Archive for Mai 2013

Häme für Knox, Tränendrüse für Kurnaz

Mai 27, 2013

Die Aufarbeitung des Mordfalls Meredith Kercher ist ein gutes Beispiel für umgekehrten Rassismus.

Obwohl keine DNA-Spuren der angeblichen Mörder an der Leiche gefunden worden waren, sondern nur jene des Vergewaltigers, hielt die Staatsanwaltschaft an ihrer Theorie fest, dass der Mord das Werk eines weißen “Engels mit Eisaugen” gewesen sein musste: Amanda Knox  habe den „armen Schwarzen“ zur Vergewaltigung und ihren italienischen Liebhaber zum Mord angestiftet.

Das Sexmonster hatte also nicht nur die beiden Männer mit ihren Eisaugen verhext, sondern hatte auch die bemerkenwerte Fähigkeit, die (unsichtbaren) DNA-Spuren vom Körper des Opfers wegzuzaubern.

Die Medien und das Gericht kauften dem Staatsanwalt die Geschichte zunächst trotzdem ab.

Für Amanda Knox ist der kafkaeske Albtraum mittlerweile zu Ende (sofern sie nicht so verrückt ist, nach Italien zu fahren, wo ihr Verfahren absurderweise noch in eine weitere Runde geht).

Für ihren italienischen “Komplizen” (der Amanda Knox gerade einmal eine Woche und den Vergewaltiger gar nicht gekannt hatte) kann es allerdings noch sehr eng werden, wenn man die Unberechenbarkeit der italienischen Justiz kennt.

Der Vergewaltiger war übrigens unmittelbar vor der Tat wegen Einbruchsdiebstählen – zweimal davon mit einem Messer bewaffnet – von der Polizei festgenommen worden.

Doch die italienische Justiz hielt es nicht für nötig, ihn dafür einzusperren.

Offenbar mussten die Gefängnisplätze für wichtigere Fälle reserviert werden:

z.B. für zwei unbescholtene Studenten, die gerade im Begriff waren, bei einem teuflischen Komplott eine Mitbewohnerin zu ermorden und dabei einen “armen Schwarzen” als willenlosen Gehilfen zu missbrauchen.

Wie im Fall Kampusch bekommt Amanda Knox Häme dafür ab, weil sie ihr Martyrium mit einem Buch wenigstens zu Geld machen will.

Bei einem deutsch-türkischen Islam-Studenten, der sich natürlich völlig „unschuldig“ im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet herumgetummelt hatte, drückt man hingegen auf die Tränendrüse.

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Ärger im progressiven Paradies

Mai 26, 2013

In keinem anderen Land der Welt war man bei der Umsetzung progressiver Agenden fleißiger als in Schweden, wo man sich redlich bemühte, Augsteins Traum von einer islamisch-feministischen Allianz zur Abschaffung des weißen Mannes endlich in die Realität umzusetzen.

Nirgendwo war man bei der Aufnahme von Muslimen großzügiger.

Nirgendwo ist man bei der Verfolgung von Sexismus strenger.

In Schweden können Männer auch nach einvernehmlichem Sex wegen Vergewaltigung vor Gericht gezerrt werden, wenn sich arme Frauen mies behandelt vorkommen, wie uns ausgerechnet der Fall eines progressiven Helden gezeigt hat.

Dabei ist es nicht so, dass die Schweden mangels echter Vergewaltigungen es notwendig hätten, neue Tatbestände zu erfinden:

Schweden ist vor Norwegen das Land mit der höchsten Rate an echten, klassischen Vergewaltigungen in Europa.

Im Unterschied zu Norwegen darf in Schweden jedoch nicht über die Herkunft der Vergewaltiger berichtet werden…

…außer es handelt sich dabei um erfolgreiche weiße Männer.

Trotzdem lassen sich brennende Städte nicht so einfach wegleugnen.

Wie könnte wieder Frieden im progressiven Paradies einkehren?

