Der gute alte Befangenheitsantrag

Die NSU-Anwälte eröffenen das Verfahren in klassischer RAF-Anwaltsmanier mit einem Befangenheitsantrag.

Im Verlauf des Verfahrens stellte die Verteidigung zahlreiche Befangenheitsanträge, nach dem 85. Antrag wurde im Januar 1977 der Vorsitzende Richter von der Prozessführung entbunden

(Deutsche Geschichten)

Schily & Co. waren nicht nur mit ihren Anträgen, sondern auch bei ihrem anschließenden Marsch durch die Institutionen höchst erfolgreich.

Einige RAF-Anwälte wurden zwar selbst zu Terroristen (Mahler, Croissant, Haag).

Die Schlaueren wurden Politiker bei den Grünen, wo sie auf völlig legale Weise ebenfalls viel linksradikalen Schaden anrichten konnten.

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7 Antworten to “Der gute alte Befangenheitsantrag”

  1. Die Blogosphäre über den NSU-Prozess | Pascal Wiederkehr Says:

    […] Aron Sperber – Der gute alte Befangenheitsantrag […]

  2. 50Pf Says:

    OT: Ich habe 9h gerechnet!
    http://50pf.wordpress.com/2013/05/08/islamkonferenz-statistik-beim-zdf/
    Kannste den bitte übernehmen?

  3. American Viewer Says:

    Befangenheitsanträge sind irgendwie zum Standard geworden. Was sich Verteidiger davon versprechen, ist mir nicht ganz klar. Ein Antrag macht am ehesten dann Sinn, wenn man weiß, dass man gute Chancen auf Erfolg hat und außerdem weiß, dass der neue Richter besser ist als der alte. Aber das ist praktisch nie der Fall. Und trotzdem werden die Anträge gestellt.

    Eine andere Theorie ist ja, dass man dem Richter zeigen will, dass man sich mit allen Mitteln wehren wird. Dass man „Stärke“ ausstrahlen will und so weiter. Die Theorie ist schon logischer. Aber sieht das der Richter auch so oder ist er einfach nur generft?

  4. Besserwessi Augstein | Aron Sperber Says:

    […] Traditionell spielen sich die Anhänger des Linksstaates gerne als großen die Hüter des Rechtsstaates auf, zumindest solange ihre Utopie nicht in die Realität umgesetzt wird. […]

  5. Deutsches Asyl für Snowden? | Aron Sperber Says:

    […] hatte schon als RAF-Anwalt versucht, den Deutschen einzureden, dass es sich bei den RAF-Verbrechern um politische Gefangene […]

  6. Ströbeles Klientel | Aron Sperber Says:

    […] hatte schon als RAF-Anwalt versucht, den Deutschen einzureden, dass es sich bei den RAF-Terroristen nicht um Kriminelle, […]

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