Russisch Orthodoxe Pharisäer

Menschen, die ihre Religion ernstnahmen und sich aus Gewissensgründen gegen die sowjetische Diktatur stellten, wurden gnadenlos verfolgt.

Als sich das Sowjet-Imperium durch einen polnischen Papst bedroht fühlte, versuchte man ihn kurzerhand ermorden zu lassen.

Putin war als KGB-Offizier Teil jenes repressiven Systems.

Die marxistische Ideologie, die als Rechtfertigung für die Verfolgung von überzeugten Christen als „reaktionäre Klassenfeinde“ gedient hatte, wurde zwar mittlerweile entsorgt.

Stattdessen werden jetzt von Putin ausgerechnet „religiöse Gefühle“ zur Rechtfertigung weiterer Repressionen gegen Oppositionelle herangezogen.

Eine Kirche, die sich jene Vereinnahmung durch einen KGB-Mann gefallen lässt, hat jedoch nichts mit Christentum zu tun.

Sie erinnert mehr an die Pharisäer, die sich vor Jesus, der im Tempel ihre Macht herausgefordert hatte, von den Römern schützen ließen.

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23 Antworten to “Russisch Orthodoxe Pharisäer”

  1. arprin Says:

    In Russland wurden schon zwei Kuratoren mit einem Bußgeld belegt, weil sie ein Micky Maus-Jesus gezeichnet hatten:

    http://www.jewishjournal.com/thegodblog/item/mickey_mouse_jesus_banned_in_russia_20110829/

  2. antifo Says:

    In den Augen religiöser Juden hätte die Inhaftierung der Mädchen das Ansehen der russischen Behörden vergrößert, wenn der Auftritt in einer jüdischen Synagoge stattgefunden hätte.

    Laut dem Sprecher der Vereinigung Jüdischer Gemeinden in Russland hätten die P.R.-Mitglieder erschossen werden können, wenn sie ihren Auftritt in einer Synagoge gemacht hätten. Das ist allerdings nur ein möglicher Ausgang. Er wäre eingetreten, wenn in der Synagoge zufällig ein israelischer Minister mit seinen Bodyguards anwesend gewesen wäre. Die Bodyguards hätten von ihrer Waffe Gebrauch gemacht, wenn die Mädchen ihre Hasskappen aufgesetzt hätten, weil sie darin einen Terrorangriff gesehen hätten. Der zweite mögliche Ausgang ist, daß kein Minister anwesend ist und die Mädchen von rechtschaffenen Juden der Polizei übergeben werden. Jüdische Organisationen hätten dann weltweit von wachsendem Antisemitismus in Russland geredet und auf eine Verurteilung gedrungen. Der dritte Ausgang ist, daß die Mädchen gar nicht in den Gebetsraum gekommen wären und sie einfach nur abgewiesen worden wären.

    http://english.ruvr.ru/2012_08_18/In-synagogue-Pussy-Riot-could-have-been-shot-for-punk-prayer/

    • aron2201sperber Says:

      hätte man Jesus auch gleich als Terrorist erschießen sollen, als er im Tempel randalierte?

      • antifo Says:

        Hä? Die Aussage, daß sie in einer jüdischen Synagoge erschossen hätten werden können stammt von Borukh Gorin, dem Sprecher der Vereinigung Jüdischer Gemeinden in Russland. Der Vergleich mit Jesus Christus trifft außerdem nicht, weil Er sein Gesicht ja nicht vermummt hatte.

      • Paul Says:

        antifo,
        „Die Aussage, daß sie in einer jüdischen Synagoge erschossen hätten werden können stammt von Borukh Gorin, dem Sprecher der Vereinigung Jüdischer Gemeinden in Russland.“

        Wenn er das wirklich gesagt hat, dann ist er ein Jude, der in das eigene Nest sch…, aus welchen Gründen auch immer.
        Darauf muss man dann auch hören und es verallgemeinernd in die Diskussion einbringen, sonst wäre man kein richtiger Judenhasser.
        Grüß Gott, antifo und Gottes Segen für den Sonntag.

