Der russische Problembär

Was ich von Putin halte, weiß wohl jeder meiner Leser.

Hätte Schröders “lupenreiner Demokrat” nicht ständig künstliche Gegensätze zwischen dem Westen und Russland gezüchtet, wäre eine Entwicklung wie in der Ukraine nicht notwendig gewesen.

Wenn die Ukraine zur EU oder selbst zur NATO will, ist es ihr gutes Recht als souveräner Staat.

Warum sollte für ein demokratisches Land (oder ist Russland etwa keine Demokratie?) der Beitritt eines demokratischen Nachbarlandes zu einem Bündnis von demokratischen Staaten ein Problem sein?

Und trotzdem halte ich die Politik des Westens in der Frage der Ost-Ukraine für falsch.

Bei der Ost-Ukraine geht es nicht um irgendwelche Diktatoren, die Putin aus Sowjet-Nostalgie unterstützt, sondern um ethnische Russen.

Staatsgrenzen beruhen nicht auf Naturgesetzen und können daher neu gestaltet werden, wenn sich die Umstände ändern.

Während Putin in Petrodollars schwimmt, hat die EU mit Schulden zu kämpfen.

Dass den Menschen in der Ost-Ukraine unter den gegebenen Voraussetzungen eine West-Orientierung nicht besonders attraktiv vorkommt, ist nachvollziehbar.

Wenn in einer Region eine Mehrheit zu Russland will, sollte sie das dürfen (selbst wenn Putin es umgekehrt nicht gestatten würde).

Putin sitzt mit seinem Gas auf einem ziemlich langen Ast.

Auch wenn der Ast der EU doch länger sein sollte, zahlt es sich kaum aus wegen zwei Russisch-dominierten Städten so eine Kraftprobe durchzumachen.

Putin ist zwar ein Problembär, im Moment rennen jedoch schlimmere Bestien herum.

Um globale Bedrohungen wie Hitler oder den Islamischen Staat zu bekämpfen, hat man schon mit schlimmeren Despoten als Putin zusammenarbeiten müssen.

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24 Antworten to “Der russische Problembär”

  1. American Viewer Says:

    Ich halte deine Analyse für falsch. Putin trägt zu den Konflikten im islamischen Raum nichts Positives bei. Putin ist in dieser Hinsicht nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

    Es geht auch nicht nur um die Ostukraine oder die Krim. Deine Analyse würde stimmen, wenn nicht Putin der Gegenspieler wäre. Auch Hitlers territoriale Forderungen waren bis 1939 durchaus berechtigt – zumindest in großen Teilen. Aber Menschen wie Hitler und Putin darf man solche Erfolge nicht gönnen, ansonsten besteht immer die Gefahr, dass sie größenwahnsinnig werden und immer mehr, mehr, mehr wollen.

    Ich verstehe auch nicht wie du schreiben kannst, Russland sei eine Demokratie. Dazu fehlen elementarste Dinge. Es gibt keine wirkliche Gewaltenteilung, Putin selbst ist der oberste Richter, der die Urteile vorgibt. Zusätzlich kontrolliert Putin alle wichtigen Medien. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Es ist mir wirklich ein Rätsel wie man darauf kommen kann, Russland sei eine Demokratie. Putins Russland ist eine lupenreine Autokratie, mit starker Tendenz zur kompletten Diktatur.

    • aron2201sperber Says:

      Ich halte deine Analyse für falsch. Putin trägt zu den Konflikten im islamischen Raum nichts Positives bei. Putin ist in dieser Hinsicht nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

      ich gebe dir recht, dass Putin bisher eindeutig zum Schaden beigetragen hat:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/08/09/in-russlands-oder-putins-interesse/

      aber das hatte auch Stalin, der ja mit Hitler zusammen Polen überfallen hatte.

      wenn sich ein Terrorstaat etabliert, müssen jedoch alle an einem Strang ziehen.

      Putin ist wohl kaum schlimmer als Stalin, der IS kann sich jedoch zuminst beim Irrsinn der Ideologie mit dem Nazi-Staat wohl durchaus messen.

    • aron2201sperber Says:

      Ich verstehe auch nicht wie du schreiben kannst, Russland sei eine Demokratie. Dazu fehlen elementarste Dinge. Es gibt keine wirkliche Gewaltenteilung, Putin selbst ist der oberste Richter, der die Urteile vorgibt.

      ich halte Putin auch für keinen Demokraten, aber Russland trotzdem immer noch für eine Demokratie.

      Putin hat eigentlich keine Ideologie – er muss sich selbst immer damit selbst definieren, dass er gegen den Westen sei.

      außer Homo-Bashing hat er inhaltlich nichts zu bieten und bleibt profillos.

    • aron2201sperber Says:

      Aber Menschen wie Hitler und Putin darf man solche Erfolge nicht gönnen, ansonsten besteht immer die Gefahr, dass sie größenwahnsinnig werden und immer mehr, mehr, mehr wollen.

      diese Gefahr sehe ich zwar auch:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/03/07/putins-psyche/

      würde man den Russen Lugansk und Donezk überlassen, könnte man leichter einen sauberen Trennstrich ziehen.

      in allen anderen Regionen sind die Russen in der klaren Minderheit (außer Odessa, wo jedoch im Umland eine klare Mehrheit von Ukrainern wohnt)

      wenn der Konflikt weitergeht, schafft es Putin womöglich die EU völlig zu spalten und die Ukraine als Ganzes zurückzuholen.

      schließlich ist Putin jetzt schon bei allen möglichen Rechts- und Linksextremen in Europa durchaus populär.

      Frankreich hat vielleicht bald eine Staats-Chefin Le Pen und Strache liegt im Moment laut Umfragen auch auf Nummer 1

    • qwerty248 Says:

      Ich finde die Analyse super. Putins Russland könnte sich so richtig an IS(IS) abreagieren.
      Nationalistische Stimmungen in Russland würden damit befriedigt werden und sich so selbst das Wasser abgraben, was Putin wiederum mäßigen würde. Schließlich hat er keine wirklich eigene Ideologie, sondern übernimmt im Moment opportunistisch die der Nationalisten.

      Wichtig wäre nur, dass der Westen sich nicht aus Arabien wegdrücken ließe.

      • qwerty248 Says:

        Er übernimmt die Ideologie der russischen Muttererde zwar auch, weil er als halsstarriger KGB-Bär für so etwas anfällig ist, trotzdem ist er kein genuiner Rassist, sondern würde wieder opportunistisch den leichter zu erreichenden Honigtopf wählen. Zu vergleichen ist er wohl mit den Offizieren in Ägypten, mit denen er sich schließlich auch gut versteht. Die sind auch nur auf Honig (Machtsicherung) aus.

  2. 50Pf Says:

  3. American Viewer Says:

    Russland trotzdem immer noch für eine Demokratie

    Noch? Russland war noch in eine Demokratie.

    wenn sich ein Terrorstaat etabliert, müssen jedoch alle an einem Strang ziehen.

    Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum du immer ISIS und Putin zusammen besprichst. Da gibt es nichts zusammen zu besprechen. Wenn Putin je überhaupt etwas zur Problemlösung im Nahen Osten beigetragen hat, dann nichts Positives.

    • aron2201sperber Says:

      Russland ist seit 1990 wohl schon eine Demokratie, leider wird stets ein Anti-Demokrat gewählt.

      genauso wie in der Türkei.

      ob der Antidemokrat Putin die Demokratie tatsächlich abschaffen würde, könnte man erst sehen, wenn der Ölpreis in den Keller fallen würde und er sich seine „gelenkte Demokratie“ nicht mehr leisten könnte.

      ich bin mir ziemlich sicher, dass bei Chavez oder Putin das Modell Castro oder Stalin zum Einsatz gekommen wäre, wenn die Petrodollars ausgeblieben wären.

    • aron2201sperber Says:

      Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum du immer ISIS und Putin zusammen besprichst. Da gibt es nichts zusammen zu besprechen. Wenn Putin je überhaupt etwas zur Problemlösung im Nahen Osten beigetragen hat, dann nichts Positives.

      bis jetzt konnte es sich Putin leisten, sich hämisch darüber zu freuen, wenn der Westen im Irak mit seinem Demokratie-Projekt scheiterte und er hatte alles daran gesetzt, in Syrien Assad an der Macht zu halten.

