Unser Obama

Angeblich lag es ja nur am schießwütigen Cowboy Bush, dass man als guter friedliebender Europäer die USA hassen musste.

Obwohl Obama einen Rückzug nach dem anderen startet und sich von jeder roten Linie sofort zurückzieht, hat die europäische Lust am Antiamerikanismus keineswegs abgenommen.

Guardian, Spiegel & Co. zögern keinen Augenblick, ihren Obama vor den Bus zu stoßen, um die antiamerikanischen Ressentiments der eigenen Leser zu bedienen.

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5 Antworten to “Unser Obama”

  1. salamshalom Says:

    Es geht schon lange nicht mehr um Obama, Bush oder irgendein personalisierter US-Präsident. Es geht um viel mehr.
    Die NSA und all` die Verfehlungen der Rechtsstaatlichkeit der letzten Jahre (Drohnenangriffe, Guantanamo, oder Präventivkriege) sind nicht namengebunden. Die USA und seine demokratischen Säulen wanken bedenklich. Und zwar sowohl objektiv (wer überwacht die Wächter?), als auch subjektiv (Wahrnehmung der USA im Ausland).
    Wunderst du dich allen Ernstes noch über das miserable Image der USA?
    Nixon musste damals nach seinem großen Lauschangriff gehen. Heute geht es nicht um mehr, aber auch um nicht weniger.
    Wo sich das Weiße Haus noch mit Antiterrorstrategie aus dem ganzen Schlamassel herauszureden versuchte, wird diese Erklärung im Rahmen der Merkelgate-Affäre wenig überzeugen. The united stasi of amerika sind weltweit in aller Munde. Negativ und selbstverschuldet.

    • aron2201sperber Says:

      all` die Verfehlungen der Rechtsstaatlichkeit der letzten Jahre (Drohnenangriffe, Guantanamo, oder Präventivkriege)

      die USA musste auch früher oft genug den „Rechtsstaat verletzen“ bzw. sich die Hände schmutzig machen, als es galt, Hitler zu besiegen, den sich aggressiv ausbreitenden Kommunismus einzudämmen oder unter Clinton den Balkankrieg durch eine gewaltsame Intervention zu beenden.

      die Methoden waren wohl keineswegs zimperlicher als heute:

      im 2. WK ließ man z.B. in den USA sämtliche Japaner internieren.

      um den 2.WK zu beenden, ohne weitere Hunderttausende eigene junge Männer opfern zu müssen, warf man zwei Atombomben ab

      früher hätte man einfach das gesamte Taliban-Gebiet zugebombt, um eine Ruhe zu haben…

      …so wie es z.B. gerade Assad in den Rebellen-Gebieten Syriens macht

  2. salamshalom Says:

    Und, als Ergänzung, geben wir hier in Deutschland auch noch eine bemitleidenswerte Figur ab. Profala schert sich einen Dreck um die Massenobservation seiner Landsleute und erklärt kurzerhand die NSA-Affäre für beendet, bis seine Chefin ins Fadenkreuz gerät.
    Schön verzockt, möchte man im ersten Augenblick meinen. Aber dann fragt man sich, wie lange wohl das der Kanzlerin schon bewusst gewesen sein mag, was wusste der BND und wusste er überhaupt was? Eine gradezu typische „südländische“ Unfähigkeit möchte man meinen und darüber lachen, wenn man nicht selbst deutscher wäre und sich ob der Identifikation mit diesem Land so grämen würde.

    • aron2201sperber Says:

      bis jetzt haben wir lediglich eine Snowden/Guardian/Spiegel-Kampagne, bei der alle möglichen Behauptungen aufgestellt werden.

      der Spiegel treibt mit jener Kampagne die deutsche Regierung vor sich her, die „wenn es stimmen sollte“ ganz furchtbar empört sein muss

      dass Merkels Handy tatsächlich abgehört wurde, steht keineswegs fest.

      Hauptsache es ist genug, schlechte Stimmung erzeugt worden.

  3. aron2201sperber Says:

    Cameron nennt das Kind beim Namen:

    http://www.orf.at/stories/2203832/

    In beispielloser Weise kritisierte er den Enthüller Edward Snowden und die Medien als „diejenigen, die uns Schaden zufügen wollen“. Die Welt werde durch deren Agieren nicht sicherer, sondern gefährlicher – was schließlich nur den „Feinden“ helfe.

    Snowden ist ein kleiner mieser Handlanger – es sind jedoch erst die Medien wie Spiegel oder Guardian, die seinen Verrat wirklich instrumentalisieren und gegen einen starken und geeinten Westen kampagnisieren, wie es Putin nicht besser könnte.

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