Die Jahre vor 9/11

In der islamischen Welt wurden die Attentäter von 9/11 von vielen als Helden gefeiert.

Im Westen wurden die Taten zwar verurteilt, für die Motive der Attentäter wurde jedoch durchaus Verständnis gezeigt.

Was hatten die Amerikaner in den Jahren vor 9/11 angestellt, um sich so eine Reaktion zu verdienen?

Am Balkan mischte sich die USA in zwei europäische Bürgerkriege auf Seiten der muslimischen Bevölkerung ein.

Im Nahen Osten versuchte man das Ergebnis mehrerer gescheiterter arabischer Angriffskriege gegen Israel rückgängig zu machen und den Palästinensern einen eigenen Staat in den Grenzen von 1967 zu geben, was lediglich an der Sturheit der Palästinenser scheiterte.

In Somalia wich man sofort vor der der islamischen Gewalt zurück und auch in Afghanistan konnten die Taliban ungehindert ihre Burka-Idylle aufziehen.

Die einzigen Angiffskriege, die von Christen gegen Muslime geführt wurden, fanden in Tschetschenien statt, und können wohl kaum unter „US-Imperialistische Gewalt“ subsumiert werden.

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9 Antworten to “Die Jahre vor 9/11”

  1. Alreech Says:

    Was die Amis vor 9/11 verbrochen haben um die Anschläge zu verdienen hat Osama Bin Laden in einem Interview 1998 ausführlich erklärt.

    Das zurückweichen in Somalia hat laut Osama Bin Laden auch nur den Effekt, das die Schwäche des Westens bloß zu stellen.

    http://www.meforum.org/435/usama-bin-ladin-american-soldiers-are-paper-tigers

  2. besucher Says:

    Danke für diese kurze Zusammenfassung die man gut als Argument ins Feld führen kann wenn man mal wieder mit Amerikahassern und eher islamophil gesinnten Menschen in einer eher lockeren Runde zusammensitzt…

  3. besucher Says:

    Mal ne Frage: Kennst Du das Blog von Felix Strüning? CitizenTimes?

    Dort gibt es ein sehr interessantes Interview welches das ganze Dilemma rechtsliberaler Einstellungen und deren Einfluss auf die Politikgestaltung in Deutschland darstellt

    http://www.citizentimes.eu/2012/09/10/auf-keinen-fall-cdu-oder-fdp-wahlen/

    MKH ist glaube ich allen Leuten hier ein Begriff. Allerdings lösen seine Imperative oftmals Befremden aus.

  4. Besucher Says:

    Es ist natürlich auch ungeheuerlich dass in den USA Filme gedreht werden in denen Big Moh nicht so gut wegkommt. Da ist es dann schon legitim in einem Anfall des gesunden Volkszorns seine Helfer eine bisschen zu disziplinieren ( siehe Libyen und Ägypten )

  5. Outside-Job Says:

    Hallo Aron Sperber,
    was die USA für ihre wirtschaftlichen und millitärischen Vorteile an Einsätzen gemacht haben, zeigt eine kleine Liste aus WIKI:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Milit%C3%A4roperationen_der_Vereinigten_Staaten

    Das waren nur die offiziellen Einsätze.

    „Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt…..“

    Gruß,
    Outside-Job

  6. Panama Says:

    Von den ursprünglich sechs von der Bush-Administration nominierten Mitgliedern der Achse des Bösen sind Kuba und Nordkorea effektiv isoliert durch vom Westen verhängte Embargos, abgeschnitten von ausgeglichenen internationalen Beziehungen und Entwicklung. Von den restlichen vier wurden Irak und Libyen von Kräften unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika überfallen, zerstört und umorientiert, um den Interessen des Westens zu dienen. Die verbleibenden zwei sind Syrien und Iran, und beide werden mit Wirtschaftssanktionen und geheimen Angriffen des Westens zugeschissen.

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