Augsteins feministisch-islamischer Zukunftstraum

Denn der weiße Mann wird bedroht, von der Demografie und vom Feminismus. Da ist es kein Wunder, wenn er etwas gegen Muslime hat und Probleme mit Frauen. Aber ihre Zeit geht langsam zu Ende. Und mit ihr eine breitbeinige, selbstverliebte, schenkelklopfende, männerbündlerische, brutale Unkultur. Das ist kein Verlust.

(Augstein)

Das Demographie-Argument wird von Augstein & Co. gewöhnlich als Panikmache abgetan.

Wenn es jedoch darum geht, den baldigen Sieg über die „brutale Unkultur“ des weißen Mannes zu beschwören, kramt man es gerne selbst hervor.

Wer „keine Probleme mit Frauen und Muslime“ habe, brauche sich im Gegensatz zu den alten weißen Säcken ohnehin nicht vor einer feministisch-islamischen Zukunft zu ängstigen.

Dass die deutsche  Zukunft nach dem Untergang des weißen Mannes lange feministisch bleiben würde, ist schon aus demographischen Gründen stark zu bezweifeln.

Trotz Homo-Ehe und künstlicher Befruchtung würden sich die muslimischen Säcke bald durchsetzen.

Dass es den Feministen in einem islamischen Deutschland anders ergehen würde als in allen bereits bestehenden islamischen Mehrheitsgesellschaften, kann nur ein Mann glauben, der auch daran glaubt, dass der Sozialismus beim nächsten Versuch ganz anders sein wird.

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29 Antworten to “Augsteins feministisch-islamischer Zukunftstraum”

  1. zrwd Says:

    den rassistischen Diskurs vom ‚weißen Mann‘ sollten wir im Auge behalten. Da bahnt sich was an.

  2. Olaf Says:

    Antideutsche sind auch Linksfaschisten, wie Augstein, also nur ein Bruderkampf von den z`s.

  3. Anton Says:

    Feminismus und Islamismus sind schon schräge Kombattanten, wie wenn Nazis und Partisanen gemeinsam hinter einem her sind. Aus einer paranoiden Persönlichkeitsstörung entstehen solche Eingebungen, ihr gemeinsamer Hafen ist der Antisemitismus. Eine brutale Unkultur sei der Westen, so Augstein, der einen permanenten Groll gegen seine Herkunft hegt, was in Europa zum Bildungnachweis geworden ist. In diesem Eintopf wird alles zusammengerührt und zuletzt landet der weiße Mann darin als Gesamtschuldner für das Elend der Welt.

    • aron2201sperber Says:

      einen Hitler-Stalin-Pakt hatte es ja áuch schon gegeben…

      …und nachher musste sich der Westen mit Stalin verbünden um den noch größeren Verbrecher niederzuringen.

      Linke glauben immer wieder, ganz Rechte für ihre Ziele ausnützen zu können, auch wenn es am Ende meistens sie sind, die ausgenützt werden:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2012/11/09/irans-intelligenzija-und-ihr-mossadegh-mythos/

      • besucher Says:

        Der Begriff „nützliche Idioten“ stammt eigentlich von Lenin in Bezug auf Sozialrevolutionäre.

      • Anton Says:

        Stalin ließ alle jiddischen Dichter in einer Nacht abschlachten, daß hinterließ wohl literarische Spuren bei Hitler, der ja ein so großer Leser war, besonders die Erzeugnisse aus Armenien betreffend. Beide fürchteten sich vor gut gemachten Filmen, klugen Zeitungen, guten Karikaturisten. Hollywood kommt aus Polen, dem Hort breitbeinig schenkelklopfender Betreiber von Rotationssynagogen. Eigentlich eine Unkultur

  4. besucher Says:

    Wieder diese ekelhafte Augstein-Schmiere. Triefend vor Selbsthass und Angeekeltsein. Wer hat dieses Faktotum eigentlich als Kind zu heiß gebadet? Ich werde im Herbst übrigens aus Solidarität FDP wählen…

  5. Jahângir Says:

    Dieser Augstein schreibt jeden Tag kränkeren Scheiß. Kaum hält man ihm seinen Judenhass vor, kommt er mit dem nächsten Schwachsinn.
    Was ist eigentlich, nach seiner (und seiner Spießgesellen) Ansicht, mit moslemischen weißen Männern? Gehören die jetzt auch abgeschafft, weil sie weiß sind? Oder stehen sie unter Naturschutz, weil islamisch? Das sind die philosohischen Probleme, die uns im 21. Jahrhundert beschäftigen.