      Putin hat bis jetzt sicher nichts Konstruktives geleistet.

      in diesem Punkt stimmen wir ja vollkommen überein.

      langsam kommt jedoch der Punkt, wo es für Russland selbst gefährlich wird:

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3863922/SyrienIrak_ISKaempfer-drohen-Russland?from=gl.home_politik

      Tschetschenien ist vom Nord-Irak etwa so weit entfernt wie München von Hamburg.

      wenn sich dort ein Terrorstaat etabliert, wird es gerade für Putin sehr ungemütlich – dann nützt es ihm auch wenig, wenn er seinen Flottenstützpunkt bei Assad behalten darf.

      • American Viewer Says:

        Long story short: Der Westen soll Putin die Ukraine überlassen in der Hoffnung, dass Putin vor lauter Freude zu den Johannitern übertritt, sich in einen guten Menschen verwandelt und im Irak als Friedensengel tätig wird. Diese Meinung kann ich wie gesagt nicht teilen.

        Diese Gebt-ihm-Zucker-Strategie verfolgt der Westen nun schon seit 1999. Und wohin hat es geführt? Wenigstens scheinen nun einige Politiker langsam aufzuwachen.

      • aron2201sperber Says:

        nicht die ganze Ukraine, sondern nur den kleinen Teil der Ukraine, in dem die Mehrheit russisch ist und bei allen Wahlen geschlossen Pro-Russische Kandidaten wählt und dafür sorgt, dass das ganze Land und nicht nur ein Teil völlig abhängig von Putin bleibt:

        Partei der Regionen

        selbstverständlich soll man sich Putin nicht beschönigen, so wie man sich auch Stalin nicht beschönigen durfte.

        ich halte einen kalten Krieg gegen Putin für richtig, dafür muss man sich jedoch vorher entsprechend wirtschaftlich rüsten:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/03/02/merkels-grose-worte/

        Halbherzige Sanktionen sind genauso wirkungslos wie Obamas „Rote Linien“.

        und selbst im kalten Krieg muss man gegen die noch schlimmeren Bösewichte zusammenarbeiten, wie man es aus diversen James Bond-Klassikern kennt 😉

  4. shaze86 Says:

    Ich sehe es so wie Aron. Leider hat man die Chance zu einer sauberen ohne Blutvergießen Trennung verpasst. Den Leuten ist offensichtlich egal zu welchem Land sie gehören wollen.

    Ob Putin, dadurch auf die Idee kommt, weitere Länder zu attackieren, kann ich nicht beurteilen. Ich glaube nicht:
    a) Es fehlt im das Kanonenfutter
    b) Bisher hat sich hauptsächlich begnügt Energielieferant zu sein und in Russland den starken Mann zu geben.
    c) Es fehlt im die Motivation, Stalin und Hitler hatten ihre Ideologie um ihre Gewaltphantasien auszuleben.

    Um es anders auszudrücken: Er ist zwar gewalttätig aber kein Sadist.

    • aron2201sperber Says:

      hätte die EU nicht ihre Probleme, die wir alle gut kennen, hätten sich die Separatisten erst gar nicht dort festsetzen können.

      ein erster Schritt, um attraktiver zu werden, wäre ein Abkehr vom Öko-und Sozial-Wahn und eine Hinwendung zu mehr Energie-Realismus, zu dem natürlich die Förderung von Schiefergas gehören würde.

      wenn der Ölpreis ordentlich sinkt, würde sich das Putin-Problem von selbst lösen

      Putin müsste dann die Demokratie-Maske fallen lassen und niemand würde sich wohl freiwillig einem veramten Diktator anschließen.

      Putin und Lukaschenko hätten dann in Europa ihren Privat-Club.

    • aron2201sperber Says:

      c) Es fehlt im die Motivation, Stalin und Hitler hatten ihre Ideologie um ihre Gewaltphantasien auszuleben.

      Um es anders auszudrücken: Er ist zwar gewalttätig aber kein Sadist.

