Putins nützlicher Idioten-Staat

Auch von bisher ungewöhnlicher Seite könnten die USA Unterstützung bekommen. So will China bei der Terrorismusbekämpfung stärker mit der Weltgemeinschaft kooperieren.

(ORF)

Selbst die Saudis und die Chinesen dürften kapiert haben, welche Bedrohung von einem Terrorstaat ausgeht.

Nur noch Putin betrachtet den Islamischen Staat als nützlichen Idioten im Kampf gegen den Westen:

Russland kritisierte unterdessen die angekündigten Luftangriffe in Syrien scharf. Das wäre ohne Genehmigung durch den Weltsicherheitsrat ein „Akt der Aggression“, sagte Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch.

Dabei hat Russland von allen europäischen Staaten die größte islamische Minderheit und somit am meisten zu verlieren.

Advertisements

17 Antworten to “Putins nützlicher Idioten-Staat”

  1. 50Pf Says:

    Die Saudis nicht.

    • aron2201sperber Says:

      vielleicht nicht alle Saudis (die Familie ist groß) aber zumindest die Regierung dürfte es begriffen haben.

      er Vormarsch von IS lässt mittlerweile auf der gesamten arabischen Halbinsel die Sorge wachsen. Zehn arabische Länder wollen sich nun an einem von Washington geschmiedeten Bündnis mit Europa beteiligen. In einer gemeinsamen Stellungnahme nach einer Anti-Terror-Konferenz in der saudischen Hafenstadt Dschidda wurde der gemeinsame Kampf gegen die Extremisten hervorgehoben. Das berichtete der arabische Nachrichtenkanal al-Arabija am Donnerstag.

      http://orf.at/stories/2245406/2245407/

  2. 50Pf Says:

    WERBUNG
    Ebola zu verkaufen:

    http://50pf.wordpress.com/2014/09/12/outbreak/

    Preis VB

    • qwerty248 Says:

      Obama is doch garkein Neger, sondern Araber, tztztz

      Zudem sollte die EU südlich des Nils (nein, nicht der, den kann sowieso nichts aufhalten) auch eine Mauer finanzieren.

      Und steigende Rohstoffpreise gibt’s nicht, weil die toten VoodoohexInnen keine Diamanten und kein Gold mehr nachfragen.

  3. aron2201sperber Says:

    auch Stalin hatte sich nicht davon abhalten lassen, mit Hitler zu paktieren, obwohl Hitler die Sowjetunion stets als Hauptfeind bezeichnet hatte.

    auch der IS hat aus seinen Plänen gegenüber Russland nie ein Geheimnis gemacht:

    http://www.bild.de/politik/ausland/isis/isis-droht-putin-mit-krieg-dein-thron-wackelt-37518836.bild.html

    und trotzdem kann es Putin nicht lassen, Stalins Vorbild zu folgen

  4. 50Pf Says:

    Ich versteh Dein Weltbild manchmal echt nicht. Vor allen diese Fixiertheit auf Putin und die Russen.

    Im Nahen Osten geht es – sofern es nicht um Allah geht – ums Öl.
    Wer Öl von der arabischen Halbinsel nach Europa pumpen will, der muss die Pipeline durch genau 3 Länder verlegen. Türkei, Syrien oder Irak.
    Die IS-Terroristen sind noch nicht mal so furchtbar böse, weil sie so furchtbar böse sind. Nö, die sitzen einfach auf allen Pipelines die da durch die Wüste laufen.

    Den anderen Ölhahn kann der Herr Putin zudrehen. Sobald entweder die IS-Terroristen oder die Russen den Hahn zudrehen, hat der jeweils andere ein Quasi-Monopol.
    Daher auch das Interesse der großkopferden Saudis!

    • aron2201sperber Says:

      was gibt es daran nicht zu verstehen, dass ein Talibanstaat in so einer Region ein besonderes Problem ist?

      irgendwo in Somalia oder Nord-Nigeria ist es zwar auch tragisch, wenn solche Leute die Macht haben, betrifft uns aber nicht unmittelbar, da diese Leute kaum in der Lage wären, groß in ihrer Nachbarschaft zu expandieren, geschweige denn Terror im Westen zu steuern.

    • 50Pf Says:

      Der einzige Grund, warum noch Öl durch die Pipelines fließt ist, dass die Jungs es sich nicht mit den Golfstaaten verscherzen wollen. Andererseits ist es ihr bestes Druckmittel. Putin ist mit den Herrschaften in einer Pipeline-Zwangsoligarchie. Was nicht über den Seeweg nach Europa kommt läuft durch Russland oder IS-Territorium.
      Und auch die Franzosen haben größte Probleme ihre Uranminen Im Niger zu sichern.
      Putin betrachtet den Islamischen Staat nicht als nützlichen Idioten im Kampf gegen den Westen. Er hat aber auch keine Möglichkeit dort tätig zu werden. Für ihn ist das ein rein westliches Problem. Das andere westliche Problem ist er selber. Als ob sich Putin um die islamische Minderheit scheren würde.
      „Ohne Genehmigung durch den Weltsicherheitsrat ein „Akt der Aggression““ – Stimmt! Aber Russland wird nen Teufel tun und Veto einlegen. Die bringen höchstens Assad wieder als Mitspieler ins Gespräch,

    • qwerty248 Says:

      Ich kapier nicht, warum man den Nahen Osten nicht zusammen mit China, Indien und Russland einfach besetzt: Waffen bauen können die nicht, also kaum Gegenwehr; die Förderung von Islamisten und Ölscheichs könnte eingestampft werden, also höhere Profitraten. Mit letzterem begrünt man die Wüste und vielleicht haben die jungen potenziellen Islamisten dann auch keine Lust mehr auf Allah. 🙂

  5. Der alte und der junge Gottesstaat | Aron Sperber Says:

    […] Mullahs wollen also wie Putin lieber “Geopolitik” betreiben, statt sich an der Bekämpfung von IS […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: