Genugtuung für Menschenrechtsbrecher

Nichts schadet den Menschenrechten mehr als deren pervertierte Interpretation durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR).

Asyl und Menschenrechte sollten eigentlich dazu dienen, Menschen vor Barbarei zu schützen.

Die exzessive europäische Auslegung der Menschenrechte ermöglicht jedoch ausgerechnet den Anhängern der Barbarei, ihre Wertvorstellungen in die zivilisierte Welt zu exportieren.

So dürfen wir islamistische Terroristen nicht in ihre Herkunftsländer abschieben, weil ihnen dort eventuell eine “unmenschliche Behandlung” drohen könnte.

Das Menschenrecht auf Familienleben wird vom Gerichtshof so interpretiert, dass unsere türkischen Mitbürger minderjährige Bräute in arrangierten Ehen nach Europa importieren können.

Und das Menschenrecht auf Religionsfreiheit gestattet es Imamen unbegrenzt zuzuwandern, um dafür zu sorgen, dass die Integration in die Umma – und nicht in die Aufnahmeländer – bestens klappt.

Wenn es hingegen um den Kernbereich der Menschenrechte geht, ist der Gerichtshof „vorsichtig“:

Bestätigung für Moskau, wenn auch mit Abstrichen: Russland hat den Kreml-Kritiker und Ex-Ölmanager Michail Chodorkowski (50) in einem ersten Strafprozess 2005 zwar unfair behandelt, aber nicht aus politischer Willkür verurteilt. Der scharfe Gegner von Präsident Wladimir Putin scheiterte heute erneut mit der angestrebten Anerkennung als politisch Verfolgter vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR).

Russland nahm das Urteil „mit Genugtuung“ auf. Es sei eine neue Bestätigung, dass die russische Justiz nicht wie von Chodorkowski behauptet vom Kreml gelenkt sei, sagte Andrej Fjodorow von der russischen Vertretung am EGMR.

(ORF)

Einem Putin vorzuschreiben, wie er seine politischen Gegner zu behandeln habe, wäre schließlich total „eurozentristisch“.

Wenn die Menschenrechte allerdings nur noch dazu dienen, die Gegner unserer Werte zu schützen und uns selbst zu bestrafen, wird man irgendwann auch im Westen auf westliche Werte wie die Menschenrechte pfeifen.

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12 Antworten to “Genugtuung für Menschenrechtsbrecher”

  1. Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev Says:

    […] Europa und die Menschenrechte, ein Trauerspiel – denn die Menschrechte „dienen nur noch dazu die Gegner unserer Werte zu schützen und uns selbst zu bestrafen“. […]

  2. aron2201sperber Says:

    Andreas Unterberger hat einen sehr treffenden Beitrag verfasst:

    http://www.andreas-unterberger.at/2013/07/wenn-ein-menschenrechtsgericht-die-rechte-der-menschen-verhoehnt/

    für den linkslastigen EGMR sind erfolgreiche Geschäftsmänner, die sich als Oppositionelle betätigen, natürlich weniger schützenswert als irgendwelche kriminellen Migranten:

    Dass der KGB-Mann Putin auch in den meisten rechtslastigen Kommentaren zu Unterbergers Beitrag trotzdem große Zustimmung bekommt, hängt wohl damit zusammen, dass es sich beim Weggesperrten um „einen Jud“ handelt, was die Nazi-Herzen in Unterbergers Kommentarbereich natürlich höher schlagen lässt.

    dass „der Russ“ die eigenen Frauen vergewaltigt und Millionen Deutsche vertrieben hatte, konnte man verzeihen.

    „dem Jud“ kann man – wofür auch immer – nie verzeihen.

    • besucher Says:

      dass “der Russ” die eigenen Frauen vergewaltigt und Millionen Deutsche vertrieben hatte, konnte man verzeihen.

      Diese Leute aus dem Elsässer-Kommentarbereich sind wirklich sehr seltsam.

      • aron2201sperber Says:

        die Rede ist von Unterberger, der im Gegensatz zu Elsässer zwar immer schon rechts, aber nie ein Nazi war.

        im Kommentarbereich tummeln sich jedoch ähnlich viele Nazis wie bei Elsässer herum.

        im Gegensatz zu Elsässer distanziert sich Unterberger jedoch ernsthaft von ihnen:

        http://www.andreas-unterberger.at/2013/05/aerger-ueber-muell-postings/

        Bei Unterberger bleiben Nazi-Kommentare stehen, weil er wenig Lust zum Zensieren hat.

        Elsässer zensiert zwar rigoros (gegen abweichende Meinungen), die Ergüsse seiner Nazi-Fans bleiben jedoch im Rahmen des gesetzlich Erlaubten stehen.

  3. England stellt Charta in Frage | Aron Sperber Says:

    […] die Menschenrechte nur noch dazu dienen, die Gegner unserer Werte zu schützen und uns selbst zu bestrafen, wird man irgendwann auch im […]

  4. Die Menschenrechte als Einbahnstraße | Aron Sperber Says:

    […] die Menschenrechte nur noch dazu dienen, die Gegner unserer Werte zu schützen und uns selbst zu bestrafen, wird man irgendwann auch im […]

  5. Anonyme Akadamikerin blitzt mit Burka-Klage ab | Aron Sperber Says:

    […] genug hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Partei für die größten Menschenrechtsbrecher unserer Zeit […]

  6. Kein Abschiebeschutz für Terroristen | Aron Sperber Says:

    […] werden die Menschenrechte von perversen Richtern so ausgelegt, dass sie ausgerechnet den schlimmsten Barbaren […]

  7. Der Opferausbeuter braucht keine Beweise | Aron Sperber Says:

    […] der traditionell pervertierten Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte rechnet sich der Anwalt wohl dort die besten […]

  8. Laizismus rechter als Le Pen? | Aron Sperber Says:

    […] sind viele Richter ähnlich gepolt wie unsere linken Journalisten und so ist zu befürchten, dass auch die Gerichte […]

  9. Die Menschenrechte als Einbahnstraße gegen den Westen | Aron Sperber Says:

    […] müssen die edlen Wilden von Putin bis zu den Taliban vor dem westlichen Menschenrechts-Imperialismus in Schutz genommen […]

  10. Mythen der Migrations-Lobby | Aron Sperber Says:

    […] ein Migrationsrecht für Bürger anderer Staaten abzuleiten, stellt eine völlig überzogene Auslegung jenes völkerrechtlichen Vertrages dar, für welche die nationalen und europäischen […]

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