Archive for Dezember 2012

Assads Alternative

Dezember 18, 2012

Assad hätte sich seinen Untergang zwar redlich verdient.

Leider würde er damit wohl die christlichen und alawitischen Minderheiten mit ins Verderben reißen, die nach einem langen blutigen Bürgerkrieg der Rache der sunnitischen Mehrheit ausgesetzt wären.

Gaddafi konnte nur zwischen Exil oder Kampf bis zum bitteren Ende wählen.

Assad hätte hingegen noch eine dritte Alternative:

Die Abspaltung des von Alawiten und Christen bewohnten Westteil des Landes.

Sollte Assad so eine Lösung anstreben, sollte der Westen ihm keine Steine in den Weg legen.

Natürlich wäre eine Zweiteilung des Landes mit unethischen ethnischen Säuberungen verbunden.

Solange man nicht bereit ist, aktiv in den Konflikt zu intervenieren, um seine moralischen Vorstellungen durchzusetzen, sollte man wenigstens nach realistischen Kompromissen suchen.

Falls sich am Ende die sunnitischen Dschihadisten in einem langen Bürgerkrieg durchsetzen, würden die ethnischen Säuberungen noch wesentlich blutiger und unethischer ausfallen.

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Die Salafisten und die Mullahs

Dezember 16, 2012

Bei aller Kritik an Saudi-Arabien muss jedoch eine Sache klar sein:

In Saudi-Arabien sind die Salafisten nicht an der Macht, sondern nur ein Machtfaktor.

Im Iran sind die Mullahs hingegen an der Macht.

Ein Regime-Change in Saudi-Arabien könnte alles noch schlimmer machen, während es im Iran nur besser werden kann.

Die Sauds und die Salafisten

Dezember 16, 2012

Saudi-Arabien lässt es zu, dass der Salafismus in der ganzen Welt verbreitet wird.

Im eigenen Land hält man sich die Extremisten möglichst vom Leibe.

Obwohl es im steinölreichen Land genug Bedarf nach Arbeitskräften gibt, nimmt man kaum – angeblich verfolgte – Muslime auf, sondern lässt sich die Drecksarbeit lieber von Indern und Philippinos erledigen.

Ganz ähnlich hatte es auch Assad getrieben, der islamistischen Terror stets gefördert hatte, solange sich jener nicht gegen das “eigene Haus” richtete.

Asyl vor Barbarei statt Asyl für Barbaren

Dezember 15, 2012

Die Bundesanwaltschaft ermittelt nach SPIEGEL-Informationen mindestens gegen drei Männer im Fall des Anschlagsversuch am Bonner Hauptbahnhof. Die Verdächtigen stammen aus dem salafistischen Milieu.

Genauso wie man Nazis im eigenen Land ertragen muss, kann man leider auch deutsche Salafisten nicht so einfach abschieben.

Viele Salafisten haben jedoch gar keine deutsche Staatsbügerschaft.

Weil ihnen in Ländern wie Jordanien angeblich eine im Sinne der Menschenrechtskonvention unmenschliche Behandlung drohe, dürfe man sie oft ebenfalls nicht abschieben.

Die Menschenrechtskonvention und das Asylrecht wurden dazu geschaffen, um Menschen vor Barbarei zu schützen. Die falsche Auslegung der Menschenrechte ermöglicht es jedoch der Barbarei, sich in Europa auszubreiten.

Ich bin kein Fan der Pro-Bewegungen. Die Forderung nach der Abschiebung von islamistischen Extremisten, die keine deutsche Staatsbürgerschaft haben, ist jedoch absolut berechtigt.

Wenn sich die etablierte Politik ewig vor solchen Maßnahmen drückt, werden irgendwann die hiesigen Extremisten der etablierten Politik jene Drecksarbeit abnehmen.

Allerdings werden jene Maßnahmen dann wohl leider alle Muslime treffen, egal wie gesetzes- und verfassungstreu sie auch sein mögen.

Europäisches Menschenrecht auf Dschihadismus

Dezember 13, 2012

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Überstellung von Khaled el-Masri durch Mazedonien an den US-Geheimdienst CIA als schwere Grundrechtsverletzung anerkannt.

Die Richter in Straßburg sprachen dem deutsch-libanesischen Familienvater aus Neu-Ulm ein Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 Euro zu.

(Welt)

…schon wieder so ein dschihadistisches Unschuldslamm, welches auf der menschenrechtlichen Einbahnstraße grast.

Nichts schadet den Menschenrechten mehr als deren pervertierte Interpretation durch diesen vertrottelten Gerichtshof.

Bald wird man auch im Westen auf westliche Werte wie die Menschenrechte pfeifen, wenn sie nur noch dazu missbraucht werden, die Gegner unserer Werte zu schützen und uns selbst zu bestrafen.

Gewinne verstaatlichen, Verluste privatisieren

Dezember 9, 2012

“Wir zahlen nicht für eure Krise”

…lautete der entrüstete Kampfschrei der angeblichen Antikapitalisten.

Denn ohne die “Krise der Finanzspekulanten” hätte man den aufgeblähten Verwaltungsapparat, den ausufernden Sozialstaat, das marode Pensionssystem und natürlich auch unser bankrottes Zwangsgebühren-Bildungs-Fernsehen locker weiter bezahlen können.

Womit?

Erhoffte Spekulationsgewinne auf den Finanzmärkten.

„Die Gewinne sind privat, die Verluste werden verstaatlicht“

…lautete bei der Bankenrettung der bittere Vorwurf der sozialistischen Antikapitalisten.

Bei den eigenen Spekulationsverlusten schiebt man die Schuld einfach einer Privatperson zu:

http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=50210

Italiens Hauptproblem

Dezember 9, 2012

Europas Journalisten bekommen ihren Lieblingsfeind zurück.

Berlusconi-Bashing funktioniert immer.

Doch Italiens Hauptproblem ist nicht Bunga Bunga (so peinlich Berlusconis Altersgeilheit auch sein mag).

Es ist auch nicht die Mafia (die organisierte Kriminalität wandert auch in Italien ohnehin immer mehr in ausländische Hand).

Italiens Hauptproblem ist die „Alitalia-Klasse“.

In Italien hat sich eine Klasse von Privilegierten herausgebildet, die nicht bereit ist, auf ihre Vorrechte zu verzichten, selbst wenn diese ihr Unternehmen in den Ruin treiben.

Sei es nur die „Alitalia“ oder gleich das ganze Italien.

Das angeblich „bessere Italien“ hat die italienischen Staatsinstitutionen (Justiz, Administration, Universitäten, Staatsfernsehen) und alle staatsnahen Unternehmen wie die Alitalia fest im Griff.

Finanziert werden die Privilegien dieser kaum arbeitenden, unkündbaren Klasse von den Angehörigen der wirklich arbeitenden Klassen.

Menschen, die unternehmerisches Risiko tragen müssen.

Menschen, die keine unkündbare Arbeitsplatzgarantie haben, sondern auf eine funktionierende Wirtschaft angewiesen sind.

Aus jenen arbeitenden Klassen rekrutierte Berlusconi auch seine Wähler.

Die arbeitenden Menschen wählten die rechte Partei des Unternehmers.

Die linken Parteien der angeblichen Arbeiterklasse werden von Akademiker-Kindern und sonstigen Privilegierten gewählt.

Wäre Israel ein Linksstaat

Dezember 3, 2012

Der Staat Israel ist ein demokratischer Rechtsstaat.

Das hat Israel auch davon abgehalten, die im Krieg eroberten Gebiete mit stalinistischen Methoden ethnisch zu säubern.

Wäre Israel ein Mitglied des Ostblocks gewesen (wie es sich Stalin erwartet hatte und deswegen im Gegensatz zu England für die Existenz Israel gestimmt hatte), hätte Israel so eine Säuberung als „antiimperialistische Verteidigungsmaßnahme“ deklarieren können und wäre wohl ein Liebling der Linken geblieben.

Die Palästinenser wären wie die Sudetendeutschen bloß eine Randbemerkung der Geschichte, für die nur “Reaktionäre” Partei ergreifen würden.

Krieg der Gebärmütter

Dezember 3, 2012
Was seitdem noch dazukam, ist eine weitere Studie, die es bis jetzt am drastischsten belegt:
Demnach betrug in 2009 die juedische Total Fetility Rate (TFR) im Raum Jerusalem (einschliesslich Ostjerusalem) 4.16 Kinder pro Frau und war damit weiter gewachsen, waehrend die arabsiche TFR weiter auf 3.87 Kinder pro Frau gefallen ist. Noch deutlicher faellt es in Judea und Samaria (‘Westbank’) aus, dass Obama und Co. – natuerlich nur aus israelisch-juedischen Interesse und der ‘Sorge um eine juedische Mehrheit im demokratischen, juedischen Staat’ – Israel am liebsten entreissen wuerden: Hier kommen die Araber auf eine TFR von 3.12 Kindern pro Frau (und weiter fallend), waehrend wir boesen Siedler auf ganze 5.06 Kinder pro Frau (weiter steigend).

Die Gebärmütter der Ultraorthodoxen können es zwar mit den Gebärmüttern der Hamas aufnehmen.

Doch es wäre ein Pyrrhussieg

In diesem Gebärmutter-Krieg gehen sowohl auf israelischer Seite als auch auf palästinensischer Seite die Extremisten als Sieger hervor.

Der Staat Israel ist nun einmal ein demokratischer Rechtsstaat.

Das hat Israel auch davon abgehalten, die im Krieg eroberten Gebiete mit stalinistischen Methoden ethnisch zu säubern.

Wäre Israel ein Mitglied des Ostblocks gewesen (wie es sich Stalin erwartet hatte und deswegen im Gegensatz zu England für die Existenz Israels gestimmt hatte) und hätte so eine Säuberung als antiimperialistischen Feldzug deklariert, wäre Israel wohl ein Liebling der Linken geblieben.

Die Palästinenser wären wie die Sudetendeutschen bloß eine Randbemerkung der Geschichte, für die nur “Reaktionäre” Partei ergreifen würden.

Trotzdem war es richtig, auf westliche Werte zu setzen.

Demographie ist zwar ein wichtiger Faktor, den auch westliche Gesellschaften wie Israel stärker berücksichtigen müssten.

Es sind jedoch nicht religiöse Extremisten, die den Krieg für westliche Werte führen werden, selbst wenn jene auf der „richtigen Seite“ gebären.

Asyl in Europa statt Gastarbeit am Golf

Dezember 1, 2012

Obwohl es genug reiche islamische Länder gäbe, bevorzugen es muslimische Asylwerber trotz aller beklagten Islamophobie, sich in Europa humanitär versorgen zu lassen.

Zwar werden in den offiziellen UNO-Statistiken islamische Länder als Hauptaufnehmer von Flüchtlingen genannt:

http://www.factfish.com/de/statistik/fl%C3%BCchtlinge%20nach%20dem%20zufluchtsland

Dies liegt jedoch daran, dass Flüchtinge in islamischen Ländern für immer Flüchtlinge beiben, während sie in Europa nach wenigen Jahren aus der Statistik verschwinden.

Jordanien steht an erster Stelle, obwohl die Palästinenser bereits vor mehr als 45 Jahren kamen und wie die Jordanier muslimische Araber sind.

Pakistan steht an dritter Stelle, obwohl die afghanischen Paschtunen bereits vor über 20 Jahren kamen und ebenfalls dieselbe Sprache sprechen und dieselbe Religion teilen.

Der Iran steht an fünfter Stelle, obwohl die afghanischen Hazaren bereits vor über 20 Jahren kamen und Iranisch-sprechende Schiiten sind.

Die Flüchtlinge aus dem Balkankrieg sind hingegen in der UNO-Statistik nicht mehr zu finden, obwohl sie weder die Sprache noch die Religion der Aufnahmeländer teilten.

Ganz zu schweigen von den Millionen Menschen, die seit Ende des zweiten Weltkriegs aus dem Ostblock geflohen waren.

Saudi-Arabiens Bevölkerung setzt sich zwar zu 27 % aus Gastarbeitern zusammen, die für die Ölscheichs schuften, bei der Asylquote stehen die Saudis trotz ihres Reichtums lediglich an 117. Stelle. Allerdings sorgen die Saudis dafür, dass die in Europa aufgenommenen Muslime mit Moscheen, Imamen und Dialüg-Zentren versorgt werden.

Solidarisch ist man in der islamischen Welt nur bei der Verbreitung der eigenen Ideologie und im Kampf gegen Israel.