Archive for 18. August 2012

Die Schwedenangst eines weißen Mannes

August 18, 2012

Julian Assange wehrt sich mit Händen und Füßen gegen seine Auslieferung nach Schweden.

Das neutrale Schweden müsste eigentlich seinem Idealbild eines gerechten Staat entsprechen.

Schweden nimmt zwar selbst an keinen Kriegen teil, nimmt jedoch bereitwillig Kriegsopfer auf, insbesondere wenn es sich um arme Muslime handelt.

Dass die Gefahr einer Auslieferung in die USA ausgerechnet im neutralen, antiamerikanischen Schweden höher sein sollte als in Großbritannien, erscheint wohl nicht sehr logisch.

Trotzdem hat Julian Assange gute Gründe, sich vor einer Auslieferung nach Schweden zu fürchten.

Schweden ist wie Assange ein Musterschüler einer Agenda, die sich immer auf die Seite der vermeintlich Schwächeren stellt.

Seien es die armen Muslime, die von der westlichen Welt verfolgt werden.

Seien es die armen Prostituierten, die von westlichen Männern ausgebeutet werden.

Dummerweise verkörpert niemand die schändliche westliche Welt besser als ein erfolgreicher weißer Mann mittleren Alters.

Als Verräter von westlichen Militärgeheimnissen hätte Assange in Schweden wohl nichts zu befürchten.

Seine Anwalts-Armada hätte wohl keine Probleme damit, die schwedischen Richter davon zu überzeugen, ihn nicht an die mörderische USA auszuliefern.

Wenn es um ein weißes arrogantes Macho-Schwein geht, versteht der schwedische Linksstaat jedoch keinen Spaß.

In Schweden können Männer auch nach einvernehmlichem Sex wegen Vergewaltigung vor Gericht gezerrt werden, wenn sich arme Frauen mies behandelt vorkommen.

Dabei ist es nicht so, dass die Schweden mangels echter Vergewaltigungen es notwendig hätten, neue Tatbestände zu erfinden:

Schweden ist vor Norwegen das Land mit der höchsten Rate an echten klassischen Vergewaltigungen in Europa.

Im Unterschied zu Norwegen darf in Schweden jedoch nicht über die Herkunft der Vergewaltiger berichtet werden…

…außer es handelt sich dabei um erfolgreiche weiße Männer.

Russisch Orthodoxe Pharisäer

August 18, 2012

Menschen, die ihre Religion ernstnahmen und sich aus Gewissensgründen gegen die sowjetische Diktatur stellten, wurden gnadenlos verfolgt.

Als sich das Sowjet-Imperium durch einen polnischen Papst bedroht fühlte, versuchte man ihn kurzerhand ermorden zu lassen.

Putin war als KGB-Offizier Teil jenes repressiven Systems.

Die marxistische Ideologie, die als Rechtfertigung für die Verfolgung von überzeugten Christen als „reaktionäre Klassenfeinde“ gedient hatte, wurde zwar mittlerweile entsorgt.

Stattdessen werden jetzt von Putin ausgerechnet „religiöse Gefühle“ zur Rechtfertigung weiterer Repressionen gegen Oppositionelle herangezogen.

Eine Kirche, die sich jene Vereinnahmung durch einen KGB-Mann gefallen lässt, hat jedoch nichts mit Christentum zu tun.

Sie erinnert mehr an die Pharisäer, die sich vor Jesus, der im Tempel ihre Macht herausgefordert hatte, von den Römern schützen ließen.