Die Kraft, die stets das Gute will

In Wien ist ein Haus für jugendliche Asylwerber eröffnet worden. Der zuständigen Stadträtin ist, so erklärte sie, das Geld zu wenig, das der Bund für die dort betreuten 14- bis 18-Jährigen bezahlt. Mehr des immer Gleichen dachte man, Bundesländer wollen halt mehr Geld, und wollte schon die Nachricht beiseite legen. Bis man dann las, was laut der Stadträtin Sonja Wehsely die Steuerzahler für jeden einzelnen dieser Jugendlichen zahlen müssen: Es sind bis zu 77 Euro. Am Tag. Diese 77 Euro sind im Jahresschnitt über 28.000 Euro!

(Andreas Unterberger)

Erst durch die rechtliche Sonderbehandlung verführt man Eltern dazu, ihre minderjährigen Kinder alleine durch die Welt zu schicken.

Die Flucht rentiert sich zwar für die Familien finanziell, die Kinder sind auf der Flucht jedoch schlimmstem Missbrauch (oft wesentlich schlimmer als in ihren Heimatdörfern) ausgesetzt.

Indem man spezielle „gute“ Angebote für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge anbietet, schafft man eine „böse“ Nachfrage.

“Nun gut, wer bist du denn?” / Mephistopheles. “Ein Teil von jener Kraft, / Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.”

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Eine Antwort to “Die Kraft, die stets das Gute will”

  1. chrisamar Says:

    So ist es nicht immer. Der Gedanke, dass die „Flüchtlinge“ grundsätzlich unvermögend seien ist an Naivität kaum zu überbieten. Auch die Märchen, die Flüchtlinge seien „zu Fuß“ durch Länder und Kontinente marschiert ist ja nicht richtig. In Deutschland hat man uns in den Medien 100 jährige Afghanen präsentiert, welche „zu Fuß“ hier her gekommen sein wollen. Das ist doch alles Satire. Mit eigenen Augen habe ich junge Männer aus Eritrea mit Bordkarte vom Londoner Flughafen in Hamburg einwandern sehen. Es gibt kein pauschales Recht auf Asyl. Asyl ist ein individuelles Recht. Die Argumentation „Armut“ oder „Wehrdienst“ mag auf den einen oder anderen zutreffen. Aber sicherlich nicht auf jeden. Nicht wenige Flüchtlinge lassen sich in Europa mit Flugzeugen ( kleine Privatflugzeuge ) einfliegen. Ob jedes „Flüchtlingskind“ vom Piloten missbraucht wurde oder wird, wage ich zu bezweifeln. Warum Kinder in einem Treck mitmarschieren, wer die Eltern sind und welche Aufgaben diese Kinder wirklich haben, darüber kann man spekulieren. Kindersoldaten? Kuriere? Prostituierte? Zukünftige Diebe? Ankerkinder? Unnötige Esser? Wurden diese Kinder entführt? Sind es Kinder aus Kinderheimen? Sind es Kinder der ermordeten Christen? Die Wahrheit können wir eigentlich kaum erfahren. Illegale Einreise. Falsche Angaben zur Person. Wer will da noch zwischen Wahr und Unwahr unterscheiden können?

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