Putins Appetit

Putin sieht sich selbst nun einmal als Restaurateur des Sowjet-Imperiums (weswegen er trotz seiner reaktionären politischen Ausrichtung auch viele altlinke Fans hat).

Putin hat erst Tschetschenien ins Reich heimgeholt, dann für die Süd-Osseten einen Unabhängigkeitskrieg gegen Georgien geführt und schließlich Assad in Syrien zum Preis eines ethnisch-konfessionellen Bürgerkriegs an der Macht gehalten.

Warum sollte er ausgerechnet bei ethnischen Russen in der Ost-Ukraine zurückstecken?

Militärisch wäre im Moment sowieso niemand dazu bereit, Putin entgegenzutreten.

Obama wurde unter dem Jubel Europas dazu gewählt, keine Kriege mehr zu führen.

Europa war jedoch auch schon am Balkan nicht dazu bereit, selbst den Sheriff zu spielen und das hat sich auch jetzt nicht geändert.

Für einen teuren Wirtschaftskrieg müsste Europa erst einmal seine eigene Wirtschaft in Ordnung bringen.

Solange Putin in Petro-Rubel schwimmt, während die EU in der Euro-Krise steckt, handelt es sich um leere Drohungen, die nicht mehr wert sind als Obamas “Rote Linien”.

Leicht durchschaubare leere Drohungen machen Putin & Co. “Appetit auf mehr”, wie Putins deutsches Sprachrohr offenherzig eingestanden hat.

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