Unleistbarer „Luxus der Differenzierung“

Fremdenfeindlichkeit und Islam-Freundschaft lassen sich zwar bei außenpolitischen Themen wie Israel, Syrien etc. unter einen Hut bringen.

Beim innenpolitischen Thema “Ausländergewalt” gerät man damit argumentativ ziemlich schnell in Teufels Küche:

Dass die Männergewalt in Deutschland (und allen westlichen Ländern) überdurchschnittlich häufig Ausländergewalt ist – das ist eine Wahrheit, die in der Welt der politischen Korrektheit nicht existiert.

Man muss sich freilich den Luxus der Differenzierung gönnen: Unter meinen Griechen gibt es zwar auch einige schlimme Typen, ebenso wie unter Italienern, Spaniern und natürlich auch unter Deutschen. Aber viel häufiger kommen die frauenfeindlichen Brutalos von außerhalb des christlichen Kulturkreises.

Das wiederum hat nach meiner bescheidenen Meinung nichts mit dem Islam zu tun, der ja – auf seine Weise – die Frau und die Familie hoch schätzt, sondern eher mit der Aufweichung der religiösen Wertebindung beim Zusammenprall der Kulturen. Ein Araber muss in vielen arabischen Ländern mit Kopf-ab rechnen, wenn er sich an einer Frau vergreift. Hierzulande lädt in den Discos nacktes Fleisch zum Missbrauch ein, und kein Imam ist in der Nähe, der ihn Mores lehrt.

(Jürgen Elsässer)

Wenn man gleichzeitig die Ausländer anprangern und den Islam in Deutschland verteidigen will, sollte man besser auf den “Luxus der Differenzierung” verzichten.

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8 Antworten to “Unleistbarer „Luxus der Differenzierung“”

  1. Bernd Dahlenburg Says:

    Gut getroffen!

  2. Olaf Says:

    Den Koran bekämpfen und sich darüber empören, das dies alte Buch nicht mit dem Grundgesetz übereinstimmt, finde ich ein wenig dämlich und feige.
    Provokant gesagt, man muß die Barbaren bekämpfen, nicht eine Religion oder ein Buch.

  3. dieter Says:

    Das Argument ist nicht ganz abwegig. Auch in der Bibel sieht man, dass Vergewaltigungen von fremden Frauen traditionell anders beurteilt werden, als sexuelle Übergriffe auf die „eigenen“ Frauen. Die Jungfrauen der anderen galten als legitime Kriegsbeute. Aber das gilt genauso für den Islam und ist in der Scharia gar kodifiziert.

    Das ist Teil eines breiteren Phänomens. Der Intensivtäter Muhlis Ari, der als „Mehmet“ bekannt wurde, hat sich nach seiner Abschiebung in die Türkei dort nichts mehr zu Schulden kommen lassen.

    Verbrecher sind mit anderen Worten Fremdenfeinde und Rassisten, die weniger Hemmungen haben, Verbrechen an Fremden zu begehen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fall_Mehmet

    Okay, Muhlis Ari hat seine eigenen Eltern erpresst und verprügelt. Das passt dann wieder nicht ganz in meine These. Aber als Anhänger der Multikausalität bringt mich das nicht aus dem Konzept.

    Muslim Slave Trade:

  4. Inbal Says:

    Das Problem geht ja noch weiter. Frauen scheinen in dieser Religion – bzw. in großen Teilen der Auslegung – ganz allgemein „Freiwild“ zu sein, ob nun verschleiert oder nicht. Erschütternd zu sehen in dem Film „Kairo 678“, der letzte Woche spätabends lief.Da werden tief verschleierte Frauen im Bus gnadenlos sexuell belästigt und wenn sie versuchen, sich zu wehren auch noch beschimpft und aus dem Bus geworfen. In anderen muslimischen Ländern sieht es wohl nicht viel besser aus.

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