Putin als Unterstützer der „Gemäßigten“?

Der „gemäßigte Assad“ wird von Putin und seinen antiimperialistischen Fans als einzige Alternative gegen islamische Extremisten präsentiert.

Dabei hatte gerade Putin als FSB-Chef alles getan, um den gemäßigten und im Gegensatz zu Assad demokratisch legitimierten tschetschenischen Präsidenten Maschadov zu schwächen.

Die islamischen Extremisten wurden bei der Destabilisierung Tschetscheniens von Putin tatkräftig unterstützt, da sie ihm den Vorwand lieferten, die Unabhängigkeitsbestrebungen der Tschetschenen durch einen brutalen Angriffskrieg niederzuschlagen.

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12 Antworten to “Putin als Unterstützer der „Gemäßigten“?”

  1. American Viewer Says:

    Dabei hatte gerade Putin als FSB-Chef alles getan, um den gemäßigten und im Gegensatz zu Assad demokratisch legitimierten tschetschenischen Präsidenten Maschadov zu schwächen.

    Die islamischen Extremisten wurden bei der Destabilisierung Tschetscheniens von Putin tatkräftig unterstützt

    Eine Quelle für diese beiden Thesen würde mich interessieren.

    • besucher Says:

      Mich auch!

    • aron2201sperber Says:

      Alex Goldfarb und Marina Litwinenko

      „Tod eines Dissidenten“

      • American Viewer Says:

        Wiki meint der russische Militärgeheimdienst GRU hat Basayev in Abchasien gegen Georgien unterstützt. Das ist plausibel. Danach sind Basayev und seine hochgerüsteten Kämpfer wie so oft selbst zum Problem für Russland geworden.

        Nicht sehr wahrscheinlich, dass Putin da noch viel machen musste, um Basayev zu motivieren. Basayev war wohl eher kein Fake, der war wirklich so.

        Ein Werdegang vergleichbar mit den Mujahideen in Afghanistan. Der russische Osama bin Laden quasi.

  2. Nichtglauber Says:

    „Die islamischen Extremisten wurden bei der Destabilisierung Tschetscheniens von Putin tatkräftig unterstützt…“

    Dann müsste der „gemäßigte Putin“ aber im Hauptfach DESTABILISIERUNG UND FALSE FLAG ordentlich Nachhilfe etwas weiter westlich erhalten haben:

    Interessant in diesem Zusammenhang auch die Nähe des Lektors zur „ai“-Spitze… wie sich auf diesem Planeten doch immer wieder die Kreise schließen!

    • arprin Says:

      Den Iran muss man nicht destabiliseren, das machen die schon selbst.

      Und eine Verschwörung von ai und den Necons zu kreiren ist schon saudämlich. ai verglich Guantanamo mit einem Gulag, fordert eine Anklage gegen Bush und ist pausenlos damit beschäftigt, Israel zu diskreditieren, weißt du das nicht?

      • Nichtglauber Says:

        arprin,

        ich weiß, dass es Politik für die Medien und Politik für Regierungen gibt. Und die haben so gar nichts miteinander zu tun.
        Lass doch einfach O-Töne für sich sprechen! Und wenn Clawson mit der ollen Nossel in Verbindung steht, dann ist das tatsächlich saudämlich – für die beiden nämlich und für alle, die sich aus dieser Nummer heraus zu manövrieren
        versuchen!

    • Olaf Says:

      Das Putin Islamisten unterstützt hat, glaub ich auch nicht.
      Im Konflikt Russland gegen die Türkei, halte ich zu den Russen.

  3. aron2201sperber Says:

    Sprengstoffanschläge auf Wohnhäuser 1999 [Bearbeiten]Hauptartikel: Sprengstoffanschläge auf Moskauer Wohnhäuser

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sprengstoffanschl%C3%A4ge_auf_Moskauer_Wohnh%C3%A4user

    Zusammen mit Juri Felschtinski, einem US-amerikanischen Historiker russischer Herkunft, verfasste er 2002 das Buch Eiszeit im Kreml. Das Komplott der russischen Geheimdienste (im russischen Original: ФСБ взрывает Россию). Die auf Menschenrechtsfragen spezialisierte russische Nachrichtenagentur Prima, die vom ehemaligen Sowjetdissidenten Alexander Podrabinek geleitet wird, ließ das Buch in Lettland drucken und wollte es in Moskau mit einer Auflage von 4400 Exemplaren verkaufen. Der Lastwagen mit der Auflage wurde indes im Rahmen einer Antiterror-Aktion beschlagnahmt.[4]

    Die zentrale These des Buches ist, dass die Sprengstoffanschläge von 1999 auf Wohnhäuser in Moskau und anderen russischen Städten, bei denen rund 300 Menschen den Tod fanden, entgegen den Behauptungen von offiziellen russischen Stellen nicht von tschetschenischen Terroristen verübt wurden. Vielmehr gingen die Anschläge – so die Autoren – auf das Konto des russischen Geheimdienstes FSB und dienten im Rahmen einer Strategie der Spannung als Vorwand für die Entfesselung des Zweiten Tschetschenienkriegs.[5]

    Dieselbe Theorie vertraten auch Mitglieder einer öffentlichen Kommission um Sergei Kowaljow. Ihre Mitglieder wurden von einer Reihe von Zwischenfällen heimgesucht:

    Der Kommissionsvorsitzende Sergej Juschenkow wurde am 17. April 2003 erschossen.[6]
    Der Ermittler der Kommission, Rechtsanwalt Michail Trepaschkin – wie Litwinenko ein ehemaliger FSB-Offizier – wurde im Oktober 2003 festgenommen, als die Polizei in seinem Auto eine Pistole fand. Vermutlich wurde sie ihm untergeschoben, doch wurde Trepaschkin im Mai 2004 wegen Verrats von Staatsgeheimnissen und illegalem Besitz von Munition zu vier Jahren Lagerhaft verurteilt. Nach Angaben von Amnesty International war das Verfahren „offenbar politisch motiviert“ und entsprach „nicht den internationalen Standards für faire Verfahren“. Russische Menschenrechtsgruppen gingen davon aus, dass „die Anklagen gegen ihn konstruiert wurden, um zu verhindern, dass er seine Ermittlungen zu den 1999 verübten Bombenanschlägen auf Wohnhäuser fortsetzen konnte“, so Amnesty International.[7]
    Das Kommissionsmitglied Juri Schtschekotschichin, Vize-Chefredakteur der Zeitung Nowaja Gaseta, starb am 3. Juli 2003. Offizielle Todesursache war eine seltene Hautveränderung, das sogenannte Lyell-Syndrom. Familie und Weggefährten vermuten jedoch, dass Schtschekotschichin vergiftet wurde.[8]

  4. EinerDerNamen Says:

    Am lustigsten ist doch das dieser Bloggerlein hier in aller Wut gegen Putin hetzt, da er offensichtlich nicht mit seiner neoliberalen Ideologie übereinstimmt.
    Das Putin aber in Russland alles unternimmt, um Minderheiten vorallem Juden gegen die Nazi-Opposition zu schützen scheint das Bloggerlein hier zu vergessen.
    Entscheide dich doch mal in welche Richtung du hetzten willst. Leider gibt es die glaubensrichtung neoliberales Judentum nicht.

  5. Assads Extremisten « Aron Sperber Says:

    […] kennt man jedoch auch von Assads Meister, der erst alle gemäßigten tschetschenischen Politiker ermorden ließ, um sich gegen die übriggebliebenen Extremisten als der große Retter der Nation […]

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