  6. besucher Says:

    Nochmal zu Augstein: Wenn der „weiße Mann“ Geschichte ist, dann ist als nächstes die „weiße Frau“ dran. Dann wird das Geschrei aber groß sein. Andererseits ist sein Abgesang wohl etwas verfrüht: Allein auf dem ganzen amerikanischen Kontinent leben über 250 Millionen Weiße Männer.

  7. arprin Says:

    Bezüglich der Entarisierung Europas hat Henryk M.Broder schon vor ein paar Jahren seinen Zynismus spielen lassen:
    http://www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm

    Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen. …

    Europa wird anders werden, und das ist die einzige Chance, die es überhaupt noch hat: sich mit den Leuten, die es eigentlich gar nicht haben will, zu revitalisieren. Die Frage ist nur, ob es sein politisches System aufgeben will. Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben.

    • arprin Says:

      Wobei das schon was von Kaukasophobie hat, wenn es 100% ernst gemeint ist…

      • Jahângir Says:

        Die Vertreibung, Ausrottung oder Marginalisierung der alteingesessenen Bevölkerung gutzuheißen, ist ein sicheres Zeichen – entweder von Wahnsinn oder extremer Dummheit oder Bosheit. Und wenn es die eigene Ethnie oder Kultur betrifft, wird es erst recht verstörend (Otto Weininger lässt grüßen). Von daher hoffe ich mal, dass er es nicht ernst gemeint hat. Davon abgesehen: wer das „weiße Europa“ aufgeben will, der soll erstmal das „gelbe China“ oder das „schwarze Nigeria“ aufgeben, zum Beweis, dass er kein Heuchler ist (sondern „nur“ ein potentieller Massenmörder).

        Mal ganz abgesehen vom fortgesetzten Missbrauchs des Wortes „arisch“.

      • Olaf Says:

        Viele Augstein Kritiker finden die Vertreibung und den Massenmord an den Deutschen nach dem WK 2 richtig geil, sind die dumm oder wahnsinnig?

      • aron2201sperber Says:

        wer hat denn die Deutschen vertrieben?

        die Polen, die von Stalin mit Hitler gemeinsam überfallen wurden und von Stalin dann auch noch beim Aufstand von Warschau von Stalin betrogen wurden, wären den Sowjets wohl kaum lange treu geblieben.

        indem Stalin ihnen jedoch halb Deutschland gab, schaffte er es, die Polen trotz allem, was er ihnen angetan hatte, an sein Imperium zu ketten.

        West-Linke Kommunisten wie Jürgen Elsässer bejubelten diese antideutsche Politik und sind heute auch ohne Kommunismus ihrem russischen Herrchen treu ergeben.

        trotzdem gibt es Rechte, die sich von seinem neuesten Kampf gegen die „Antideutschen“ beindrucken lassen.

      • aron2201sperber Says:

        Hitler war mit dem großen Maximalziel angetreten, den angeblich jüdischen Bolschewismus zu vernichten.

        Als die Niederlage gegen die Sowjetunion sich deutlich abzeichnete, beschränkte er sich auf ein leichter realisierbares Minimalziel: die Vernichtung der Juden.

        Auch die Linksradikalen sind in ihrem Ziel, eine Weltrevolution gegen den imperialistischen Westen zu entfachen gescheitert…

        …und hoffen nun, dass wenigstens das imperialistische Israel zugrunde geht.

      • Olaf Says:

        Die Westalliierten haben Uncle Joe und seine Vertreibungspläne ganz offiziell unterstützt, diese Massenmorde sind übrigens die jüngere jüngste Geschichte, da zumeist nach dem 8. Mai, 45, geschehen, also im „Frieden“. Der Brünner Todesmarsch wird unter den Teppich gekehrt, weil schon so lange her, aber die Taten der Deutschen vor dem „Frieden“ sind die „jüngste Geschichte“.
        Absurd.

