Gastarbeit am Golf, Asyl in Europa

Riad/Colombo – Eine junge Haushälterin aus Sri Lanka ist am Mittwoch in Saudi-Arabien enthauptet worden, weil sie das Baby ihrer Chefin getötet haben soll. Das teilte das saudiarabische Innenministerium laut der amtlichen Nachrichtenagentur SPA mit. Die Justiz des Landes hatte es demnach als erwiesen angesehen, dass die Haushälterin nach einem Streit mit ihrer Chefin deren Baby erstickte. Menschenrechtsaktivisten verurteilten die Vollstreckung des Todesurteils und verwiesen darauf, dass die Frau zum Tatzeitpunkt erst 17 Jahre alt war. Zudem habe sie die Tat unter Zwang gestanden.

Hätte es sich um eine siebzehnjährige Muslima aus Palästina gehandelt, hätten es sich die Scharia-Richter wohl zweimal überlegt, so ein Urteil zu vollstrecken.

Als Arbeitstiere und Sündenböcke holen sich die Ölscheichs daher lieber Ungläubige ins Land:

https://aron2201sperber.wordpress.com/2012/12/26/asyl-in-europa-statt-arbeit-am-golf/

Allerdings sorgen sie dafür, dass die in Europa materiell versorgten Muslime auch weiterhin mit der richtigen Ideologie versorgt werden und liefern Moscheen, Imame und Dialüg-Zentren nach Europa.

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12 Antworten to “Gastarbeit am Golf, Asyl in Europa”

  1. Outside-Job Says:

    Passend zum Thema:

    Gruß

    • aron2201sperber Says:

      wenn du auf deiner Seite Herrn Özoguz, das Sprachrohr des Mullah-Regimes zitierst:

      http://8hertzwitness.wordpress.com/2012/12/21/syrien-und-die-deutsche-schuld-via-german-irib/

      …solltest du wissen, dass der Iran in jener Hinsicht nicht besser ist, obwohl es sich bei den im Iran ausgebeuteten Migranten um afghanische Flüchtlinge (schiitische Hazaren) handelt, die die iranische Sprache sprechen:

      http://www.transparency-for-iran.org/politik/afghanische-migranten-sind-burger-zweiter-klasse-im-iran

      Denn nach offiziellen Angaben des Innenministeriums wurde nur 900.000 der etwa zwei Millionen derzeit im Iran lebenden Afghanen eine gültige Aufenthaltsgenehmigung erteilt. Die restlichen sind weder in Besitz eines Aufenthaltstitels noch einer Arbeitserlaubnis. Viele der afghanischen Flüchtlinge sind deshalb bereit, illegal und zu niedrigsten Löhnen harte Arbeiten zu verrichten. Und auch denen, die im Besitz von Aufenthalts– und Arbeitserlaubnis sind, gelingt aufgrund der vielen Hindernisse und der zu geringen Löhnen der soziale Aufstieg meist nicht.

      • Outside-Job Says:

        Hallo Aron,
        bei deinem Beitrag handelt es sich ja um das Todesurteil einer Arbeitssklavin in Saudi Arabien.

        In Saudi Arabien und andere Golfstaaten hat es System sich die Billiglöhner aus den Ausland zu holen.

        Ich weis nicht wie man jetzt auf dem Iran mit seinen afghanischen Asylanten kommt?
        Hat Saudi Arabien auch afghanische Flüchtlinge aufgenommen?

        Wenn man von Saudi Arabien auf den Iran ablenken möchte, dann kann man das genau so gut mit D-Land machen.

        In Deutschland dürfen Asylanten auch keine Arbeitserlaubnis erhalten und arbeiten so schwarz, für Billiglöhne oder werden kriminell, um über die Runden zu kommen.

        Und ist das jetzt moderne Sklaverei?

        Sind die Asylanten in Deutschland etwa Bürger erster Klasse??

        Gruß

      • besucher Says:

        diese Hazara-Geschichte kann ungefähr damit vergleichen wie wenn man hier in D billige deutschsprachige Arbeitskräfte (Bessarabien-Deutsche, Siebenbürger, Banater, Schlesier, sogar Österreicher) ohne Aufenthaltsgenehmigung in prekären Verhältnissen halten würde. Die Iran-Fans sollen da mal schön ihre Backen halten!

      • aron2201sperber Says:

        viele Hazaren sind bereits seit 30 Jahren im Iran und sind immer noch als Flüchtlinge registriert.

        die Neuen bekommen hingegen gar kein Aufenthaltsrecht.

        in Deutschland verschwanden die Millionen Flüchtlinge, die aus dem Ostblock vertrieben worden waren, bereits nach kurzer Zeit aus der Statistik, obwohl Deutschland gerade einen Weltkreg verloren hatte und nicht voller Petrodollars war.

