Obamas Kinder

“If I had a son, he’d look like Trayvon”, meinte Obama schon vor Monaten zum Fall. “Wenn er einen Sohn hätte, würde er wie Trayvon aussehen.”

Zimmerman sieht nicht aus wie Trayvon Martin. Zimmerman hat Trayvon Martin erschossen. Das “Kind” (der 17jährige Trayvon ist in linken MSM generell “das Kind”), von dem der Präsident sagt, es sehe aus wie sein Sohn.

Kann George Zimmerman jetzt ein neues Leben beginnen? Noch lange nicht. Obama behauptet zwar, er werde das Urteil natürlich akzeptieren, im Hintergrund bastelt er aber schon an Alternativen. Sein Justizminister soll die Kastanien aus dem Feuer holen und Zimmerman einfach noch einmal auf Bundesebene für dieselbe Tat anklagen. Dies ist zum Beispiel dann möglich, wenn man Zimmerman ein “hate crime” unterstellt. Zimmerman ist in den Augen der vielen kleinen Obamas dieser Welt Rassist. Für Rassisten hat “Ne bis in idem” nicht zu gelten. Für Rassisten gelten Sonderregeln.

(American Viewer)

Amanda Knox hat zwar nicht Obamas Hautfarbe, von ihrem persönlichen Background (liberale Mittelschichts-Tochter mit Interesse für fremde Kulturen) her würde sie wesentlich besser zu Obamas Familie passen.

Trotzdem hatte sich Obama in ihrem Fall nobel zurückgehalten, obwohl es gerade bei Italiens Justiz nicht geschadet hätte, ein Signal zu geben, dass man ihr genau auf die Finger schauen werde.

Sich möglichst darum zu kümmern, dass die eigenen Staatsbürger (egal welche Hautfarbe sie haben) im Ausland (auch schon in erster Instanz) einen fairen Prozess bekommen, sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Ohne neue Beweise einen neuen Prozess zu führen, verstößt – wie American Viewer zu Recht angemerkt hat – gegen einen der fundamentalsten Rechtsgrundsätze.

Nur Beweise, die zum Zeitpunkt des ersten Prozesses nicht verfügbar waren, wären in Europa ein Wiederaufnahmegrund (z.B. in Fällen, in denen nachträglich eine DNA-Analyse vorgenommen werden konnte).

Wäre Zimmermann verurteilt worden, so hätte es sich – anders als bei Amanda Knox – wenigstens mit Sicherheit um eine Person gehandelt, die am Geschehen beteiligt war.

Wenn man bei einer bewaffneten Bürgerwehr mitmacht, gehört es sogar zum typischen Risiko, dass es zu solchen Situationen kommen kann.

Wird ein unbewaffneter Mann erschossen, muss der Schütze zumindest mit einem Prozess wegen Notwehr-Überschreitung rechnen.

Auch deswegen gehen Polizisten grundsätzlich nie alleine auf Streife.

Wenn Zimmermann alleine auf Streife war, hätte er die Waffe entweder gleich ziehen müssen, um den Angreifer abzuschrecken oder sie ganz unbenützt lassen müssen, um einem Prozess zu entgehen.

Die Gewährleistung von Sicherheit sollte die Aufgabe von Profis sein, in diesem Fall meiner Ansicht nach von staatlichen Profis: die äußere und innere Sicherheit ist die Kernaufgabe des Staates bzw. der Exekutive.

Dass die Regierung/Exekutive durch die “Hate-Crime”-Extra-Justiz die Justiz aushebeln darf, gehört hingegen sicher nicht zu den Kernaufgaben des Staates, sondern verstößt gegen den fundamentalen Grundsatz der Gewaltenteilung.

Wenn der Staat Daten sammelt, um sie ausschließlich für die Gewährleistung der Sicherheit zu verwenden, ist es mit der Aufgabe des Staates vereinbar, wenn er sie sammelt, um damit Politik zu betreiben, verstößt es selbstverständlich gegen den Grundsatz der Achtung der Privatsphäre, aus der sich der Staat herauszuhalten hat.

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4 Antworten to “Obamas Kinder”

  1. uli Says:

    Berechnung zu Extremisten in der BW:

    Unter Moslems in der Bundeswehr gibt es prozentual gesehen 41 mal mehr Extremisten als unter dem gesamten Rest der Truppe

    http://homment.com/islam

  2. Paul Says:

    Lieber Aron ich kann Dir zustimmen.
    Die Überschreitung der Notwehr ist immer eine sehr diffizile Angelegenheit.
    Aber darum geht es mir nicht.
    Das Gericht hat ein Urteil gefällt. Dazu können wir im Blog, am Stammtisch oder sonstwo unsere Meinung sagen. Die aufgebrachte Menge hat das Recht ihren Unmut zu äußern. Das geht alles in Ordnung.
    Auch der Präsident kann als einfacher Bürger, der er ja auch noch ist, am Kaffeetisch, außerhalb der Öffentlichkeit, seine private Meinung sagen.
    Besser wäre es natürlich, man würde mit rechtlich zulässigen Mitteln das Urteil anfechten.

    Was nicht geht, weil es gegen das unabdingbare Prinzip der Gewaltenteilung verstößt: Obama kann nicht als Präsident dieses Gerichtsurteil offiziell kritisieren. Das geht nicht. Noch dazu kann er es nicht in dieser emotionalen Weise tun. (Versteht mich richtig: Er „kann“ natürlich. Das hat er bewiesen. Er sollte es nicht tun. Er darf es nicht!)

    Wenn ich Gelegenheit hätte, würde ich ihm sagen, dass, wenn er sich so verhalten hätte wie Martin, er auch damit hätte rechnen müssen erschossen zu werden. Dann hätte er nicht Präsident der USA werden können. Ob das allerdings für die USA ein Verlust gewesen wäre steht auf einem anderen Blatt.

    Herzlich, Paul

  3. Intelligent, hübsch, gebildet und indoktriniert | Aron Sperber Says:

    […] naiven Frau erwarten, wenn Obama selbst auch behauptet, in jedem kleinen schwarzen Gangster sein eigenes Kind zu erkennen, obwohl er außer der Hautfarbe nichts mit ihm gemeinsam […]

  4. Schön, reich, gebildet, indoktriniert, tot | Aron Sperber Says:

    […] “If I had a son, he’d look like Trayvon” […]

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