Griechen wollen Drama absetzen

Die Griechen haben das Drama erfunden.

Auch bei der Abschaffung der öffentlich-rechtlichen Tragödie könnten die Griechen Vorreiter sein:

„Es kann keine heiligen Kühe geben, die nicht geschlachtet werden können, wenn überall gespart wird“, sagte der Regierungssprecher. Das öffentliche Radio und Fernsehen sei ein klassisches Beispiel für „unglaubliche Verschwendung“ mit Kosten von 30 Millionen Euro im Jahr und siebenmal mehr Personal als vergleichbare Anstalten. „Das alles endet heute Abend“

Die Gewerkschaft GSEE erklärte, der ERT gehöre „der griechischen Bevölkerung, er ist das einzige unabhängige Medium und muss öffentlich bleiben“.

Das öffentliche Radio und  Fernsehen gehört sich selbst (also der Gewerkschaft),  ist allerdings von der Politik abhängiger als alle anderen privaten Medien (auch wenn die Abhängigkeit wechselseitig ist).

Die griechische Bevölkerung musste jedoch (wie die meisten Europäer) für das elitäre Theater bezahlen, das von den selbstgefälligen Öffentlich-Rechtlichen veranstaltet wurde.

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Eine Antwort to “Griechen wollen Drama absetzen”

  1. aron2201sperber Says:

    der österreichische Staats-Funk erklärt sich mit dem abgedrehten griechischen Staatsfunk natürlich solidarisch:

    http://orf.at/stories/2186987/2186985/

    ORF-Redakteursrat erklärt sich solidarisch
    In einer Aussendung zeigte sich der ORF-Redakteursrat „bestürzt über die undemokratische Aktion der griechischen Regierung“ und solidarisch mit den Mitarbeitern des griechischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Als „barbarischen und antidemokratischen Akt“ bezeichnete ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz am Mittwoch die Schließung. Der Akt, der ohne öffentliche Diskussion erfolgt sei, sei „einmalig in der europäischen Geschichte, unverantwortlich und extrem unprofessionell“.

    Der ORF-Publikumsrat kritisierte die Stilllegung in einem offenen Brief, der unter anderem an die griechische Botschaft in Wien und die österreichische Botschaft in Griechenland gehen soll. Darin fordert der Rat die griechische Regierung auf, die Schließung zurückzunehmen. Sie sei „eine Gefahr für den demokratischen Diskurs und die Pressefreiheit in Griechenland“.

    was an der Aktion undemokratisch sein soll, sei dahingestellt

    Pressefreiheit bedeutet, dass der Staat keine Medien verbieten dürfe (wie z.B. in Venezuela) und nicht dass er selbst welche betreiben müsse

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