      Ideologie hat er keine, aber dafür Minderwertigkeitskomplexe.

      und Leute mit Minderwertigkeitskomplexen sind oft gefährlicher als Sadisten.

      • qwerty248 Says:

        Chamberlain wurde früher von Linken vorgeworfen Appeasement gegenüber Hitler betrieben zu haben, damit der Stalin wegkicken könnte. Ob das nun Chamberlains Idee war oder nicht, egal, und Putin ist nicht Stalin und der Islamische Staat nicht Hitler, aber diese Strategie könnte man gegenüber Putin anwenden.
        Putin könnte sein Gesicht wahren, (teilweise berechtigte) antiislamische nationalistische Stimmungen befriedigen, und so seine Macht sichern, aber an den Westen gebunden werden.

        Es bleibt fraglich, ob er diese Strategie abwehren würde (durchschauen wird er sie sowieso). Ich denke aber das Peitsche (IS steht vor der Tür) und Karotte (zweimal Muttererde+kein Gesichtsverlust! was angesichts der Minderwertigkeitskomplexe entscheidend sein könnte) zu reizend wären.

        Für den Westen käme noch eine Schwächung Russlands durch dadurch entstehende Kosten als Anreiz hinzu.

      • qwerty248 Says:

        Zu weit dürfte der Westen letzteres aber nicht treiben, auch um eine Füllung des Machtvakuums durch Putin unbedingt zu verhindern.

      • shaze86 Says:

        Guter Punkt. Ich würde soweit gehen und Russland Minderwertigkeitskomplexe unterstellen.
        Das sind sie so ähnlich wie Serbien und die Türkei.

  5. 50Pf Says:

    Eigentlich haben wir das Thema in unserem Blog völlig ausgeklammert. Einfach weil die Informationen darüber alle irgendeiner Propaganda entstammen.
    Ich halte es aber nicht für richtig, dass Europa eine zweite Front im Osten aufmacht. Im Prinzip ist die Situation ähnlich wie damals als Hitler versucht hat eine Allianz mit England zu schmieden. Europa hat eine Front im Süden gegen den Islam. Eine Allianz mit Russland ist durchaus wünschenswert, alleine schon wegen der Energiepolitik. Ein neuer kalter Krieg ist das Letzte was wir brauchen. Von mir aus kann Putin auch gerne die ganze Ukraine haben. Das ist ungefähr so wie wenn sich Deutschland Österreich einverleiben würde. Die Österreicher hätten da vielleicht was dagegen. – Oder auch nicht, so wie `38. Aber im Prinzip wäre es für Europa egal. Viel ändern würde sich dadurch nicht. Ein paar Protestnoten vielleicht. Aber wer will schon auf seinen gepanzerten Benz verzichten? Genauso ist es mit dem russischen Öl.
    Der ganze Konflikt sollte so schnell wie möglich begraben werden. Eine Anerkennung der Krim als russisches Territorium durch die Ukraine und im Gegenzug eine Anerkennung Russlands für die Souveränität der restlichen Ukraine. Alles abgesegnet durch die UN.
    Dann können wir schnell dazu übergehen wieder friedliche Geschäfte zu machen.
    Das Problem ist eigentlich Europa und die NATO. Ohne das Geschwätz unserer Politiker hätte sich die Ukraine schon lange mit den Russen geeinigt.

    • qwerty248 Says:

      Das Machtvakuum im Nahen Osten ist voller Energie. Weshalb es ja so wichtig wäre, dass sich Putin dort nicht breitmacht.
      Die ganze Ukraine wäre doof, weil die Menschen das dort nicht möchten und was noch wichtiger ist, Russland bis Polen, Rumänien, Slowakei und Ungarn ginge. Letzteres ist jetzt schon unter Orban auf Seiten Russlands, womit Putin mitten in Europa stünde. Selbstmord.

    • qwerty248 Says:

      Sonst sehe ich es aber auch so, dass man lieber wieder schön Handel treiben sollte: Ich brauch unbedingt wieder Kaviar…
      Und aus Merkel kommt eh nur heiße Luft.
      Heiß ist doof, kalt geht nicht, also fällt baden zum Glück (bin badescheu) aus, stattdessen gibt’s wieder schwarzes Gold für mich und meinen Ofen.

      Was ist eigentlich mit der Sonnengottesanbetung in der Sahara? Obwohl, Sandbad mit den Bildungshassern aus Nigeria könnte da auf dem Programm stehen…

      Bleiben wohl nur die heimische Sonnengottesanbetung und Gasförderung.

    • 50Pf Says:

      Ihr seid offenbar alle die Generation von Meister Röhrich.
      Der Russe ist nicht der Russe der er mal war. Im Moment sind die Russen Russen. Russische Russen sind immer noch besser als kommunistische Russen. Der Unterschied zu damals ist, dass die Russen inzwischen nicht mehr abgeschottet sind und auch nicht mehr indoktriniert werden können als wir. Das russische Volk ist genauso aufgeklärt wie wir. Die wollen mit Sicherheit auch keinen Krieg.
      Im Prinzip wird von ein paar alten Leuten der kalte Krieg ein bisschen aufgewärmt, was aber mit der realen Situation nix zu tun hat.
      Es ist ein lokaler, typisch slawischer Konflikt in der Ost-Ukraine.
      Da kämpfen stolze russisch-ukrainische Slawen gegen ukrainisch-ukrainische Slaven, um einen Landstrich. Landstriche gibt in der ehem. Sowjetunion genügend. An Weizenfeldern hat es dort noch nie gemangelt. Höchstens an Traktoren.
      Der Konflikt erinnert eher an den zwischen Serben und Kroaten. Beides Slaven, die die gleiche Sprache und Kultur haben aber einfach nicht davon lassen können sich gegenseitig mit Dreck zu beschmeißen.
      Da wird ein loklaler Konflikt, wie zwischen Schalke und dem BVB, hochgekocht, bis er nationale und nun internationale Bedeutung bekommt, um dann vom WW III zu fabulieren.
      Es ist dem Putin doch scheißegal, ob die Ost-Ukraine jetzt auf den Landkarten rot angemalt wird oder ob er anderweitig die Ukraine von außen regiert. Die Ukraine ist ein Satellitenstaat der Russen, genau wie der ehem. Ostblock.
      Die Ukrainer konnten das lokale „Wir sind die besseren Slaven-Problem“ im Osten nicht lösen, weil sie das Spiel mitgespielt haben. Schließlich sind die Ukrainer „die besseren Slaven“!
      Also löst Putin jetzt das Problem für die Ukraine. Die ist gegen Russland natürlich machtlos. Und der Rest der Welt bläst sich auf um sich machtlos zu entrüsten.

  6. aron2201sperber Says:

    Putin sieht sich selbst nun einmal Restaurateur des Sowjet-Imperiums (weswegen hat er trotz seiner reaktionären politischen Ausrichtung auch viele altlinke Fans hat).

    Putin hat erst Tschetschenien ins Reich heimgeholt, dass für die Süd-Osseten einen Krieg gegen Georgien geführt, und Assad in Syrien zum Preis eines ethnisch-konfessionellen Bürgerkriegs an der Macht erhalten.

    Warum sollte er ausgerechnet bei ethnischen Russen in der Ost-Ukraine zurückstecken?

    Militärisch wäre im Moment sowieso niemand dazu bereit, Putin entgegenzutreten.

    Obama wurde unter dem Jubel Europas dazu gewählt, keine Kriege mehr zu führen.

    Europa war jedoch auch schon am Balkan nicht dazu bereit, selbst den Sheriff zu spielen und das hat sich auch jetzt nicht geändert.

    Für einen teuren Wirtschaftskrieg müsste Europa erst einmal seine eigene Wirtschaft in Ordnung bringen.

    Solange Putin in Petro-Rubel schwimmt, während die EU in der Euro-Krise steckt, handelt es sich um leere Drohungen, die nicht mehr wert sind als Obamas „Rote Linien“.

    Leicht durchschaubare leere Drohungen machen Putin & Co. „Appetit auf mehr“, wie Putins deutsches Sprachrohr offenherzig eingestanden hat.

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