Große Aufregung um die Wurst

Erfolgreiche schwule Musiker hat es von Tschaikowski bis Boy George immer schon gegeben.

Selbst der Song-Contest wurde bereits vor 15 Jahren von einem Transvestiten gewonnen.

In der Wurst einen neuen Christus zu sehen, ist fast genauso lächerlich, wie daraus den Untergang der abendländischen Kultur abzuleiten.

Hier ein Video vom großartigen Sylvester, der die Wurst selbst 25 Jahre nach seinem Tod alt ausschauen lässt:

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23 Antworten to “Große Aufregung um die Wurst”

  1. aron2201sperber Says:

    gerade indem man vor lauter Toleranz hyperventiliert, und darin ein „mutiges Statement“ gegen Putin hineinfantasiert, lässt man sich auf Putins mieses Spiel ein.

  2. 50Pf Says:

    Hier kommt die Wurst:

    Ist das noch politisch korrekt?

    http://50pf.wordpress.com/2014/05/12/ist-das-noch-politisch-korrekt/

  3. American Viewer Says:

    Das Lied war langweilig und singen kann die Wurst auch nicht. Nur am Ende des Liedes kommt ein bisschen James-Bond-Stimmung auf. In den Medien wurde groß ein „Ohrwurm“ versprochen.

    • aron2201sperber Says:

      Noch mehr linker Blödsinn vom Lindwurm:

      http://lindwurm.wordpress.com/2014/05/11/eine-wurst-gegen-intoleranz/

      Die meisten derer, die für Wurst votierten, mögen vielleicht kein umfassendes politisches Konzept haben, ja nicht mal ein kapitalismuskritisches Bewusstsein, aber sie haben den Anmaßungen jener autoritären Herrschaften, nach deren Vorstellungen der Mensch sich bis zur geschlechtlichen Identität hin von hegemonialer Kultur und Staat kontrollieren lassen müsse, auf dass er viele zukünftige Arbeiter, Soldaten und Konsumenten produziere, eine Abfuhr erteilt.

      • American Viewer Says:

        Das ist typisch für Leute wie Augstein, Diez und den Lindwurm. Sie landen immer bei den gleichem Themen (Kapitalismus, Juden), egal was auch passiert.

  4. Martin Says:

    „In der Wurst einen neuen Christus zu sehen, ist fast genauso lächerlich, wie daraus den Untergang der abendländischen Kultur abzuleiten.“

    Rein optisch gibt es schon Parallelen, wie Gerd Buurmann aufgezeigt hat: http://tapferimnirgendwo.com/2014/05/09/die-conchita-wurst-der-weltreligionen/ 🙂

  5. American Viewer Says:

    @50Pf
    Menschen wie Thilo Sarrazin, Thomas Piketty und die meisten Klimawandel-Anhänger sind alle Opfer einer recht häufigen Hybris: Sie glauben, sie könnten die Zukunft vorhersagen.

    Und wenn die Welt ihnen nicht folgt, seien wir alle dem Untergang geweiht. So ein ähnliches psychologisches Problem hatte schon Jesus. Ich stehe nicht auf so Zeug, tut mir leid.

    • 50Pf Says:

      Und ich steh nicht drauf wenn Leute den Unterschied zwischen voraussagen und vorausberechnen nicht verstehen.
      Meistens verstehen sie dann auch nicht was Satire ist.
      Und Klimawandelleugner sind ebenfalls schon fast eine Sekte. Es geht hier nicht um Glauben, sondern um statistische Berechnungen – keine Vorhersagen.
      Von Klimawandel haben wir noch nie was geschrieben!

      • American Viewer Says:

        Sarrazin hat seine Rohdaten und daraus bastelt er Vorhersagen für die Zukunft. Was anderes machen Piketty und „Klimaforscher“ auch nicht. So ist es nun mal, seien Sie nicht beleidigt.

      • 50Pf Says:

        Du hast Sarrazin nie gelesen, wie so viele andere.

      • aron2201sperber Says:

        ich habe Sarrazins Buch auch nicht gelesen, weil mir sein Stil nicht gefällt.

        was er in Interviews und Beiträgen geäußert hat, ist für Achse-Leser inhaltlich ja wirklich nichts Neues gewesen.

