„Die Burka, die Vorhaut und der Holocaust“

Berlin –  Die Konferenz Europäischer Rabbiner sieht im Kölner Entscheid zur Beschneidung den schwersten Angriff auf jüdisches Leben in Deutschland seit dem Holocaust.

Unpassende Holocaustvergleiche gehören mittlerweile zu Europa.

Als europäische Minderheit verschleiern sich Muslime gerne als die neuen Juden und stellen sich als Opfer eines drohenden neuen Holocausts dar.

Wenn sich Muslime dieses Recht herausnehmen, warum sollte dies den Juden nicht erst recht zustehen?

Bei der Gelegenheit gibt es für die alten Juden sogar die Möglichkeit, sich mit den „neuen Juden“ zu solidarisieren:

Die Europäische Rabbinerkonferenz sieht seit der verstärkten Zuwanderung nach Europa eine wachsende Intoleranz gegenüber religiösen Minderheiten. Das Verbot von Minaretten in der Schweiz, das Verbot der Burka in Frankreich, das Verbot des Schächtens in den Niederlanden und nun das Kölner Urteil sind für die jüdischen Geistlichen Belege für einen Prozess gegen Religionsfreiheit, der beendet werden müsse. „Die Deadline dafür ist für uns nicht morgen, sondern sie war gestern“, sagte Goldschmidt dieser Zeitung.

Was die alten Juden dabei bedenken sollten:

Sobald die „neuen Juden“ sich erfolgreich ausgebreitet haben, wird das jüdische Leben nicht nur im kulturellen, sondern auch im wörtlichen Sinn bedroht.

In Europa gibt es bereits wieder Gegenden, die man als Jude besser nicht mehr betreten sollte.

Sobald islamistische Parallelgesellschaften dazu in der Lage sind, werden aus den „neuen Juden“ die Verfolger der alten Juden.

Dort, wo die Islamisten eigene Staaten übernommen haben, wird der Holocaust bald entsorgt.

Um einen neuen Holocaust vorzubereiten, ist es notwendig, den alten Holocaust loszuwerden.

Mir geht es nicht um die Einzigartigkeit oder Undiskutierbarkeit des Holocaust.

Würde es sich um die Nachfahren der Kulaken handeln, die das Schicksal ihrer Vorfahren mit dem Schicksal der Juden vergleichen wollen, hätte ich kein Problem damit.

Wer ein Verbot der Burka mit dem Holocaust in eine Reihe stellt, hat die Grenze des guten Geschmacks überschritten, selbst wenn es sich um einen Juden handelt.

Natürlich wäre ein Beschneidungsverbot mit einem Bruch der Tradition verbunden.

Ein guter Gott wird es es jedoch verwinden, wenn er die frommen, unverengten Vorhäute erst 18 Jahre später einsammeln darf.

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6 Antworten to “„Die Burka, die Vorhaut und der Holocaust“”

  1. Rainer Lang Says:

    Unpassende Holocaustvergleiche und Solidarisierung mit den Mulimen halte ich auch für höchst problematisch. Man erreicht mehr, bleibt man sachlich und umgibt sich nicht mit falschen Freunden.

  2. OswinRobert Says:

    Lang hat natürlich recht, sachliches Argumentieren ist sinnvoller. Nur: Was tun mit Leuten -gleich welcher Couleur und von welcher Feldpostnummer-die gar nicht argumentieren wollen und auch eine etwaige Galerie ,für die man argumentieren könnte zur Meinungsbildung,aufpuscht ist? Man wird hie und da auch mal verbal hinlangen müssen -wie bei dem schlicht rotzfrechem 13 -Jährigem,der wider den Stachel löcken will egal wie klug man argumentiert.
    Beispiel:
    Der fast direkte Holocaust-Vergleich sowohl v.Hr. Graumann ( ..jüdisches Leben unmöglich…) als auch vom Moskauer Rabbi mit europäischer Funktion war natürlich ,beide sind keine 13-Jährigen, eine bewusste Provokation , welche dann barsche und aus Sicht der Erfinder solcher Taktiken primitive Repliken nach sich ziehen sollten,z. B. von Beschneidungsgegnern an die Adresse deutscher Juden (die ja deutsche Staatsbürger sind wie jeder Hinz und Kunz) etwa dergestalt: .. gehen Sie dahin zurück wo Sie hergekommen sind …!Da hat man dann dann seine Trouble-Shooter , die dann anschließend , teils ja dann zu Recht je nach rhetorischem Können der so Gegenhaltenden , mit dem Finger draufzeigen können und „Antisemit“ rufen können und “ ..das hat der Goebbels auch gesagt.“!

    Das Prinzip heißt: Haltet den Dieb-ruft der Dieb.

    Richtig ist dies:
    Wegen der angeblich einerseits „lächerlichen kleinen Schneidearbeit ,die auch gar nicht weh tut an einem Bisschen Haut “ , die aber andererseits den Auszug der Kinder Israels aus dem nun nicht gerade geheiligtem,aber doch Heimatlande darstellendem Deutschland zur Folge haben soll angeblich (die meisten Leut werden Graumann was husten!) wenn nicht pariert wird i.S. der Religionsgemeinschaft seitens der parteipolitischen Eliten und der höheren Judikative (BVG,egal ob vor einem Gesetz oder danach; es wird sich damit befassen so oder so) einen Vergleich zu zimmern mit Zeiten, in denen jüdisches (und auch das einer Reihe anderer Landsleute!!) Leben tatsächlich nicht möglich war in Deutschland ,ist -da es sich um eine Instrumentalisierung zu rhetorischen Zwecken bei der Durchsetzung einer Position in einem Rechtstreit um humanere Kleinkindbehandlung in einem Punkt von Aufnahmeritus in eine Religion handelt- , was?

    Es ist eine Unverschämtheit -und zwar sowohl den damaligen jüdischen wie auch den damaligen nichtjüdischen Opfern gegenüber; den Opfern jenes deutschen und österreichischen, lettischen, litauischen, estnischen, französischen , belgischen, jugoslawischen (bosnischen,slowenischen,kroatischen), holländischen, italienischen, spanischen, norwegischen,teils finnischen,teils polnischen,ungarischen ,rumänischen Abschaums ,der sie schädigte und umbrachte in unterschiedlich starken Täter-und Hilfswilligenkontingenten aus den jeweiligen Nationalitäten!
    Es ist auch unverschämt gegenüber der heutigen absoluten Mehrheit der Deutschen ,zu denen ja nun Hr. Graumann auch gehört mit den Seinen, die gerade -die Beschneidungsdebatte ist ein Teil derselben- eine langsam anschwellende Debatte über ganz grundlegende rechtliche Grundlagen führen und deren augenscheinliche Dispositionsstellung durch allerlei Leute der polit.Klasse die seit dem anschwellenden Bocksgesang den sie damals hörten und hinlangten , augenscheinlich nichts anderes mehr hören können oder wollen!

    Vielleicht hätte Herr Graumann all das bedenken sollen?

    Seiner Sache hat er damit nicht gedient! Die Sache steht trotz vermeintlicher Unterstützung durch die (nein ,nicht Volksmassen diesmal ,aber dennoch genauso ) „breitesten“ Eliten der politischen Klasse so günstig wie es den Anschein hat – nicht.

    Es gibt beispielsweise gewaltfreie und kindgerechte Aufnahmezeremonien (in beiden Religionsgemeinschaften) ,die bei den Juden sogar ritusgerecht in den Vorschriften steht,-für die kleinen Mädchen.
    Gewaltfrei und kindgerecht.
    Sowohl die Gesetzgeber eines ohnedies fragwürdigen Sondergesetzes oder trickreich gestalteter Verfahrenstricks ( die nun wiederum Prozesse nicht verhindern würden,ein Gesetz auch nicht ,das wiederum Auspizien hätte ) Pro Beschneidung als auch die Religiösen selbst, die doch so auf ihre Vorschriften pochen ( vom ollen Abraham deroselbst erhalten ,quasi antik mit hohem ideellem imateriellem Wert usw. usw.,,wie Omas Kommode und Opas alte Bücher .die jeder Arbeitslose auch verkaufen muß ,was Hr. Graumann gar nicht stört- nur noch wertvoller.) in denen eben auch Hollekreisch ff. zu lesen steht, müßten jetzt erklären, warum es in dem Moment in dem kleine Jungs gemäß dem GG ohne geschlechtliche Benachteiligung GENAUSO wie die kleinen Mädchen gewaltfrei und kindgerecht aufgenommen würden in die Religionsgemeinschaft nun dann ausgerechnet für die kleinen Jungs (50 Prozent also ) und deren Eltern eine solche Einschränkung der Elternrechte und der Religionsfreiheit wäre ,so dass eben die Kinder Israel
    ( eigentlich mit Muslimen im Gefolge oder ohne sie,auch so eine Frage ) auswandern müßten aus dem ..na ja ,das kennen Sie ja schon!

    Tja, es ist schon schwierig genug , Sondergesetze auf den Weg zu bringen,es ist noch schwieriger , alle Politiker auf Vordermann zu bringen und höchste Gerichte . Noch schwieriger wird, wenn deutlich wird, dass es IN DEN RITENVORSCHRIFTEN,auf deren einen Punkt man so pocht und mit dem Marsch in die Wüste droht , bereits ALTERNATIVEN zu dem einen alten blutigen Körperverletzungszopf gibt,dessen Abschaffung als einzige Forderung der Säkularen im Raume steht.Das wissen auch hohe Juristen, sogar eine Anzahl Bundestagsabgeordneter!

    Ganz schwer wird es .wenn man dann zudem immer häufiger einstige tatsächliche Opfer des dtsch. Abschaums und seiner europäischen Hilfswilligen instrumentalisiert -was feine Leute nicht machen,Leute- und man die augenscheinlich wegen des Vorhandenseins einer rituellen Alternative die niemand erfinden müßte ja durchaus ersetzbare in Rede stehende blutige Praxis an Jungs anscheinend nur aus gekränkter Eitelkeit nicht ersetzen will durch die vorhandenen Alternative und diejenigen die dies anmahnen und recht haben und sonst doch immer die Bösen waren, eben mal so mir nichts dir nichts mit dem Nazivorwurf tituliert. Kurz gesagt: Besonders helle ist das nicht.

    Und es ist auch noch nicht heraus, wie die Sache am Ende ausgeht!
    Ein klitzekleines Reförmchen an einem einzigen Punkt -und alles wäre in Butter.
    Zugegeben-die Hammelherde braucht eine Weile und beileibe sind das keine Heiligen.Aber augenscheinlich hat sie was gemerkt und im Großen und eben auch im Kleinen von rechtlichen Zweifelhaftigkeiten im Grundsätzlichem ,vom zur Dispositionstellen von Wichtigem in Rechtsfragen wirklich und wahrhaftig die Schnauze voll! Ein schönes Novum für dieses Land!
    Vielleicht sollten DAS die jüdischen Landleute dieser Hammelherde und die zumeist als Gäste hier weilenden Muslime auch mal beachten -und sich einreihen, statt Demokraten als Himmlers Wiedergänger zu bezeichnen.
    Es geht auch um DEREN Grundsätzlichkeiten und Wichtigkeiten im Recht -nicht nur um einen Punkt in irgendeinem Aufnahmeritus, für den es ja Ersatz gibt usw.! Anders gesagt: Die Rechtsordnung steht zur Disposition im Großen und eben auch in kleinen Dingen ,in summa wie der Lateiner sagt -und manche klammern sich stattdessen an Kinderpenisse! Herr , wirf statt Manna Hirn vom Himmel auf deine Kinder und die Hammel!

    • aron2201sperber Says:

      könnte man nicht auf die Hammel-Sprüche verzichten, wenn man sich schon die Mühe macht, so ausführlich zu schreiben?

      am Ende bleiben dann nämlich nicht die Argumente, sondern nur die Hammel-Sprüche in Erinnerung.

  3. Oswin Robert Says:

    Haha, man muß lachen. Da sind also Hinweise auf die Alternativen die es gibt beim Beschneiden in den Religionsvorschriften und Hinweise auf die Verbrechen der Deutschen und ihrer Hilfswilligen und das korrekte Würdigen all dessen und die Heuchelei und das Instrumentalisieren der einstigen Opfer auch durch ihre eigenen Nachfahren zur Durchsetzung alberner tagespolitischer Albernheiten ungewünscht bei den ach so Aufgeklärten ?
    Na ja-wenn Sie nur sich selbst hören wollen ,bittschön.Aber die Rechtsordnung die für alle gilt ,die lasse mer doa wo se ischt und wie se ischt . Okay?
    Außerdem: Angekommen ist das Ding ja-sonst hätten Sie es ja nicht gelöscht! Diesmal seid Ihr halt die „Bösen“.
    Nichts für ungut – es war sogar nett gemeint ,denn ein solche Reförmchen schwebt ja wohl auch Ihnen vor und im gelöschten reil wurde nachgewiesen , dass dieses Reförmchen innereligiös unter Einhaltung von bereits -für solche Fälle , wozu sonst- vorhandenen relig. Vorschriften
    möglich ist und der Trotz aus gekränkter Eitelkeit kommt, diesmal eben nicht im Recht zu sein ,seinen Kopf aber trotzdem durchsetzen zu wollen.

    Sie wissen das jetzt -löschen hin oder her.Dumm gelaufen.

    • aron2201sperber Says:

      bitte keine Paranoia.

      wenn man zum ersten Mal einen Kommentar schreibt, muss man erst vom Moderator freigeschalten werden.

      diese Einstellung findet man auf 99 % aller wordpress-blogs

  4. Kassandra von Troja Says:

    „In Europa gibt es Gegenden…“ Vor wenigen Jahren wurde von ein paar Tausend „neuer Juden“ in Duisburg „Juden raus“ und „Juden ins Gas“ skandiert. Eine Minimannschaft von Polizei konnte nichts dagegen tun, außer unter Begehens von Straftaten wie Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eine israelische Flagge entfernen. In Holland wurden Juden von der Politik nahegelegt, das Land zu verlassen, da man für ihre Sicherheit nicht mehr garantieren könnte. In Schweden, Norwegen, Frankreich gibts üble Übergriffe auf Juden und diese haben teilweise diese Länder schon verlassen. Und da sehen die Beschneidungsbefürworter einen neuen Holocaust am Horizont aufziehen, wenn nicht mehr beschnitten werden darf. Diese ständigen Holocaust- und Nazivergleiche sind erbärmlich und lächerlich. Soll nachher keiner kommen und sagen, man habe es nicht gewusst.

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