Bush-Hasser ist Obama-Hasser

Angeblich lag es ja nur am aggressiven Cowboy Bush, dass man als deutscher Linker die USA hassen musste:

»Nie wieder Deutschland« – dieser Slogan wurde von unserer Polit-Gruppe in Stuttgart zu Jahresanfang 1990 erfunden, im Zweifelsfall liegt das Copyright bei mir. Nach dem Fall der Mauer sah es wirklich so aus, als ob ein »Viertes Reich« entstünde, deswegen musste man antideutsch sein. Aber die nationalistische Dynamik wurde ab Mitte der neunziger Jahre durch die globalistische Dynamik gebrochen. Deutschland musste sich den USA wieder unterordnen. Wer heute angesichts der Bush-Politik keine antiamerikanischen Reflexe hat, ist hirntot oder gekauft.

(Jürgen Elsässer im Interview mit der „Jungle World„)

Nun hat man einen US-Präsidenten, der so schwach ist, wie man ihn sich als Anhänger des antiimperialistischen Friedenslagers immer gewünscht hat.

Die Gehässigkeit ist jedoch dieselbe geblieben:

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3 Antworten to “Bush-Hasser ist Obama-Hasser”

  1. zrwd Says:

    Nach dem Fall der Mauer stand kein »Viertes Reich« vor der Tür, sondern irrationale Ängste vor einem neuen Nationalsozialismus zu beschwören, was ganz klar die offensichtlich von den Westlinken geteilte Strategie der SED zur Verhinderung der deutschen Einheit war. Obama ist auch nicht Bush. Beide Themen sind Ausdruck der strategischen Ausrichtung der Linken nämlich irrationale Ängste auszulösen und dabei keine Grenzen und keine Vernunft mehr zu kennen: das Erfolgsrezept der Grünen.

    Wie ihr klar erkannt habt, entlarvt sich im Fall Obama/Bush dabei auch noch ein primitiver Antiamerikanismus, der gemäß der eigenen linken Urteilskraft ganz klar als Rassismus einzustufen ist.

    Die heutige Linke gleicht dem von ihr selbst konstruierten Popanz „Rechter“. Sie ist von dumpfen Gefühlen, gnadenloser Intoleranz, rassistischen Vorurteilen und dem Bewusstsein eigener herrenmenschlicher Überlegenheit getrieben, ganz so wie die Nationalsozialisten. Ihr „Antiimperialismus“ entlarvt sich als antiwestlicher Aufstand gegen die Moderne, wobei sie sich auch noch mit reaktionären Kräften verbünden, was beides ebenso für die Nationalsozialisten typisch war und ist. Sicher ist sie nicht nationalistisch und lebt ihren Rassismus auch als reverse racism aus, dennoch überwiegen die Gemeinsamkeiten gegenüber dem Trennenden.

  2. Beliebtester Präsident, verhassteste USA | Aron Sperber Says:

    […] bleiben Antiamerikaner, aber unter Obama verliert Amerika auch die […]

  3. Antiamerikanisch wegen Bush? | Aron Sperber Says:

    […] sondern kritisiere lediglich die Politik der Bush-Administration, wurde von den USA-Hassern während der Obama-Ära permanent […]

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