Schwedische Frauen werden wohl bald damit beginnen, sich freiwillig komplett zu verschleiern, um nicht mehr als Freiwild zu gelten…

…und solange die Burka freiwillig getragen werde, sei es unprogressiv etwas dagegen zu haben.

Der Schlüssel liegt also in der freiwilligen Unterwerfung.

So wie Muslime aufhören werden, schwedische Frauen zu vergewaltigen, wenn sie sich wie gute Muslima verschleiern, werden Muslime auch aufhören, schwedische Städte anzuzünden, wenn sie ohnehin ihnen gehören.

Gangsta-Rap und Scharia in Graz

Mai 25, 2013

In Österreich gab es zwar noch keinen Terroranschlag wie in Boston, Toulouse oder London.

Die Voraussetzungen dafür wären allerdings durchaus gegeben:

Der eine Typ ist Ägypter, sein Kollega Türke.

Beide mussten mit Sicherheit nicht aus ihren Ländern flüchten, weil sie von den bösen „Amriganern“ oder „Zionisten“ vertrieben wurden, wie sie in ihren Texten suggerieren.

Ebenso wenig wie die ganzen anderen Flaggenschwenker in ihrem Video.

Wenn Flüchtlinge dabei sind, dann sind es welche, die von ihren eigenen „Brüdern“ verfolgt wurden (z.B. Kurden von Türken, Schiiten von Sunniten, Afghanen von den Taliban) und wenn es einmal nicht Glaubensbrüder waren wie bei den Tschetschenen, so waren es wohl trotzdem keine Zionisten, sondern (antiwestliche) Russen.

Hier in Europa machen sie zwar so weiter wie daheim und stellen ihre Clans über alles, solange sie jedoch noch in der Minderheit sind, verbünden sie sich mit ihren ehemaligen Todfeinden aus der alten Heimat, um diejenigen zu terrorisieren, die so naiv waren, sie aufzunehmen.

Der Hass gegen Israel und die USA bietet zwar den theoretischen Überbau für die künstliche Einheit zwischen den „Brüdern“, die sich zuhause gegenseitig massakriert haben.

In der Praxis richtet sich ihr Unwesen jedoch gegen die Ureinwohner der Aufnahmeländer.

Durch das Gelabere von der “Schlechtigkeit der Welt” schaffen sie sich eine Rechtfertigung für ihr eigenes Gangstertum:

Den sündigen Westen wollen sie mit der Scharia von der (zum Großteil selbst importierten) Kriminalität säubern.

Wenn die Islamisten-Gangster unbedingt unter der Scharia leben wollen, sollte man ihnen den Gefallen tun und ihnen beim nächsten Diebstahl die Hand abhacken.

Was wir uns gewünscht haben?

Mai 24, 2013

Die Welt hat sich einen Präsidenten wie Obama gewünscht.

Nun muss die Welt eben ohne Sheriff auskommen

In Libyen ist Sarkozy noch eingesprungen.

Syrien ist für Europa jedoch eindeutig eine Nummer zu groß.

Was bedeutet, dass sich Assad und die Dschihadisten am Ende das Land wohl aufteilen werden.

So werden wir weiterhin mit einer (wenn auch etwas verkleinerten) alten, miesen Diktatur (von Putins und der Mullahs Gnaden) leben müssen und bekommen wohl auch noch einen netten, kleinen, neuen Taliban-Staat (von der Ölscheichs und des Sultans Gnaden) dazu.

Multikulti in England gescheitert?

Mai 23, 2013

Während islamistische Hassprediger in Britannistan Narrenfreiheit genießen, werden Menschen, die sich gegen diesen Hass mit legitimen Mitteln zur Wehr setzen, wie Verbrecher behandelt.

