Wer sind die „Reichen“?

Endlich wird einmal Klartext gesprochen, um wen es sich bei den ominösen “Reichen” wirklich handelt.

Nämlich um alle, die z.B. ein Haus im Wert von 250.000 € besitzen.

Besser man verkauft sein Haus, verprasst das Geld, nimmt sich eine Gemeindewohnung und sucht um Mindestsicherung an.

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3 Antworten to “Wer sind die „Reichen“?”

  1. Rainer Lang Says:

    das Einkommen der ‚Reichen‘ kann und wird auch beliebig nach unten korrigiert. je mehr Steuereinnahmen die Parteien zur Finanzierung der Ansprüche, welche sie zwecks Macht erhalt- bzw -erwerb, bei ihren Wählern mit ihrer populitischen Politik geweckt haben. Der Begriff ‚Reiche‘ ist moralisch überladen und damit irrational. Kein Wunder das die Partei der Linksfaschisten, trotz marxistischer Herkunft, zwecks populistischem Dummenfang, seit Jahren damit operiert.

  2. American Viewer Says:

    Das ist immer so. So ist es auch in Deutschland. So ist es auch in Amerika.

    Die wirklichen reichen Menschen können sowieso Steuern aller Art ohne besonderen Aufwand umgehen, wenn sie wollen. Sie reden gerne davon mehr Steuern zu bezahlen, Buffett und Augstein zum Beispiel bei jeder Gelegenheit. Aber das sind bekanntlich nur Worte.

    Am Ende bezahlen immer die weniger reichen Menschen darunter. Das geht bis weit in die Mittelschicht. Anders kommt man auch gar nicht an die Summen, die der Staat gerne haben will.

  3. Alreech Says:

    Interessant wird es, wenn man den Vorschlag des DIW mal gedanklich durchspielt:

    Der Staat erhebt eine Zwangsanleihe mit dem Versprechen sie irgendwann einmal vielleicht zurück zu zahlen.
    Was passiert ? Die Staatsschulden steigen.
    Zwangsanleihen erhöhen wie jede andere Anleihe die Schuldenlast eines Staates.

    Was passiert wenn der Staat die Zwangsanleihen nicht zurück bezahlt ?
    Richtig, ein Zahlungsausfall. Der Staat gibt damit zu, das er seine Schulden nicht mehr begleichen kann. Das ist nichts anderes als ein Staatsbankrott.

    Beides – die Erhöhung der Staatsschulden durch Zwangsanleihen und die relative hohe Möglichkeit das der Staat diese Zwangsanleihen nicht oder nur teilweise zurückzahlen wird sorgen dafür das niemand ihm mehr Kredit gibt.
    Das betrifft nicht nur Anleihen, sondern auch normale Geschäfte. Potentiellen Bankrotteuren liefert man im Normalfall nur gegen Vorkasse.

    Das ist jetzt natürlich nicht aus der Perspektive derjenigen gedacht denen die Zwangsabgabe abgepresst wird.
    Die wenigsten von denen werden 10% ihres Kapitals in Bar oder anderen leicht zu Geld machenden Anlagen haben.

    Sprich sie müssen entweder einen Kredit aufnehmen oder einen Teil ihres Besitzes veräussern.
    Und das in einem Geschäftsklima wo auch viele Andere vom Staat gezwungen sind so zu handeln und ein Staatsbankrott nicht unwahrscheinlich ist.
    Sehr günstige Voraussetzungen für gute Kredite oder eine hohen Erlös beim Verkauf sind das nicht.

    Auf alle Fälle wären die Reichen – im Regelfall Unternehmer – gezwungen das Geld das sie Vater Staat zwangsweise geliehen haben an andere Stelle wieder einzutreiben.
    Wenn man z.B. die Kosten für den Bankkredit der zum Stellen der Zwangsanleihe nötig gewesen ist bedienen will geht das am Einfachsten in dem man Mitarbeiter entlässt.

    Schönes Beispiel ist der damalige Erbfall der Gloria von Thurn und Taxis: für die fällige Erbschaftssteuer wurden Kunstwerke aus dem Besitz der Thurn und Taxis verkauft.
    Die Bayrische Staatsregierung war nicht darüber erfreut…

    Ach ja, zumindest in Deutschland gibt es immer noch einer Vermögenssteuer:
    Die Grundsteuer. Und die könnte Vater Staat schon jetzt erhöhen, wenn er nur wollte.
    Die anderen Vermögenssteuern wurden in Deutschland abgeschafft, da das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat das Imobilienvermögen weniger besteuert wurde als andere Vermögensformen und hat hier eine Gleichbehandlung gefordert.

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