Asyl in Europa statt Schuften am Golf

Die Abschiebung von acht Flüchtlingen aus dem Servitenkloster ist von Kardinal Christoph Schönborn und mehreren Organisationen scharf kritisiert worden. Die Wiener Polizei wies am Montag Vorwürfe eines „wahltaktischen Manövers“ zurück.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) zeigte sich über die Festnahmen empört. Das Vorgehen habe „insbesondere in diesen langen und heißen Ramadan-Tagen tief verletzt“, meinte Präsident Fuat Sanac via Facebook. Die geplanten Abschiebungen sollten laut ihm nicht stattfinden, da ein humanitäres Bleiberecht möglich sei.

Obwohl es genug reiche islamische Länder gäbe, bevorzugen es muslimische Asylwerber trotz aller beklagten Islamophobie, sich in Europa versorgen zu lassen.

Zwar werden in den offiziellen UNO-Statistiken islamische Länder als Hauptaufnehmer von Flüchtlingen genannt.

Dies liegt jedoch daran, dass Flüchtinge in islamischen Ländern für immer Flüchtlinge beiben, während sie in Europa nach wenigen Jahren aus der Statistik verschwinden.

Jordanien steht an erster Stelle, obwohl die Palästinenser bereits vor mehr als 45 Jahren kamen und wie die Jordanier muslimische Araber sind.

Pakistan steht an dritter Stelle, obwohl die afghanischen Paschtunen bereits vor über 20 Jahren kamen und ebenfalls dieselbe Sprache sprechen und dieselbe Religion teilen.

Der Iran steht an fünfter Stelle, obwohl die afghanischen Hazaren bereits vor über 20 Jahren kamen und Iranisch-sprechende Schiiten sind.

Die Flüchtlinge aus dem Balkankrieg sind hingegen in der UNO-Statistik nicht mehr zu finden, obwohl sie weder die Sprache noch die Religion der Aufnahmeländer teilten.

Selbstverständlich sind auch die Millionen Menschen, die seit Ende des zweiten Weltkriegs aus dem Ostblock geflohen waren, längst aus den Statistiken verschwunden.

Saudi-Arabiens Bevölkerung setzt sich zwar zu 27 % aus Gastarbeitern zusammen, die für die Ölscheichs schuften, bei der Asylquote stehen die Saudis trotz ihres Reichtums lediglich an 117. Stelle. Allerdings sorgen die Saudis dafür, dass die in Europa aufgenommenen Muslime mit Moscheen, Imamen und Dialüg-Zentren versorgt werden.

Solidarisch ist man in der islamischen Welt nur bei der Verbreitung der eigenen Ideologie und im Kampf gegen Israel.

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12 Antworten to “Asyl in Europa statt Schuften am Golf”

  1. Charles Atlas Says:

    Wenn die Rede von nicht integrationswilligen Moslems in Deutschland und anderen westlichen Staaten ist, wird oft die Frage gestellt, warum diese Leute, die unsere Gesellschaft und unsere Lebensformen dermaßen hassen und verachten, nicht in ein Land emigrieren, in dem ihre Glaubensbrüder in der Mehrheit sind. Immerhin suchen zahlreiche Staaten, in denen der Islam die vorherrschende Religion ist – etwa die reichen Ölstaaten am Golf – händeringend nach Arbeitskräften und rekrutieren diese sogar aus den Reihen der Ungläubigen (Inder, Filipinos, Thailänder…). Ich vermute, die Gründe liegen unter anderem darin, dass

    – in Riad (Hauptstadt von Saudi-Arabien) nicht an jeder Straßenecke ein Sex-Shop oder eine Videothek mit reichlich Auswahl an Porno-Filmen zu finden ist;

    – in Kuwait jemand, der eine einheimische Frau mit Komplimenten à la „eyduschlampe ischfiggdisch“ (natürlich im dortigen Idiom) beglücken möchte, ziemlich schnell und handfest beigebracht kriegt, dass so etwas dort nicht gut ankommt;

    – der Steuerzahler in Bahrain kaum gewillt ist, irgendwelche hergelaufenen Typen, die den ganzen Tag „abhängen“, noch durchzufüttern…

  2. arprin Says:

    In Ägypten bekommen gerade die Syrer die „islamische Solidarität“ zu spüren:
    http://www.jpost.com/Middle-East/UN-Egyptian-authorities-increasing-anti-Syrian-hostility-321159

  3. marek Says:

    Wegen dem Ramamdan haha.ja klar wir sehen wie friedlich doe Ms inm Ramadan sind,jeden Tag Anschläge und in Der Türkei gabs 8 Tote bei einem Streit zwischen 2 Bauern.