Als ein russischer Reporter dem als „Breivik“ gebrandmarkten Anführer der EDL die wohl rhetorisch gemeinte Frage stellte, ob Multikulti in England gescheitert sei, bekam er eine für „Rassisten“ wohl nicht gerade typische Antwort zu hören:

Die Behauptung, dass Multikulti gescheitert sei, verschleiere das wahre Problem, da sich Zuwanderer aus vielen verschiedenen Kulturkreisen sehr wohl in England gut integriert hätten.

In den linken britischen Medien wird Tommy Robinson stets als primitiver Prolo dargestellt.

In Kanada hört man sich hingegen vorurteilsfreier an, was ein englischer Mann aus der Arbeiterklasse zu sagen hat:

Elsässers guter Führer

Mai 23, 2013

Zunächst wurde die „arabische Revolution“ von Jürgen Elsässer bejubelt:

Jürgen Elsässer: „Hoch lebe die arabische Revolution!“

Nun wird von ihm der „Führer“ bejubelt, der jene Revolution blutig niederschlagen lässt:

Jürgen Elsässer – „Lang lebe Assad!“

Mit dem Wort “Führer” ist viel Schindluder getrieben worden – Assad gibt ein Beispiel, was damit im Positiven verbunden sein kann. Dieses Beispiel wird in die Geschichte eingehen, dieser Mann ist schon jetzt unsterblich!

Elsässers neo-islamisches Groupie hat dazu einige (unfreiwillig) interessante Anmerkungen verfasst:

(more…)

Unehrenhafter NSU-Terror

Mai 18, 2013

Niemand fragt, ob die Terroristen nicht irgendwelche furchtbaren Kränkungen durch ihre Opfer erlitten hätten.

Niemand weist daraufhin, dass man die tausenden „friedlichen“ Gesinnungsgenossen, die noch niemanden ermordet hätten, jetzt keinesfalls unter Generalverdacht stellen dürfe.

Es melden sich auch keine um den Linksstaat Rechtsstaat besorgten Anwälte, welche die „politischen Gefangenen“ gegen die grausame Staatsmacht vertreten wollen, um damit den Grundstein für ihre eigenen blendenden politischen Karrieren zu legen.

Und es wird sich wohl kaum ein Nobelpreisträger finden, der den „Verlust der Ehre“ einer Terroristenkomplizin literarisch aufarbeiten möchte.

Das Einzige, was gleich bleibt:

Man versucht, diejenigen, deren mühselige Aufgabe es ist, die Extremisten zu überwachen, für die Taten verantwortlich zu machen.

Der Verfassungsschutz ist darauf angewiesen, mit Leuten aus dem Extremistenmilieu unfeine Deals (z.B. Hafterleichterungen) auszuhandeln, um an Informationen heranzukommen.

Dass der Verfassungsschutz im Rahmen einer „Strategie der Spannung“ die Extremisten bewusst fördern würde, gehört zu den alten Mythen, wonach die armen Linken Opfer einer rechten Nato-Geheimdienst-Verschwörung wären.

Einer der Erfinder des „Strategie der Spannung“-Mythos erhielt übrigens ebenfalls den Literaturnobelpreis.

Propaganda der Opferzahlen

Mai 18, 2013

Casualty counts during modern wars have become a highly politicised business. On one hand, they can help alert the outside world to the scale of violence and suffering, and the risks of conflict spreading both within a country’s borders and beyond them. On the other, as in Syria, Iraq, Darfur, the Democratic Republic of Congo and elsewhere, death tolls have routinely been manipulated, inflated or downplayed – a tool for the advancement of political interests.

(2013 – Sharmine Narwani im Guardian)

Die Dame weiß, wovon sie redet.

Der die Lancet-Studie widerlegende Bericht von Iraq Body Count, mit dem sie ihren aktuellen Beitrag verlinkt hat, war zum Zeitpunkt, als sie einen Anti-Bush-Artikel verfasste, auch schon längst bekannt, was sie damals jedoch  nicht davon abhielt, von hunderttausenden toten Irakern und Afghanen zu schreiben:

by the time US troops begin their promised 2011 withdrawal, and several hundred thousand innocent Afghani and Iraqi men, women and children have been killed in wars that have become increasingly difficult to justify to a skeptical American public.