        Broder hat dies in seinen Büchern besser und niveauvoller dargestellt.

        Wie auch Buschkowski, den ich sehr wohl gelesen habe.

        Sarrazin war trotzdem gut, weil er viele Debatten abgestoßen hat – andere Autoren sind mit allerdings sympathischer, weswegen ich mir lieber ihre Bücher kaufe.

      • 50Pf Says:

        Sarrazin liefert vor allem Beweise.
        Er nimmt Statistiken des Destatis und rechnet damit. Bislang konnte noch keine Fußnote von ihm wiederlegt werden. Broder und Buschkowsky beschreiben das alles sehr subjektiv. Sarrazin knallt den Sozialstaat der Gutmenschen per Statistik gegen die Wand.

        Und damit bringt er es auf den Punkt. Sie können ihn nur noch niederbrüllen, weil alle Fakten für ihn sprechen.

      • aron2201sperber Says:

        dass er Zahlen geliefert hat, ist ein Verdienst.

        er ist jedoch zumindest in vielen Interviews nicht bei den Zahlen (die ich als Beweismittel sehr schätze) geblieben, sondern hat damit herumspekuliert.

      • 50Pf Says:

        Er hat „prognostiziert“.
        Ich habe hier noch ein Presseexemplar rumliegen wenn Du es lesen willst.
        50Pf@gmx.at

  6. American Viewer Says:

    @50Pf

    Du hast Sarrazin nie gelesen, wie so viele andere.

    Das eine typische Standardantwort vieler Gläubigen: „Du hast es ja nie gelesen, heul!“ Ich habe es witzigerweise gelesen. Habe es sogar auf dem Rechner. Ich habe es nicht ganz gelesen, weil es sehr einschläfernd nicht besonders intelligent geschrieben ist. Aber das was ich gelesen, reicht bei weitem.

    Ich habe auch nie „Das Kapital“ oder „Mein Kampf“ komplett gelesen – aus den gleichen Gründen. Und trotzdem, weiß ich, dass Marx und Hitler Unrecht hatten.

    „Islamkritiker“ haben auch nie den Koran komplett gelesen und wissen trotzdem, dass viele Kernaussagen des Buches nicht stimmen.

    Sarrazin hat nicht in allen Punkten unrecht, das gebe ich gerne zu. Meine Kernkritik ist, dass er anhand seiner Rohdaten keine zuverlässigen Aussagen über die Zukunft machen kann.

  7. American Viewer Says:

    [Mein touchscreen hat ein paar Wörter gelöscht, sie sind nun wieder eingefügt]:

    @50Pf

    Du hast Sarrazin nie gelesen, wie so viele andere.

    Das ist eine typische Standardantwort vieler Gläubigen: „Du hast es nie gelesen, heul!“

    Ich habe das Buch witzigerweise gelesen. Habe es sogar auf dem Rechner. Ich habe es nicht ganz gelesen, weil es sehr einschläfernd und zudem nicht besonders intelligent geschrieben ist. Aber das was ich gelesen habe, reicht bei weitem.

    Ich habe auch nie „Das Kapital“ oder „Mein Kampf“ komplett gelesen – aus den gleichen Gründen. Und trotzdem weiß ich, dass Marx und Hitler Unrecht hatten.

    „Islamkritiker“ haben auch nie den Koran komplett gelesen und wissen trotzdem, dass viele Kernaussagen des Buches nicht stimmen.

  8. 50Pf Says:

    Komisch, ich habe alle 4 Bücher gelesen! – Und die Bibel.

    • aron2201sperber Says:

      sehr konsequent, aber auch ziemlich masochistisch von dir 😉

      so masochistisch war ich selbst nur bei Romanen:

      Zauberberg und Anna Karenina habe ich trotz ziemlicher Laengen ebenfalls bis zum Ende gelesen. Am muehsamsten war jedoch eindeutig Hesses Glasperlenspiel.

      • Hildesvin Says:

        „Die Kontroverse um Zion“ von Douglas Reed ist auch sehr voluminös. Man darin ja nicht jeder Einzelheit zustimmen….

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