Voraussetzungen für ein effizienteres Asylsystem

Das eine Problem ist die illegale Zuwanderung: diese könnte durch ernsthaften Grenzschutz, Rücknahmeabkommen und Abschaffung der nationalen Asylsysteme eingedämmt werden.

Das andere Problem ist die Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisenregionen.

Wäre das Problem der ungeregelten Zuwanderung gelöst, wäre es absolut legitim, Flüchtlinge direkt aus Krisenregionen aufzunehmen, von denen man wüsste, dass es echte Vertriebene wären.

Natürlich müsste dies nach einem gerechten Schlüssel geschehen.

Was jedoch nicht nur für die einzelnen EU-Länder gelten müsste, sondern insbesondere im Verhältnis zu den reichen Golfstaaten.

Es ist nicht einzusehen, warum sich Länder, die arabisch und muslimisch sind und sogar Arbeitskräfte importieren müssen, bei der Bewältigung der IS-Flüchtlingskrise heraushalten dürfen.

Am besten wäre es natürlich, wenn es gar nicht erst zu Vertreibungen kommen würde.

Dafür wäre jedoch ein Sheriff notwendig, der in Syrien und im Irak für Ordnung sorgt.

Als die USA von 2004 bis 2007 die Dschihadisten im Irak bekämpfen musste, lehnten sich Russen, Syrer, Iraner, Golfstaaten erfreut zurück, weil sie wieder mit dem Finger auf den dummen Sheriff zeigen konnten.

Tatsächlich tragen diese Länder durch den Dschihadismus sogar ein noch größeres Risiko als wir Europäer.

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4 Antworten to “Voraussetzungen für ein effizienteres Asylsystem”

  1. qwerty248 Says:

    „Natürlich müsste dies nach einem gerechten Schlüssel geschehen.“
    Was wäre ein gerechter Schlüssel?

    „Was jedoch nicht nur für die einzelnen EU-Länder gelten müsste, sondern insbesondere im Verhältnis zu den reichen Golfstaaten.“
    Wie könnte/würde/sollte das aussehen?

    • aron2201sperber Says:

      alle EU-Länder müssten Flüchtlinge aufnehmen und nicht nur die üblichen Verdächtigen – natürlich die Wohlhabenderen etwas mehr als die weniger Wohlhabenden.

      Saudi-Arabien, Kuweit, Katar, VAE sollten eine Quote, die zumindest den EU-Staaten entspricht, übernehmen.

      im Moment nehmen sie kaum Flüchtlinge auf, finanzieren jedoch durch Moscheen etc. die Nicht-Integration der Muslime in der EU.

      das ist pervers, wenn sie schon muslimische Flüchtlinge indoktrinieren wollen, sollen sie es bei sich zuhause tun.

      Europa hätte auch das gute Recht, von den Ölscheichs finanzielle Entschädigungen zu fordern, für was sie sich bisher geleistet bzw. nicht geleistet haben.

      • qwerty248 Says:

        Klingt gut.
        Z.B. um Hameln (und bestimmt in vielen anderen Gebieten Europas) gibt es Gebiete in denen Häuser wegen geringer Nachfrage günstig sind.
        Solche über Abwanderung klagenden Regionen und dortige Immobilieneigentümer könnten für sich in den Flüchtlingssprachen werben, Flüchtlinge erhielten günstige Wohnungen in ruhiger Wohnlage, es könnte weniger planwirtschaftliche Asylantenregulierungen geben, der Preis für die Aufnahme von Flüchtlingen würde sinken.

        Bei den Entschädigungen gibt es vermutlich wieder mal das Problem des größeren Energiehebels der Golfstaaten, die EU hätte Recht, könnte dies aber nicht durchsetzen.

    • aron2201sperber Says:

      selbstverständlich sollten auch die Petrodollar-Regime Russland und der Iran in die Verantwortung genommen werden, die mindestens genauso viel Verantwortung an der Situation in Syrien haben wie die Golfstaaten:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2014/01/20/11097/

      all jene Staaten haben die Genfer Flüchtlingskonvention auch unterzeichnet – eingehalten werden muss sie natürlich nur vom blöden Westen

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