Der Kandidat der Mullahs und der Europäer

Washington (CNN) — Perhaps the strongest worded opposition to President Bush’s plan to send more than 20,000 additional troops to Iraq came from a fellow Republican on Thursday.

Sen. Chuck Hagel of Nebraska described the move as „the most dangerous foreign policy blunder in this country since Vietnam, if it’s carried out.“

„I will resist it,“ he said.

Hätte Bush die Truppenaufstockung nicht gegen den Willen des Senats durchgesetzt, wäre der Irak wohl in einem Bürgerkriegs-Chaos versunken, wie man es gerade in Syrien beobachten kann.

Dass der Iran von der Bestellung eines schwachen und inkompetenten Pentagon-Chefs begeistert ist, war zu erwarten.

Als Gegner der Neocons wird er auch in Europa als „guter Republikaner“ angesehen.

Es werden jedoch nicht nur die Israelis sein, die die Folgen einer schwachen US-Politik im Nahen Osten zu tragen haben werden.

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8 Antworten to “Der Kandidat der Mullahs und der Europäer”

  1. jimmy1138 Says:

    Hagel soll schon bisher ein Berater von Obama gewesen sein. Für den ist die Nominierung eine ganz geschickt eingefädelte win-win Situation.
    Kommt Hagel durch, hat er einen Berater ins Pentagon gebracht.
    Wird der Ex-Senator aber abgelehnt, kann Obama wieder einmal beklagen, daß die Republikaner so radikal geworden sind (wenn sie schon einen Parteikollegen abschießen), und dann noch einen anderen Wunschkandidaten stattdessen durchbringen.
    Ähnlich ist es bei Rice passiert: Kerry hat man keine großen Schwierigkeiten bereitet.
    Ironie an der Sache wäre, daß mit Biden, Kerry und Hagel drei Ex-Senatoren in wichtigen Positionen säßen, die alle für den Irakkrieg gestimmt haben, aber den sog. „Surge“ nicht unterstützten…

    • aron2201sperber Says:

      Ironie an der Sache wäre, daß mit Biden, Kerry und Hagel drei Ex-Senatoren in wichtigen Positionen säßen, die alle für den Irakkrieg gestimmt haben, aber den sog. “Surge” nicht unterstützten

      zuerst für den Krieg stimmen, doch sobald es Probleme gibt, nichts mehr davon wissen zu wollen, ist zwar charakterlos, jedoch verständlich, wenn eine andere Partei die Verantwortung für das Scheitern tragen muss

      wenn man wie Hagel in einer so schweren Situation gegen seine Partei stimmt, sollte man jedoch verdammt gute Gründe haben.

      dass Hagel 2007 die Situation im Irak derartig falsch eingeschätzt hatte, spricht eindeutig gegen seine Kompetenz als Chef im Pentagon.

      man braucht kein Neocon zu sein, um dies zu erkennen 😉

  2. besucher Says:

    Mal etwas abwegig: hast du mal „die ausgebufften“ mit Gerard Depardieu gesehen? Wie kann so jemand heutzutage das russische Regime verteidigen? Das ist einfach nur traurig…

    • aron2201sperber Says:

      für mich wird Gerard Depardieu immer der “Sozialist mit dem Loch in der Hosentasche” aus Bertoluccis “1900″ bleiben.

      und jenes Epos wird für mich cineastisch immer einer der allerbesten Filme mit den allergroßartigsten Schauspielern bleiben.

      allerdings sehe ich den Film neben Oliver Stones JFK (der jedoch lediglich bei den Schauspielern halbwegs mit 1900 mithalten kann) mittlerweile auch als einen der unredlichsten Filme aller Zeiten an.

      Bertolucci begnügte sich nicht, die Schändlichkeit der Faschisten mit den realen Taten der Faschisten darzustellen.

      die Faschisten werden stattdessen als Kätzchen-Mörder, Kinderschänder, Kindermörder, Witwenmörder, Volks-Massakrierer etc. dargestellt, die für ihre Schandtaten den stets unschuldigen Roten stets die Schuld zuweisen.

      hätte sich ein Film über die Untaten der Kommunisten auch nur eines Bruchteils der Kunstgriffe bedient, wäre er sofort als plumpe Propaganda abgestempelt worden.

      für Bertoluccis linkes Machwerk gaben sich jedoch die größten Schauspieler jener Zeit her, ohne das Ganze groß kritisch zu hinterfragen.

      insofern ist Depardieu „der Alte geblieben“ 😉

  3. jimmy1138 Says:

    Übrigens: gestern fand die Anhörung von Chuck Hagel statt. Sogar SpON schreibt, daß er sich dabei ziemlich blamiert hat. Das will was heißen…

  4. Frank Grossmann Says:

    Ein Amerikaner der amerikanische Interessen vertreten möchte.
    Und er lebt noch

    • aron2201sperber Says:

      wenn Amerika-Hasser über seine Bestellung jubeln, kann wohl kaum erwartet werden, dass amerikanische Interessen vertreten werden.

      wenn Claudia Roth und ihre Grünen wieder in die Regierung kommen, würden sich Erdogan % Co. auch mächtig freuen, auch wenn es ihnen dabei wohl kaum um die deutschen, sondern um ihre eigenen Interessen gehe würde.

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