        Ach so, noch was. Dein Gravatar ist irreführend. Ändere es mal.

      • antifo Says:

        Warum sollte Borukh Gorin das nicht gesagt haben?
        In seinen Aussagen schwingt wohl eine gewisse Komik mit, aber jüdischer Humor ist doch weltbekannt. Auf mich hat die Nachricht einen authentischen Eindruck gemacht. Er scheint eine überaus feine Auffassungsgabe zu haben. Daß auch Terroristen auch solche Sturmhauben aufhaben ist bislang keinem anderen Kommentator aufgefallen. Du stellst ihn als Nestbeschmutzer dar. Weshalb ist nicht erkennbar. Die einzige mir einfallende Erklärung wäre, daß Aron Sperber Russland und der russischen Orthodoxie feindlich gesonnen ist und Gorin das von den westlichen Medien mit viel Mühe aufgebaute Kartenhaus zum Einsturz bringt. Minimale Kenntnis der Geschichte Russlands würde genügen um zu verstehen, weshalb die von P.R. in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale verübte Straftat bei allen Religionsgemeinschaften dort auf Ablehnung stößt. Nicht nur orthodoxe Kirchen, sondern auch Synagogen und Moscheen wurden in der Sowjetzeit geschlossen. Leider wirkt der von den Kommunisten gezüchtete Hass gegen religiöse Gemeinschaften bis heute nach. So gab es 2011 fünfzehn Akte des Vandalismus gegen Einrichtungen der jüdischen Gemeinden:
        http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2011/eur/192855.htm

        Man darf gespannt darauf sein, ob und wie der Bericht der US-Regierung zur Religionsfreiheit für das Jahr 2012 den Angriff auf die Christ-Erlöser-Kathedrale erwähnen wird.

      • aron2201sperber Says:

        Leider wirkt der von den Kommunisten gezüchtete Hass gegen religiöse Gemeinschaften bis heute nach.

        es gibt leider noch ganz andere wesentlich schlimmere Angewohnheiten, die bis heute nachwirken.

        z.B. politische Gegner (und solche die man dafür hält) zu ermorden oder sie zumindest in den Gulag zu sperren

        dass ein ehemaliger KGB-Offizier sich zum Verteidiger der Religion aufspielt, während er mit seinen alten Sowjet-Methoden seine Gegner verfolgen lässt, stößt dir als gläubiger Christ und Kenner der russischen Geschichte nicht sauer auf?

        und verstehst du wirklich nicht den Unterschied zwischen einer Protestaktion von Bürgern (so dumm diese auch gewesen sein mag) und der staatlichen Verfolgung von Religion (wie sie von Stalin betrieben wurde?

  3. Paul Says:

    Heute hat ein othodoxer Priester im Fernsehen eine sehr gemäßigte Stellungnahme abgegeben. Er hat das Unangemessene der Veranstaltung im Gotteshaus bejat, aber die verhängte Strafe als nicht angemessen bezeichnet.

  4. antifo Says:

    Ende Juli sagte ein russisch-orthodoxer Priester, daß der skandalöse Auftritt von P.R. der Vorbote einer globalen Katastrophe ist. Er rief alle religiösen Gemeinschaften und auch Atheisten zu gemeinsamen Anstrengungen auf, um diese Katastrophe abzuwenden:

    „Niemand soll sich Illusionen darüber machen. Weder in Russland noch in Europa noch in Übersee. Wir rufen jeden auf — Orthodoxe, Katholiken, Protestanten, und auch die Muslime und Buddhisten und alle Gläubigen und Ungläubigen weltweit — sich gegen diese Gefahr zu vereinen. Es ist die Gefahr, die der Verehrte Ambrosius von Optina kurz vor der Russischen Revolution 1917 so beschrieb: „In einem Teil des Dorfes wird man sie aufhängen und im anderen werden sie sagen, daß ihnen das nicht so schnell passieren kann“, sagte Erzpriester Alexander Shargunow in einer Sendung von Radio Radonesch.

    http://www.interfax-religion.com/?act=news&div=9622

    Genau diese Vorhersage ist nun eingetreten.

    Im Kölner Dom hat sich Weihbischof Heiner Koch heute von P.R.-Unterstützern erpressen lassen und „die Anliegen auch dieser Menschen … in das Gebet aufgenommen“.

    Wie will er eine Strafverfolgung der drei Störer begründen, wenn er die Legitimität des Urteils des Moskauer Gerichts in Zweifel gezogen hat? Er macht den sakralen Raum damit zur Bühne für religionsfeindliche Anliegen jeder Art.

  5. Besucher Says:

    Wenn man bedenkt wieviele Priester in Siebzig Jahren Sozialismus in der UdSSR umgebracht worden sind täte der Orthodoxie in Russland etwas Distanz zu weltlichen Führern die aus diesem System stammen, gut.
    Ansonsten ist es, wie schon richtig bemerkt, nichts anderes als Pharisäertum.

  6. Olaf Says:

    In einer Kirche zu randalieren ist asozial, solchen Leuten tut eine Erziehungsmassnahme nur gut.

  7. antifo Says:

    Dieses Video bitte zu Ende ansehen:

    Der bewaffnete Angriff auf einen Sikh-Tempel in den USA, der von einem radikalen Baptisten als „von Gott gesandt“ gelobt worden war, gehört ebenso zum Gesamtbild wie die Bemerkungen Putins wie es diesen Kriminellen wohl ergangen wäre, wenn sie ihre Straftat an „einem heiligen Ort in Israel“ oder „im Kaukasus“ begangen hätten.

    Beachtet werden sollte auch, daß im staatlichen russischen Fernsehen natürlich auch russische Oppositionelle wie Boris Nemzow zu Wort kommen.

  8. dieter Says:

    Die Pharisäer hatten eine eigene, bewaffnete Tempelwache. Vor seinem Überfall fertigte Jesus eigens eine Peitsche an und seine Jünger waren ohnehin mit Schwertern bewaffnet. Er hätte also durchaus schon vor Ort seinen Tod finden können.
    Im Talmud ist die Steinigung eines Hexers namens Jesus und seiner Apostel am Tag des Pessach-Fests überliefert.

    Der Vergleich mit Pussy-Riot macht wenig Sinn, da die Jesus-Überlieferung widersprüchlich und unstimmig ist.
    Für die Variante, dass Jesus ein anti-römischer, jüdischer Revoluzzer war, kann man den Pharisäern Verrat und Kollaboration vorwerfen.
    Falls er ein religiöser Sektierer war, dann ist die Einmischung der Römer wiederum nicht erklärlich und die Talmud-Variante stimmig.

    Als Reaktionär vertrete ich eine weitere Variante. Die Pharisäer haben richtig gehandelt. Die historischen Aufstände der Juden sind schließlich gescheitert und die Juden wurden niedergemetzelt und vertrieben.
    Das Arrangement mit den Römern wäre der richtige Weg gewesen.

    ****
    Warum sollte die Kooperation der russischen Orthodoxie mit Putin unchristlich sein? Die christlichen Kirchen haben sich immer gerne mit der weltlichen Macht verbündet, wo ihr das nützte und Putin nützt und fördert die Orthodoxie. Die ROK wird das selbst am Besten wissen.

    Auch mit der real existierenden Opposition hat die ROK Überschneidungspunkte. Sowohl die Kommunisten, also auch Schirinowskis „Liberaldemokraten“ (deren Selbstbezeichnung) sind noch resoluter, was das Kernanliegen der Abwehr „homosexueller Propaganda“ angeht.

    ****
    @aron:
    Ich glaube du hast mal wieder beim Konsum neokonservativer Publikationen überdosiert.

    Dort findet man häufig zwei Irrtümer:
    1.) Dass westliche Liberalemokratie und Säkularismus im „Judeochristentum“ angelegt wären.
    2.) Wer gegen Sowjettolitarismus ist, ist prowestlich und liberaldemokratisch.

  9. antifo Says:

    Putin war als KGB-Offizier Teil jenes repressiven Systems.

