„Zehn tote Kinder“ für Augsteins Agenda

Hamburg – Örtliche Vertreter in Afghanistan haben die Nato beschuldigt, bei einem Luftangriff mindestens zehn Kinder getötet zu haben. Der Vorfall soll sich am Samstag in der Provinz Kunar an der Grenze zu Pakistan bei einem gemeinsamen Einsatz afghanischer und internationaler Streitkräfte ereignet haben. Ein Nato-Sprecher sagte auf Anfrage, bei dem Einsatz seien „bis zu zehn Frauen und Kinder verletzt, aber nicht getötet worden“. Der Vorfall werde untersucht.

Augstein braucht natürlich keine Untersuchung abzuwarten, um die „Zehn toten Kinder“ für seine Agenda zu missbrauchen:

Und nach Angaben der Provinzregierung verlieren an diesem Tag auch zehn Kinder ihr Leben. Fünf Frauen sollen verletzt worden sein. Das ist die Wirklichkeit des Krieges in Afghanistan. Eines Krieges, an dem die Bundeswehr teilnimmt. Und der vollkommen sinnlos ist. Denn Ende 2014 soll ja alles vorüber sein. Die fremden Truppen werden ihre Sachen packen und abziehen. So wie ein Zirkus packt und weiterzieht, wenn das Gastspiel beendet ist. Aber das hier ist kein Spiel. Es ist in Wahrheit Mord. Denn nichts anderes als Mord ist ein sinnloser Krieg.

Schlagwörter:

4 Antworten to “„Zehn tote Kinder“ für Augsteins Agenda”

  1. aron2201sperber Says:

    auch Hasnain Kazim, der Autor von „Deutschland, was bietest du?“ agitiert im Spiegel wieder einmal gegen die NATO:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/wie-amerika-pakistan-zum-drohnenkrieg-ueberredete-a-893038.html

  2. zrwd Says:

    Antisemiten wie Augstein bohren und bohren, bis endlich der Zustand von 1933 wieder erreicht ist, als der Liberalismus tot und der Glaube an die Demokratie verloren war. Selbst als alter ‚Der Spiegel‘ Leser meine ich, dass es besser ist, den Konkurs anzumelden, bevor Augstein&Co Deutschland erneut an den Abgrund führen werden.

  3. Inbal Says:

    „Der Krieg ist eine hässliche Sache, aber nicht die allerhässlichste.Schlimmer ist die Verkommenheit der moralischen und patriotischen Gefühle, wonach nichts einen Krieg wert sei, … ein Krieg, der andere menschliche Wesen vor tyrannischem Unrecht schützt…“
    John Stuart Mill (1806 – 1873)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: