter solche Vorschläge bringt. Ich nannte ja schon Krieg, Umweltkatastrophe, Alieninvasion. Das war natürlich alles auch nur „ein Scherz“, oder wie? Es ist doch so: Nichts mag ein Keynesianer mehr als solche Dinge, bei denen er endlich mal so richtig pushen kann.

    Man muss sich auch noch mal die Grundgedanken von Krugman vor Augen führen so wie ich sie verstehe: Jetzt in Zeiten der Krise müsse man die Wirtschaft ankurbeln. Zum Beispiel mit staatlichen Ausgabeprogrammen. Das hat ja Obama ganz ordentlich gemacht. Wie viele Billionen sollen es mittlerweile sein? Man weiß es nicht. Den Irakkrieg soll er schon geknackt haben. Health Care wird auch noch mal mächtig zuschlagen. Die Wirtschaft springt immer noch nicht an! Was sagt Krugman in diesem Fall immer: „Es waren die falschen Programme bzw. die Programme waren viel zu klein!“ Krugman entzieht sich damit jeder Falsifizierbarkeit.

    Gleichzeitig wird Health Care aber dank Obama für alle billiger. Sagt Obama. Das ist doch toll. Man nimmt jetzt Millionen Menschen neu in die Versicherung auf, die bisher zu teuer waren oder die bisher keine Finanzmittel hatten oder die einfach nicht wollten und dadurch würden die Prämien für alle billiger. Nehmen wir doch gleich ganz Mittelamerika mit auf, von Mexiko bis Panama, dann wird es noch billiger. Oder machen wir gleich Voodoo.

    Das ist wie mit der deutschen Energiewende. Da wird der Strom auch immer billiger werden. Versprechen die Grünen seit Jahren. Gleichzeitig soll Strom aber teurer werden, denn Energie sei noch viel zu billig. Man ist in diesem Milieu auch wachstumskritisch und diskutiert breit angebliche Grenzen des Wachstums. Dann wenn die Arbeitslosigkeit mal wieder in den Himmel schießt, vergisst man sein Gerede von gestern und fordert vehement Wachstumsprogramme. Wenn das nicht schizophren ist, was ist es dann? Krugman-Freund Stiglitz ist Experte auf diesem Gebiet. Ich kann Menschen nicht verstehen, die diese Scharlatane ernst nehmen, tut mir Leid.

    Zurück zu Krugman: Also der Mann pusht für sein Leben gerne. Das müsste selbst Krugman-Freunden klar sein. Krugman hat auch nichts gegen Fannie Mae und Freddy Mac. Es war nun einmal politisch gewollt, dass jeder arme Idiot bei uns ein Haus auf extrem gehebelte Kredite kaufen durfte. Krugman stand und steht da voll dahinter. Es gibt in der Krugman’schen Welt dann immer nur Probleme mit der Regulierung und der Gier der Top 1%. Reguliere jenes, reguliere das, dann wird es schon werden. Krugman ist ein zentraler Planer, der alles besser weiß als die Menschen selbst. Krugman negiert aus seiner Ideologie heraus total, dass es seine Ideologie und sein Menschenbild sind, die schon die Grundfehler enthalten.

    Was stört euch eigentlich an der Politik Islands, außer, dass Krugman sie für gut befindet?
    Die Banken ließen sie bankrott gehen. Faule Kredite und unerfüllbare Einlage-Versprechen wurden einfach gestrichen. Die Währung wurde abgewertet und damit die Handelsbilanz ausgeglichen.

    Wir haben nichts gegen Island. Krugman hat das Baltikum schlecht geredet und das ganze mit verfälschenden Grafiken „belegt“. Darum ging es. Island ist ein tolles Beispiel wie es gehen kann: Den Euro muss man auflösen, dann können die Währungen sich endlich wieder einpendeln. Aber Krugman will den Euro nicht auflösen. Er betreibt Politik und Moral, keine Ökonomie. Er ist ein Heuchler und ein Ideologe.

    Stattdessen sieht man häufig schrille Verzerrungen von seinen Erzfeinden.

    Verzerrungen sind Krugmans Spezialität. Er hat dieses Prinzip auf seinem Blog zuerst eingeführt. Das war in dieser extremen Form in dieser Wissenschaft vor Krugman nicht üblich. Es passt zu Krugmans Wesen, dass er die Geschichte auf den Kopf stellt und sich theatralisch als Opfer stilisiert.

  7. aron2201sperber Says:

    ich bin kein Wirtschaftexperte, aber ich interessiere mich für Geschichte.

    die Geschichte hat gezeigt, dass Staaten nie gut darin waren, Wohlstand zu schaffen.

    sie können und sollen dafür sorgen, dass der Wohlstand auch auf Leute, die es aus eigener Kraft nicht schaffen können, umverteilt wird.

    zuerst muss der Wohlstand jedoch einmal erwirtschaftet werden.

    die Betonung bei der Umverteilung liegt auf NICHT KÖNNEN.

    wer nicht will, obwohl er könnte, dem soll es freistehen, ein Penner zu werden, wie es John Travolta in „Pulp Fiction“ so treffend formulierte:

    http://americanviewer.wordpress.com/2012/07/08/faule-wieder-faul-nennen/

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: