Der Imperialismus der Antiimperialisten

Die Foristen empören sich über die imperialistische Einmischung des Westens in Mali.

Islamistischen Terroristen dürfe man sich nicht widersetzen, außer man sei wie Assad selbst ein „Antiimperialist“.

Als „Antiimperialist“ stand es Gaddafi sogar zu, sich in ganz Afrika einzumischen:

Gaddafi ran a school near Benghazi called the World Revolutionary Center (WRC), where he gave military training to foreign leaders who shared ideological similarities with him.[92]Blaise Compaoré of Burkina Faso and Idriss Déby of Chad were graduates of this school, and are currently in power in their respective countries.[93] Gaddafi trained and supported Charles Taylor of Liberia, Foday Sankoh, the founder of Revolutionary United Front, Jean-Bédel Bokassa, the Emperor of the Central African Empire.,[94][95] and Mengistu Haile Mariam of Ethiopia.[95] Gaddafi intervened militarily in the Central African Republic in 2001 to protect his ally Ange-Félix Patassé from overthrow. Patassé signed a deal giving Libya a 99-year lease to exploit all of that country’s natural resources, including uranium, copper, diamonds, and oil.[92] He also sent troops to fight against Tanzania on behalf of Idi Amin and lost 600 Libyan soldiers defending Amin’s collapsing regime.[94

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4 Antworten to “Der Imperialismus der Antiimperialisten”

  1. arprin Says:

    Nicht nur das, er ließ Tausende Palästinenser aus seinem Land vertreiben:
    http://www.nytimes.com/1995/09/12/world/libya-ousts-and-strands-palestinians.html

    Gaddafi hat also all das getan, wofür die Antiimperialisten die Imperialisten hassen, ohne dass die Antiimperialisten ihn hassen.

    • aron2201sperber Says:

      Danke für den Link.

      habe gerade Claire Sterlings „Das Terrornetzwerk“ gelesen:

      http://www.amazon.com/The-Terror-Network-Claire-Sterling/dp/0030506611

      Gaddafi hatte als Förderer von Rechtsextremen begonnen und die linken Palästinenser zunächst kritisiert.

      erst im Lauf der Zeit schwenkte er auf die linksextreme Seite um.

      dass er die Palästinenser aus seinem Land warf, weil ihm die PLO nicht kämpferisch genug war, zeigt worum es Leuten wie ihm geht:

      nicht um die Palästinenser, sondern um einen absurden Kampf gegen Israel und den gesamten Westen, den noch dazu andere für ihn austragen sollen.

  2. Was hat Ägypten von Assad gelernt? | Aron Sperber Says:

    […] antiimperialistische Kraft wäre es selbstverständlich legitim, alle Gegner der eigenen Regimes als Terroristen zu etikettieren und zu […]

  3. Was Ägypten von Assad lernen kann | Aron Sperber Says:

    […] antiimperialistische Kraft wäre es selbstverständlich legitim, alle Gegner der eigenen Regimes als Terroristen zu etikettieren und zu […]

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