        Die meisten Pro-Israelis gehen ab wie Himmler, wenn es um deutsche Vertriebene geht, da geraten sie in einen Blutrausch, kann man bei Buurmann etc. nachlesen.
        Sogar bei PI gibt es solche Clowns, Bomber Ali böse, Bomber Harris gut.

      • arprin Says:

        Henryk M. Broder hat nunmal seine eigene, zynische Art und Weise. Er meint das „gerne“ eher wie „notfalls“. Seine Position hat er schon eindeutig klar gemacht:
        http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article13688685/Islamische-Moralpolizisten-fordern-Scharia-Zonen.html

        Nicht zu vergessen auch seine Bücher „Hurra, wir kapitulieren“ und „Kritik der reinen Toleranz“.

    • dieter Says:

      Auch Thilo Sarrazin hat sinngemäß gesagt, dass ein Aussterben der Bio-Deutschen nicht schlimm wäre, solange Vietnamesen und andere die Arbeitsproduktivität der Wirtschaft, den Sozialstaat und die Hochkultur erhalten würden.

      Solche Aussagen sind wohl ein schlechter Versuch, den ständigen Rassismus-Keulen auszuweichen. Damit ernten Broder, Sarrazin&Co bei ihren Widersachern aber keinerlei Sympathie und sie legen sich damit auf eine Position fest, die nur die radikalsten Linken Spinner teilen und selbst diese nur selten offen aussprechen. Augstein hat sich diesbezüglich geoutet.

      Augstein bringt genug Stoff für einen eigenen psychiatrischen Forschungszweig. Der Mann ist selbst Teil der plutokratischen Elite, ist die Personifizierung des privilegiert seins und seine Kolumnen lesen nur Deutsche. Er hält sich aber für einen Rebell, Underdog und Anführer der revolutionären Massen der dritten Welt.

  8. Ärger im progressiven Paradies | Aron Sperber Says:

    […] Umsetzung progressiver Agenden fleißiger als in Schweden, wo man sich redlich bemühte, Augsteins Traum von einer islamisch-feministischen Allianz zur Abschaffung des weißen Mannes endlich in die […]

  9. Mollaths Aufstieg in der Opfer-Hierachie | Aron Sperber Says:

    […] müsste sie jedoch stutzig machen, dass die üblichen Kastrierer des weißen Mannes wie die Süddeutsche Zeitung voll auf ihrer Linie […]

  10. Schwindende Panikmacher | Aron Sperber Says:

    […] behauptet, dass die europäische Mehrheit schwinde, wird von Pitzke & Co. gerne als rassistischer Panikmacher […]

  11. Außenpolitik für Prinz Augstein | Aron Sperber Says:

    […] und damit ein wenig Anerkennung vom antiamerikanischen Michl einzusammeln, der sonst von Augsteins linkem Unsinn wenig […]

  12. Islamischer Staat nix Islam? | Aron Sperber Says:

    […] Und nach dem Endfrieden leben alle glücklich in einer muslimisch-feministischen Welt. […]

  13. Augsteins Intoleranz | Aron Sperber Says:

    […] jedoch darum ging, die “Krise des weißen Mannes” zu feiern, hatte Augstein noch andere Ansichten zur demografischen Zukunft […]

  14. Selbst die ARD ist NPD | Aron Sperber Says:

    […] bildliche Darstellung seiner progressiven Traumwelt wird jedoch als Skandal […]

  15. Realismus ist Rassismus? | Aron Sperber Says:

    […] träumt er lieber von einer islamisch-feministischen Zukunft Deutschlands, die seine virilen jungen Männer umsetzen […]

  16. Amoklauf gegen Realitäten | Aron Sperber Says:

    […] der Umsetzung progressiver Agenden fleißiger als in Schweden, wo man sich redlich bemühte, den Traum von einer islamisch-feministischen Allianz zur Abschaffung des weißen Mannes endlich in die Praxis […]

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