Archive for November 2012

VT-Logik

November 14, 2012

Während die allmächtige CIA nicht dazu in der Lage ist, einen harmlosen Sex-Skandal geheimzuhalten, konnte man – wie VT wissen – das Geheimnis über die Urheberschaft der Anschläge von 9/11 bereits seit über 10 Jahren erfolgreich hüten.

Was man jedoch bestimmt auch wieder mit einer VT erklären kann.

 

„Kurz“ geantwortet

November 13, 2012

Und diese Lügenorgie wird ja auch von unzähligen Kriegen, individuellen Liquidierungen und einem beispiellosen Wohlstanstransfer zugunsten des “auserwählten Volkes” begleitet.

Dass die Juden z.B. trotzdem in den USA die mit Abstand reichste Gruppe sind, ist eine Tatsache, die selbst ein Intelligenzbeschränkter wie Sie leicht eruieren kann.

Könnte es nicht sein, dass der wirtschaftliche Erfolg der Juden in Amerika damit zusammenhängt, dass Juden überdurchschnittlich oft den Nobelpreis in wissenschaftlichen Kategorien abräumen?

Oder muss es auch an einer Verschwörung liegen, dass deutsche Ingenieure – zumindest in der BRD – bessere Autos bauten als ihre englischen Kollegen?

Zu Ihrer Frage: Na ja, zwei Weltkriege zu inszenieren, um ein Land  in Besitz zu nehmen, iin dem man fast 2000 Jahre abwesend war, ist ja eine Leistung, die so rückgratlose Shabbesgoys wie Sie nicht unbedingt klein reden sollten.

Worin genau bestand denn der jüdische Beitrag am ersten Weltkrieg?

Wenn man für den zweiten Weltkrieg schon wem anderen als den Nazis die Schuld in die Schuhe schieben will, so kommen dafür höchstens die Franzosen in Frage, die durch den Friedensvertrag von Versailles Voraussetzungen schufen, die den Aufstieg eines Hitlers begünstigten…

…was jedoch nichts daran ändert, dass Hitler den zweiten Weltkrieg begonnen hatte, obwohl die Westmächte ihm jahrelang entgegengekommen waren.

Dabei verbündete sich Hitler mit der Macht, die er eigentlich bekämpfen wollte und hinter der angeblich die Juden steckten. Als er dann nicht dazu in der Lage war, die „slawischen Untermenschen“ zu besiegen, mussten wenigstens die wehrlosen Juden daran glauben.

Dass Hitlers Krieg dazu geführt hatte, dass sich Stalin halb Europa einverleiben konnte, haben die Nazis ihrem Führer verziehen.

Dass ausgerechnet die „vaterlandslose Parasiten-Rasse“ am Ende mit einem erfolgreichen Staat dastand, können Nazis selbst einem Hitler nicht verzeihen.

Die Involviertheit des Verfassungsschutzes bei den Dönermorden und anderen Schweinereien, um die Deutschen im Zustand der komplexbehafteten Versklavung zu halten, zeigt also die Nützlichkeit des Verassungsschutze, den man doch bitte nicht schlecht machen möge.

Denn durch die Existenz eines Judenstaates muss sich ein Nazi als „Sklave“ fühlen, egal wie erfolgreich sich der eigene Staat zu entwickeln vermag.

Statt zu erkennen, dass es sich bei Fragen wie der ungeregelten Zuwanderung um eine innerdeutsche Auseinandersetzung handelt, wird daraus ein „zionistisches Problem“ gemacht.

In England und Frankreich bemühen Linke die Sünden des Kolonialismus, die durch freie Zuwanderung wiedergutgemacht werden sollen. In Deutschland ist es eben der Holocaust, den Linke zur Rechtfertigung ihrer Agenda nutzen.

Mit Israel hat das Ganze null zu tun.

Dass deutsche Juden keine Freunde von Nazis sind und sich angesichts brennender Asylheime auf die Seite der „Kämpfer gegen Rechts“ gestellt haben, ist wohl nachvollziehbar.

Doch es waren nicht nur Juden, sondern auch die meisten Deutschen, die von eurem Nazi-Revival abgeschreckt waren…

…und zwar selbst ohne irgendwelche angeblich inszenierten Attentate, für die ihr (wie eure linken Cousins) den Verfassungsschutz verantwortlich machen wollt.

Ihr Nazis seid wie die Linksradikalen nicht die Lösung, sondern Teil des Problems, warum es in Europa keine vernünftige Migrationsdebatte gibt.

Zufälle

November 12, 2012

Kann es bloß ein Zufall gewesen sein, dass sich ein Mitarbeiter des Verfassungsschutz bei einem der Nazi-Morde am Tatort aufhielt?

