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Berufswünsche

Oktober 8, 2012

Beim Berufswunsch „Starjournalist“ ist es ähnlich wie beim „Popstar“.

Auf den ersten Blick erscheint es anstrengender, ein Medizin- oder Ingenieurs-Studium durchzudrücken. In Wahrheit ist es jedoch wesentlich leichter, ein Arzt zu werden als vom Singen oder Schreiben seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Von den Nachwuchs-„Gangsta-Rappern“ schaffen es 1 % als Rapper zu reüssieren, ein großer Teil endet als Gangsta.

Obwohl viele davon vielleicht das Zeug zum ordentlichen Facharbeiter, Anwalt, Unternehmer oder Arzt gehabt hätten.

Ich bin überzeugt, dass der Karriere-Wunsch „Gangsta-Rapper“ in den USA wesentlich mehr schwarze Karrieren zerstört hat als der beklagte „institutionelle Rassismus“.

Gescheiterte Rapper sind jedoch – im Gegensatz zu gescheiterten Publizisten – nicht weinerlich und suchen selbst die Schuld nicht bei jemandem anderen.

Der Vorwurf, dass der „institutionelle Rassismus“ an ihrem Scheitern schuld sei, wird stattdessen von elitären, zumeist weißen, zumeist gescheiterten Akademikern vertreten, die auch gerne für alle anderen Opfer des Systems ungefragt die Vormundschaft übernehmen.

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