    In Polen gibts ein Sprichwort:
    „Ein hungriger Pole ist böse, und ein satter müde.“

    Scheint so als ob man im Ramadan sehr böse aufgrund des Hungers wird.

  4. W. Caldonazzi Says:

    @Aron:

    Wer, wie so viele im Westen, seine Geschichte, seine Kultur und seine Zivilisation dafür aufgibt, dass der Staat für seinen bequemen Lebensunterhalt sorgt, den interessiert auch nicht, dass das trotz höchster Steuerlast für Mittel- und Oberschicht geschieht und darüber hinaus nur mit Schulden finanziert werden kann.

    Was interessiert es einen, der in irgendeiner Weise von der politischen Kamarilla subventioniert wird, ob diese auf Schulden gebaute Subvention zu Lasten nachfolgender Generationen geht?
    Es interessiert ihn einen Scheiß. Da kann er Sozialhilfeempfänger sein, Landwirt, Gewerbetreibender, Großunternehmer, Aktionär oder bloß Mitarbeiter mit Mindestlohn. Alle erhalten staatliche Unterstützung, egal ob sie sie brauchen oder auch nicht. Die subventionierte Kita, der subventionierte Schulbesuch der Kinder, die vom Staat geförderte Wohnung, die Subventionierung der Landwirtschaft und der erneuerbaren Energiegewinnung, alles ist politischer Konsens.

    Was habe ich jetzt alles an staatlicher Subventionitis ausgelassen?

    Und dieses links indoktrinierte und subventionierte Volk soll sich gegen seine Finanziers erheben? Was interessiert es z.B. einen nicht Einkommen-/Lohnsteuerzahler, der recht gut vom politisch korrekten System lebt, ob seine Lebensumstände durch muslimische Migranten nachteilig beeinflusst werden, wenn er doch immer noch vom bestehenden System profitiert? Er wird jene Partei wählen, die ihn seiner Meinung nach am besten versorgt.

    Und was nicht zu vernachlässigen ist: Linke nichtsnutzige Weltverbesserer haben nicht nur Rückhalt in ihren Parteien, sondern auch in ihren Religionsgemeinschaften. Ob katholisch oder evangelisch : Das verlogene westliche Ethos wirkt. Davon kann ich auch manche deutsch/jüdische Gemeinschaft nicht freisprechen.

    Wen wundert es, dass die Umma auf einem so verlogenen Misthaufen ihr höchst persönliches Geschäft betreibt. Mich nicht.

  5. Tsjetsjeense islamitische extremisten: asiel in Duitsland | E.J. Bron Says:

    […] blogger Aron Sperber heeft hierover in een lezenswaardige bijdrage zo zijn ideeën over in Europa asiel zoekende Mohammedanen. Hoewel eer genoeg rijke islamitische landen zouden […]

  6. Überwiegend Syrer? | Aron Sperber Says:

    […] haben fast 30 arabische Länder und auch die islamische Türkei zur Verfügung, um Schutz vor dem Bürgerkrieg zu […]

  7. Syrer aus Libyen? | Aron Sperber Says:

    […] haben über 20 arabische Länder sowie die sunnitische Türkei und den schiitischen Iran zur Verfügung, um Schutz vor dem Bürgerkrieg zu […]

  8. Todenhöfer mischt sich ein | Aron Sperber Says:

    […] muslimische Flüchtlinge trotz der rassistischen und religiösen Diskriminierung lieber im Westen versorgen lassen, statt in einem der über 40 islamischen […]

  9. Aaron Says:

    Nach dem Krieg war Deutschland in Schutt und Asche! Niemand ist abgehauen:, nein Trümmerfrauen und die entlassenen Kriegsheimkehrer haben Deutschland aufgebaut und für ein Wirtschaftswunder gesorgt, richtig bis hierhin ?
    Warum können die Flüchtlinge etc. nicht auch so etwas auf die Beine stellen?
    Ich würde mich schämen!

  10. visnoctis Says:

    Hat dies auf Souleater1013's Blog rebloggt.

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