Natürlich kann es sein.

Aber selbstverständlich müssen die deutschen Ermittler diesen Umstand überprüfen (und werden der Spur an Hand der neuen Fakten wohl auch weiter nachgehen).

Kann es bloß ein Zufall gewesen sein, dass sich am Tag des schlimmsten Terroranschlags der italienischen Geschichte ein deutscher Terrorist am Tatort aufhielt?

Natürlich kann es auch sein.

Aber selbstverständlich hätten auch die italienischen Ermittler diesen Umstand überprüfen müssen (statt erst nach 30 Jahren endlich Ermittlungen gegen den Carlos-Mann einzuleiten).

V-Leute raus?

November 10, 2012

Vorsitzende von Pro Deutschland hatte versucht, mit “Nazis raus”-Rufen fünf V-Leuten NPD-Leuten den Zugang zur Demo zu verweigern und wurde daraufhin von der Polizei wegen “versuchter Körperverletzung” festgenommen.

(pi.news)

Warum schmeißt man bei pi.news nicht selbst auch alle Nazis raus, wenn es sich dabei ohnehin nur um „V-Leute“ handelt?

Solange man nicht darauf verzichten will, die Nazi-Fraktion zu bedienen, ist es ziemlich scheinheilig sich darüber zu beklagen, dass man ständig ins Nazi-Eck gedrängt werde.

Nazis sind bei Verschwörungstheoretikern wie Jürgen Elsässer, auf den Kewil gerne verweist, natürlich immer die armen Opfer einer allmächtigen jüdischen zionistischen Weltverschwörung.

Dabei sind es aktuell nicht irgendwelche Nazi-Lümmeln, die vom Establishment grundlos wie gefährliche Terroristen behandelt werden, sondern proisraelische Islamkritiker wie Tommy Robinson.

Irans Intelligenzija und ihr Mossadegh-Mythos

November 9, 2012

Der Mossadegh-Mythos besagt, dass die iranische Demokratie durch einen „Umsturz von außen“ für immer und ewig verpfuscht worden sei. Jener Mythos ermöglicht es der iranischen Intelligenzija, die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte bei Khomeinis antiimperialistischer Revolution zu vermeiden.

Die iranische Intelligenzija hatte sich 1979 Khomeinis antiimperialistischer Revolution angeschlossen und so einem Regime zur Macht verholfen, das in jeder Hinsicht schlimmer als das Schah-Regime war.

Wäre jedoch Mossadegh 1953 nicht abgesetzt worden, wäre der Iran eine wunderbare Demokratie, und man wäre gar nicht in die Verlegenheit geraten, jenen Fehler zu begehen.

Nach heutiger Sicht wird jener Staatsstreich der CIA zugeschrieben, welche durch die Operation Ajax die Absetzung Mossadeghs unterstützt hatte. Die Entmachtung eines demokratisch legitimierten Politikers zugunsten einer Diktatur war mit Sicherheit kein Ruhmesblatt der US-Außenpolitik. Die Angst im kalten Krieg ein weiteres Land an die Kommunisten zu verlieren, verschuldete jenen Sündenfall. Entscheidend für das Gelingen des Staatsstreichs war jedoch in erster Linie die aktive Beteiligung der persischen Elite. Möglicherweise wäre die Absetzung Mossadeghs auch ohne CIA Hilfe (in der Höhe von 1 Million Dollar) erfolgreich durchgeführt worden.

Auch im damaligen Iran studierten wohl vornehmlich Kinder aus der Mittel- und Oberschicht. Bei der iranischen Intelligenzija, die sich seit jeher über den Sturz Mossadeghs beklagt, handelt es sich zum größten Teil um die Kinder der Elite, die Mossadegh selbst abgesetzt hatte.

Als die iranische Revolution begann, ihre marxistischen Kinder zu fressen, floh keiner von den kleinen Antiimperialisten in einen sozialistischen Bruderstaat, sondern man bevorzugte als Exil den imperialistischen Westen, wo auch schon oft die eigenen Eltern warteten.

Im westlichen Exil haben viele alte iranische Marxisten – zumindest aus der Ferne – ihren Frieden mit dem Regime geschlossen. Es ist allerdings auch leicht, die antiimperialistischen Ideale hochzuhalten, indem man sich der sozialistischen oder islamistischen Realität durch ein Exil im bösen Westen entzieht.

Elsässers übliche Unlogik

November 7, 2012

Generalbundesanwalt Harald Range hat nach Informationen des Tagesspiegels die mehrere hundert Seiten umfassende Anklageschrift gegen den “Nationalsozialistischen Untergrund” (NSU) jetzt unterschrieben, das Material wird seit Dienstag zusammen mit über 1000 Ordnern voller Ermittlungsakten an das Oberlandesgericht München geschickt. In der Zwischenzeit hat Jürgen Elsässer vom Compact-Magazin weitere 31 baugleiche Ceskas entdeckt. Siehe Video mit Elsässer hier ab Minute 14 ungefähr! Sie waren für die Stasi und gingen nach der Wende an den Verfassungsschutz oder an die Freunde dieser beiden Organisationen. Wir freuen uns immer mehr auf den Prozeß.

(kewil.news)

Elsässers „Entdeckung“ bezieht sich wohl auf diesen Artikel aus dem Tageanzeiger:

Die deutschen Ermittler hatten zuvor festgestellt, dass von der Sonderedition der Ceska, mit der neunmal getötet wurde, nur 55 Stück hergestellt worden waren. Gemäss dem damaligen Leiter der Untersuchung waren 31 der Pistolen in die DDR an den Geheimdienst Stasi gegangen und 24 nach Derendingen. Aus Gründen, die nie offengelegt wurden, konnten die Ermittler vor etwa zwei Jahren ausschliessen, dass es sich bei der Tatwaffe der «Döner-Morde» um eines der Exemplare aus Ostdeutschland handelte. Die Waffe stammte aus der Schweiz.

Was genau ist Elsässers Theorie wohl diesmal?

Der Verfassungsschutz habe (warum auch immer) die Türken mit der Stasi-Waffe selbst ermordet oder (warum auch immer) irgendwelchen bösen Türken (erst seit dem Syrienkonflikt Elsässers Feindbilder) eine Stasi-Waffe zugesteckt , mit der dann die Landmänner ermordet wurden?

…und dann ein paar Jahre später den armen NSUlern die Waffe untergeschoben?

Zwar wäre es wohl der simpelste Teil jenes genialen „Geheimdienst-Komplotts“ gewesen, einfach zu behaupten, ein Stasi-Agent habe die Ceska den Nazis zukommen lassen.

Doch nach Elsässers altbekannter 9/11-Verschwörungstheoretiker-Logik konnte ja auch die Bush-Administration das genialste Verbrechen unter totaler Geheimhaltung durchführen, war dann jedoch zu doof war, im Irak den Fund von MVW vorzutäuschen.

Kewil & Co. gefällt eine solche Logik natürlich sehr, wenn die gefallenen Volksgenossen dadurch entlastet werden können.

Die sicheren Wahlsieger

November 6, 2012

Egal wie die US-Wahlen ausgehen.

Sieger sind auf jeden Fall die europäischen Amerika-Hasser.

Entweder darf man sich über eine Niederlage der schändlichen Republikaner freuen.

Oder man kann endlich wieder seinem Antiamerikanismus freien Lauf lassen, jedoch gleichzeitig elegant darauf hinweisen, dass man nicht “antiamerikanisch”, sondern lediglich ein “Gegner der Romney-Administration” sei.

Ich glaube, dass die zweite Variante vielen sogar lieber wäre: denn immer nur die israelische Regierung als Feindbild zu nehmen, könnte auf Dauer verdächtig wirken.

Obama und die enttäuschten linken Spinner

November 5, 2012

Klein-Augstein vergießt seine linken Krokodilstränen um das „untergehende amerikanische Imperium“.

Der Untergang des amerikanischen Imperiums hat begonnen. Es kann sein, dass ihn die Amerikaner trotz aller Mühe nicht aufhalten können. Aber sie versuchen es nicht einmal.

Dass Obama es nicht einmal versucht habe, Amerika vom „totalen Kapitalismus“ zu befreien, kann Augstein Obama nicht verzeihen.

Die Enttäuschung geht sogar so weit, dass er – obwohl im Zweifel immer links – Obama mit Gleichgültigkeit straft:

Aus europäischer Sicht ist es gleichgültig, wer diese Wahl gewinnt. Für uns zählt die amerikanische Außenpolitik. Und da ist Obama keine Taube und Romney kein Falke. Der amtierende Präsident führt seine Kriege zwar lieber mit Drohnen als mit Truppen. Aber den Opfern dürfte es egal sein, ob sie von Menschen oder Maschinen getötet werden.

Ein ähnliches Dilemma hatte man auch schon mit einem anderen enttäuschenden Heilsbringer: ausgerechnet in Kennedys Amtszeit erreichte der kalte Krieg gegen die Sowjetunion mit der Kuba-Krise seinen Höhepunkt.

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