    Wenn von Putin als einem ehemaligen einem KGB-Offizier gesprochen wird, dann spricht daraus eine Ablehnung des Geheimdienstes aus sowjetischer Zeit. Diese Ablehnung ist aus Sicht des Westens verständlich. In Russland sieht man das aber natürlich anders. Man sieht den KGB eher so wie man im Westen die CIA oder den MI6 sieht. Wer das als Indiz für mangelnde geschichtliche Aufarbeitung bezeichnet, dem gebricht es offenbar an Einfühlungsvermögen dem Land und seinen Bürgern gegenüber. Die Erwartung, daß Russland die ganze Sowjetzeit in Bausch und Bogen verwirft, ist völlig unrealistisch. Das Land ist voll von Kriegerdenkmälern für die Millionen Gefallenen des „Großen Vaterländischen Krieges“. Die können unmöglich alle für eine schlechte Sache gefallen sein, auch wenn es damals eine kommunistische Diktatur gab. Die Soldaten fielen für die Verteidigung des Vaterlandes, das vom „faschistischen Deutschland“ angegriffen worden war. Es ist ganz natürlich, daß da einiges ausgeblendet wird und man sich lieber des Heldenhaften erinnert. Aus der selben Perspektive werden auch die technologischen Leistungen der Sowjetzeit gesehen. Dazu gehört neben der Raumfahrt natürlich auch das Atomwaffen-Arsenal. KGB-Agenten hatten als Spione da durchaus auch ihren Anteil (man denke an Ethel und Julius Rosenberg). So in etwa erzählt man sich in Russland die eigene Geschichte und aus dieser Erzählperspektive ist ein KGB-Offizier allemal etwas Positives.

    Zur Verdeutlichung des Gesagten hier ein Bild:

    (links Daniel Craig als James Bond, rechts Wladimir Putin)

  10. dieter Says:

    Der ganze Pussy-Riot-Fall ist so vielschichtig, da kann ich mich keinem der Lager anschließen.

    1.) Die einzige Freiheit, die beschnitten wurde, ist die der Versammlungsfreiheit der ROK. Meinungsfreiheit gilt im _öffentlichen_ Raum.

    2.) Die Strafe ist exzessiv, allerdings nicht unbedingt für russische Verhältnisse. Eine der Frauen ist auch schon vorbestraft.

    3.) Die Medien heucheln, denn in Österreich gibt einen Blasphemieparagraphen, der tatsächlich die Meinungsfreiheit im öffentlichen Raum einschränkt. Dessen Anwendung wird medial auch noch guttiert, wenn es jene trifft, die im falschen politischen Lager sind und nicht die Kirche kritisiert wird.

    4.) Es braucht eine Trennung von Kirche und Staat in Russland, sowie in Österreich.

    5.) Falls letzteres das Anliegen von Pussy Riot ist, dann waren Ausführung und Inhalt des „Punk-Gebets“ kontraproduktiv. Vermutlich handelt es sich nur um eine Radautruppe. Es gibt keinen Beleg, dass diese „Band“ jemals irgendwo aufgetreten ist und irgendwelche Musikinstrumente beherrscht. Es würde mich nicht wundern, wenn Gelder von Weltverbessern aus dem Ausland geflossen sind.

    ***
    Das alles ergibt sich, wenn man dem amerikanischen Vorbild folgt und anwendet. Nämlich maximale Meinungsfreiheit im _öffentlichen_ Raum und gleichzeitig strikte Trennung von Kirche und Staat.

  11. Olaf Says:

    Die Damen und der Herr, der aussah wie eine Dame, die im Kölner Dom randalierten, wurden ganz schön heftig von der Dom Security rausgeschleift, witziges Video.
    Nur die englischen Parolen, dieser Angeber-AktivistenInnen nerven ungemein.

  12. antifo Says:

    @dieter
    Zu 1: Es wurde auch das Recht des Patriarchen zur Redefreiheit bestritten. Nicht die Meinungsfreiheit im Allgemeinen ist in Russland in Gefahr, sondern nur die der ROK-Würdenträger.

    Zu 2: Zwei Jahre ist noch unter dem, was die „mutmaßlichen“ Straftäter von Köln wegen ihres Verstoßes gegen § StGB 167 erwarten kann.

    Zu 3: Das formal immer noch gültige österreichische Recht wurde von Prof. Ingeborg Gabriel mittels Dignitatis Humanae ausgehebelt. In Russland könnte das nicht passieren, weil sich die ROK das Recht bewahrt hat bei der Auslegung der Menschenrechte in Wörtchen mitzureden:

    ——————– schnipp ——————–
    Ich würde Sie gerne daran erinnern, daß die UN Richtlinien unter anderem auf der Grundannahme von 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte einer beschränkten Auswahl, um “den gerechten Anforderungen der Moral zu genügen” basieren.
    ——————– schnapp ——————–

    http://antifo.wordpress.com/2009/03/15/rede-des-moskauer-patriarchen-vor-dem-un-menschenrechtsrat/

    Diese beschränkte Auswahl der Rechte und Freiheiten gehört zu den Wesensmerkmalen der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Wo dieses Wesensmerkmal unter den Tisch fällt, kann man gar nicht mehr von einer Ausprägung der allgemeinen Menschenrechten sprechen.

    Zu 4: Die Trennung ist vorhanden. Sie wird nur anders gelebt als im Westen; siehe Symphonia.

    Zu 5: Ihrem Selbstverständnis nach sind sie Berufsrevolutionäre. Von solchen Figuren hat Russland wahrlich genug; siehe Lenin.

  13. antifo Says:

    Die offizielle Stellungnahme der ROK zu dieser Straftat in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale und dem Urteil in deutscher Übersetzung
    http://de.bogoslov.ru/text/2758519.html

    • Paul Says:

      antifo, vielen Dank für diesen Link.
      Habe ihn sehr aufmerksam gelesen.
      Einen Widerspruch zu meiner Einlassung weiter oben konnte ich nicht entdecken.

      „Heute hat ein othodoxer Priester im Fernsehen eine sehr gemäßigte Stellungnahme abgegeben. Er hat das Unangemessene der Veranstaltung im Gotteshaus bejat, aber die verhängte Strafe als nicht angemessen bezeichnet.“

      Gut die Verkürzung führt immer zu einer gewissen Ungenauigkeit.

      Aber einen direkten Widerspruch zur Stellungnahme der ROK kann ich nicht entdecken.
      Man muss auch immer die Situation der Kirche, in der sie sich im politischen Umfeld befindet, bei solchen Verlautbarungen mitdenken. Gewisse diplomatische Formulierungen muss man dann auch schon deuten können. Die Kirche hat sich so geäußert wie sie sich äußern konnte und sie hat das Richtige gesagt.

      Die Kirche hat, so sehe ich es jedenfalls, genau das gesagt, was in meinem Vierzeiler zum Ausdruck kommt.
      Das trifft auch genau den Sachverhalt.
      Der Staat wäre gut beraten, auf dem Gnadenweg die Strafe zu verkürzen.
      Dem steht allerdings die Berufung der Verurteilten erst einmal im Wege.
      Ob diese Berufung der Unreife der Verurteilten geschuldet ist oder einer schlechten juristischen Beratung, kann ich nicht beurteilen.

      Was wollten die Mädchen.
      Sie wollten gegen die Politik Putins öffenlichkeitswirksam protestieren.
      Das ist ihnen gelungen.
      Den Vorwurf, dies an einem unpassenden Ort getan zu haben, müssen sie sich gefallen lassen.
      Vor der Kirche wäre gut gewesen.
      In der Kirche war schlecht.

  14. Das Reich der braven Reichen « Aron Sperber Says:

    […] Spezialität des neuen Russlands ist die Verteidigung der sonst von Linken besonders verhassten christlichen […]

  15. Schwule Baletttänzer und Fußballer | Aron Sperber Says:

    […] Putins Gesetz gegen die Homosexuellen-Propaganda richtet sich an die niederen Instinkte seiner Landsleute. […]

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