        Deutschland nimmt Flüchtlinge aus aller Welt auf und behandelt diese besser als der Iran seine Sprach- und Glaubensbrüder aus Afghanistan:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/08/11/asyl-bei-den-mullahs/

  2. aron2201sperber Says:

    Obwohl es genug reiche islamische Länder gäbe, bevorzugen es muslimische Asylwerber trotz aller beklagten Islamophobie, sich in Europa humanitär versorgen zu lassen.

    Zwar werden in den offiziellen UNO-Statistiken islamische Länder als Hauptaufnehmer von Flüchtlingen genannt:

    http://www.factfish.com/de/statistik/fl%C3%BCchtlinge%20nach%20dem%20zufluchtsland

    Dies liegt jedoch daran, dass Flüchtinge in islamischen Ländern für immer Flüchtlinge beiben, während sie in Europa nach wenigen Jahren aus der Statistik verschwinden.

    Jordanien steht an erster Stelle, obwohl die Palästinenser bereits vor mehr als 45 Jahren kamen und wie die Jordanier muslimische Araber sind.

    Pakistan steht an dritter Stelle, obwohl die afghanischen Paschtunen bereits vor über 20 Jahren kamen und ebenfalls dieselbe Sprache sprechen und dieselbe Religion teilen.

    Der Iran steht an fünfter Stelle, obwohl die afghanischen Hazaren bereits vor über 20 Jahren kamen und Iranisch-sprechende Schiiten sind.

    Die Flüchtlinge aus dem Bakankrieg sind hingegen in der UNO-Statistik nicht mehr zu finden, obwohl sie weder die Sprache noch die Religion der Aufnahmeländer teilten.

    Ganz zu schweigen von den Millionen Menschen, die seit Ende des zweiten Weltkriegs aus dem Ostblock geflohen waren.

  3. besucher Says:

    Mittelfristig gehört dieses Land zerschlagen. Amoralisch und bigott bis ins Mark. Wenn der Iran mal von der Mullah-Kamarilla befreit ist dann sollte sofort ein Bündnis vor Ort geschlossen werden und die Wahabiten vernichtet werden (Aufteilung des Landes inklusive)
    Der Hedschas an Jordanien und der Osten an den Irak (leben ja hautsächlich Schiiten dort).

    • aron2201sperber Says:

      eine sehr optimistische Prognose 😉

      leider dürfte der Weg zu so einem „Happy End“ nicht einfach sein.

      im Moment ist der Islamismus leider eindeutig auf dem Vormarsch

      und auch Europa musste ordentlich Federn lassen, bis man sich endlich von totalitären Ideologien verabschiedete.

      und selbst als man glaubte, dass das „Ende der Geschichte“ erreicht sei, traten bald neue Geschichten auf.

      während man sich mit dem Kommunismus auf einen kalten Krieg einigen konnte, wird dies mit dem Islam nicht so leicht sein.

      die demographische Situation in Europa in Verbindung mit dem Erfolg des politischen Islam liefert leider genug Anlass für Pessimismus

      • besucher Says:

        Ok, Du nennst es Prognose, ich nenne es Perspektive 😉
        Bevor die „Big Player“ auf der Welt nicht von dem Öl der arabischen Halbinsel wegkommen wird sich an den Verhältnissen dort nichts ändern, das ist schonmal klar.

        Möglicherweise werden wir es nicht mehr erleben. Ich habe mir aber vorgenommen noch 50 Jahre durchzuhalten 🙂

  4. jb Says:

    Saudi Arabien hat Apartheid und Rassismus institutionalisiert und verhindert systematisch das mindeste Arbeitnehmerrechte eingehalten werden. Umgefähr 40 tote Hausmädchen werden monatlich nach Sri Lanka zurück geschickt. Ohne das es ein Skandal wäre oder es zu irgendwelchen Ermittlungen kommt. Auch für die philippinischen, äthiopischen und indonesischen Arbeitnehmer ist die Arbeit dort wie die teilnahme an russischem Roullette.
    Dieser Artikel dazu ist sehr lesenswert: http://www.srilankaguardian.org/2010/05/shame.html

  5. besucher Says:

    es ist auch nur noch eine Frage der zeit bis es hier knallt:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article112688153/Gewaltbereite-Salafisten-Szene-gewinnt-an-Zulauf.html

    Wie Du schon sagtest: Dann werden auch die sogenannten moderaten Moslems und Moscheen die „Wutbürger“ fürchten müssen.

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