Eine Welt ohne Sheriff

Im Kabinett Barack Obamas war Leon Panetta die personifizierte Loyalität, erst als CIA-Direktor, später als Chef des Pentagon.

20 Monate nach seinem Abschied hat er sich mit einem Paukenschlag zurückgemeldet. Seine Memoiren werfen ein grelles Licht auf das Innenleben des Weißen Hauses, an dessen Spitze ein Präsident steht, der nach Panettas Charakterstudie zu selten in den Ring steigt, um zu kämpfen.

Obama besitze eine überragende Intelligenz, schreibt der 76-Jährige. „Aber manchmal fehlt ihm das Feuer“, zu oft baue er auf die Logik eines Rechtsprofessors statt auf die Leidenschaft eines Anführers.

Genauso einen amerikanischen Präsidenten hatte man sich in Europa gewünscht.

Trotzdem ist Amerika heute unbeliebter denn je.

Auch wenn man die Polizei gerne kritisiert, erwartet man sich doch, im Ernstfall von ihr beschützt zu werden.

Amerika ist nun einmal der einzige Welt-Sheriff – selbst wenn sein Präsident diese Rolle nicht annehmen will, wird Amerika für die Welt-Kriminalität stets verantwortlich gemacht werden.

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14 Antworten to “Eine Welt ohne Sheriff”

  1. qwerty248 Says:

    Ich bin ja um die Islamisten zu bekämpfen für die (Wieder)einführung des Privateering.

  2. Carsten Says:

    Trotzdem ist Amerika heute unbeliebter denn je.

    Bei wem? Bei Ihnen und kewil? Oder isind etwa Elsässer und Augstein auch noch dieser Meinung?
    Zwar gibt es seit Obamas Antritt einen kontinuierlichen Rückgang der Beliebtheit, dass war bei den messianischen Heilserwartungen an Obama auch kaum anders zu erwarten.
    Im Vergleich zu vor acht Jahren ist Amerika nach representativen Umfragen jedoch fast überall noch deutlich beliebter.

    Amerika ist nun einmal der einzige Welt-Sheriff – selbst wenn sein Präsident diese Rolle nicht annehmen will, wird Amerika für die Welt-Kriminalität stets verantwortlich gemacht werden.

    Obama ist den Amerikanern verantwortlich und zunächst unmittelbar niemandem sonst. Das die Europäer jammernd an Amerikas Rockzipfel hängen ist ja nun nichts Neues.
    Wenn es in Europa mehr Flüchtlinge gibt, ist das nicht das Problem der Amerikaner und auch nicht Obamas Problem – auch wenn Sie Ihm hierfür die Verantwortung zuschustern wollen.

  3. 50Pf Says:

    Wie oft willste die Überschrift noch verwenden?

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