(2010 – Sharmine Narwani auf Mideast Shuffle)

Auch wenn ihre Aussagen zum Propaganda-Missbrauch von Opferzahlen grundsätzlich richtig sind, braucht es schon eine gehörige Portion Frechheit, um für die Relativierung der Opferzahlen in Syrien ausgerechnet auf die eigenen Übertreibungen beim Irak-Krieg zu verweisen.

Der Sultan schickt Soldaten aus

Mai 13, 2013

Am Samstag wurde auf der Facebook-Seite “Die wahre Religion” dieses Foto veröffentlicht, das Suat Kilic (Bildmitte), türkischer Minister für Jugend und Sport, bei einem Treffen mit dem Kölner Salafisten-Chef und Hartz-IV-Betrüger Abou Nagie (2.v.r.) und anderen islamischen Hasspredigern zeigt.

(gefunden bei pi.news)

Möchtegern-Sultan Erdogan schickt gerne “Soldaten” aus und lässt “Bajonette” in Europa errichten:

“Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.” 

Wenn sich seine “Soldaten” dann wie in Syrien festrennen und den Terror zurück in die Türkei tragen, schreit er nach der UNO:

Aber das Attentat zeige, „wie ein Funke zum Flächenbrand wird, wenn die internationale Gemeinschaft schweigt und der UNO-Sicherheitsrat nicht handelt“. Schließlich seien „nicht nur die chemischen Waffen“ eine Überschreitung der „roten Linie“, sondern auch die von syrischen Streitkräften verübten „Massaker“

Es stellt sich gerade heraus, dass der Möchtegern-Sultan außer großen Sprüchen über seine “Bajonette und Soldaten” und Drohungen gegen Israel nicht viel draufhat und mit der Situation an den eigenen Grenzen heillos überfordert ist.

Verrat an Hugos Vermächtnis

Mai 13, 2013

Gleich fünfzehn Rechtsanwälte sollten „Carlos“ – eigentlich vor dem Pariser Berufungsgericht vertreten. Der Terrorist hat Berufung eingelegt gegen ein Urteil vom November 2011, in dem er wegen Beteiligung an mehreren Bombenanschlägen in Frankreich in den Jahren 1982 und 1983, bei denen elf Menschen getötet und 150 verletzt worden waren, zu lebenslanger Haft und 18 Jahren Sicherheitsverwahrung verurteilt worden war. Carlos bestreitet, für diese Taten verantwortlich gewesen zu sein.

Wie der Rechtsanwalt Francis Vuillemin am Wochenende der Nachrichtenagentur „Reuters“ erklärte, soll Chavez zugesagt haben, die Anwaltskosten für Carlos zu übernehmen. Carlos hatte seinerseits verlangt, nach Venezuela ausgeliefert zu werden.

Nun jedoch vermutet Vuillemin wie sein Mandant, dass die Unterstützung für seinen prominenten Mandanten von venezolanischen Regierungskreisen „sabotiert“ werde.

(Die Welt)

Eine grausame Verschwörung gegen die bolivarische Revolution und das venezuelanische Volk!

Die Kosten für die fünfzehn Rechtsanwälte des „revolutionären Kämpfers“ sollen jetzt doch nicht vom venezuelanischen Staat übernommen werden.

Der „internationale Kampf“ bestand in Wahrheit darin, für Gaddafis Libyen und andere kriminelle Staaten gegen Bezahlung Morde und Terroranschläge durchzuführen.

Dabei wurde bisher wohl nur ein Bruchteil seiner Aktivitäten aufgedeckt.

Beispielsweise hielt sich der Carlos-Mann Thomas Kram alias „Lothar“ am Tag des schlimmsten Terroranschlags der italienischen Geschichte am Tatort auf.