Archive for 24. August 2012

Normal in Norwegen

August 24, 2012

Der irre Breivik hat seinen Willen bekommen und wird von Norwegens Justiz als normal behandelt.

Nicht normal ist auf jeden Fall die Höchststrafe von 21 Jahren.

Zwar bin auch ich ein Gegner der Todesstrafe.

Ich respektiere jedoch – im Gegensatz zu den meisten Europäern – andere Meinungen zu diesem Thema.

Die Europäer erachten sich augrund ihrer Haltung zur Todesstrafe als den Amerikanern moralisch haushoch überlegen.

Dabei handelt es sich jedoch um eine ziemliche Scheinmoral.

Fragt man Europäer, was sie mit den Mördern oder selbst nur Vergewaltigern ihrer Kinder anstellen würden, bekommt man auch von den zivilisiertesten Exemplaren auf einmal “Wild-West”-Antworten zu hören.

Die Europäer sind nur deshalb so von ihrer Haltung überzeugt, weil sie in der Todsstrafensdiskussion die Möglichkeit ausklammern, selbst Opfer schlimmer Verbrechen zu werden.

Stattdessen wurden wir dazu erzogen, uns in die armen Täter, die stets unschuldig im Todestrakt sitzen, hineinzuversetzen.

Strafen sind jedoch nicht nur zur Besserung der Täter da, sondern auch um “Rache-Gefühl” der Opfer zu befriedigen.

Wenn die Justiz das nicht mehr bringen will oder kann, werden gerade die Menschen im superzivilisierten Europa irgendwann wieder zur Selbstjustiz greifen müssen.

Das Urteil zeigt, wie degeneriert die Justiz im überzivilisierten Norwegen ist.

Bequeme Unzurechnungsfähigkeit

August 24, 2012

Bei Breivik will man nicht wahrhaben, dass es sich um einen Geisteskranken handelt.

Die Afghanen und andere Muslime behandeln wir jedoch kollektiv wie arme Irre, die keine Kontrolle über ihren Verstand hätten.

Statt den Afghanen zu erklären, dass man wegen ein paar verbrannten Büchern, die im Gegensatz zu den von den Taliban zerstörten Buddha-Statuen dank der neuzeitlichen Erfindung des Buchdrucks leicht ersetzbar wären, nicht auszurasten brauche, bekräftigt man die eigentlich geistig gesunden Menschen in ihrem krankhaften Verhalten.

Muslime fühlen sich zwar durch die herablassende westliche Behandlung diskriminiert, gleichzeitig fühlen sie sich in der Rolle der verantwortungslosen „Unzurechnungsfähigen“ sehr wohl:

Fragt man diese Menschen, die sich in ihrer Unzurechnungsfähigkeit eingerichtet haben, ob sie etwas daran ändern wollen, werden 90 % antworten, dass ihr Land „islamisch“ zu sein habe und keinesfalls „westlich“ werden solle.

Gleichzeitig träumen 90 % dieser Menschen von einem Umzug in den Westen.

Auf die eigene Unzurechnungsfähigkeit will man zwar nicht verzichten.

Man möchte die eigene Unzurechnungsfähigkeit jedoch am liebsten unter der Obhut einer zurechnungsfähigen Gesellschaft, die gut für alle Unzurechnungsfähigen sorgt, ausleben.