Elsässers Smiley für die Opfer von IS

Heißt natürlich nicht, dass mir die NATO-Kurden sympathischer wären… Wir sollten uns da hübsch raushalten und unsere Grenzen dicht halten. 🙂

(Jürgen Elsässer)

Solange die PKK mit ihrem Terror die im Kalten Krieg strategisch wichtige Türkei destabilisierte, war der kurdische Freiheitskampf für Linke wie Elsässer oder Augstein noch eine Herzensangelegenheit.

Seit die Kurden nicht mehr eindeutig der antiimperialistischen Front zuzurechen sind, hat man das Interesse für die kurdische Sache verloren und konzentriert sich lieber voll und ganz auf die Palästinenser.

Während die rechtsextreme Hamas von westlichen Linken stets verteidigt wird, lässt man die linksextreme PKK im Regen stehen.

Putin hat man den Verrat an der kommunistischen Sache verziehen, der kurdische Verrat an Saddam und Assad ist jedoch unentschuldbar.

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28 Antworten to “Elsässers Smiley für die Opfer von IS”

  1. 50Pf Says:

    Ey Sperber!
    Kannste uns bitte auch mal kritisieren? Ist ja besser eine schlechte Presse zu haben, als gar keine Presse.
    Hör endlich auf Werbung für Elsässer zu machen.
    Für den ist Eso-Watch zuständig!

  2. American Viewer Says:

    Wir sollten uns da hübsch raushalten und unsere Grenzen dicht halten.

    Wer garantiert denn im Zweifel die Grenzen? Elsässer persönlich oder dann doch die NATO? Der europäische Teil der NATO mag lächerlich sein, aber mehr gibt es aktuell nun mal nicht.

    Rechtsaußen wie Elsässer sind reichlich strange – die Grenzen wollen sie sichern, aber das eigene Militär verdammen sie. Elsässer bleibt ein russischer Überläufer.

    Überrascht hat mich wie vernünftig die verlinkte Einleitung zum Compact-Artikel über Erdogan ist. Darin habe ich beim Überfliegen nichts Falsches gelesen. Es scheint noch ein bisschen Resthirnaktivität bei Elsässer vorhanden zu sein – immer vorausgesetzt es geht nicht um Putin oder um Juden.

    • Tourix Says:

      Elsässer ist nicht rechtsaußen – oder zumindest nicht nur rechtsaußen.
      Er ist immer das, was er gerade für schick hält.

    • aron2201sperber Says:

      Überrascht hat mich wie vernünftig die verlinkte Einleitung zum Compact-Artikel über Erdogan ist. Darin habe ich beim Überfliegen nichts Falsches gelesen.

      Elsässer ist immer wieder dazu in der Lage, Dinge realistischer (und damit richtiger) als viele andere Linke wie Augstein zu sehen.

      Elsässer weist den Realitäten jedoch irreale Ursachen zu.

      Migrationsprobleme?

      …kapitalistisch-zionistische Weltverschwörung

      Krieg in der Ukraine?

      …kapitalistisch-zionistische Weltverschwörung

      Finanzkrise?

      …kapitalistisch-zionistische Weltverschwörung

      IS?

      …kapitalistisch-zionistische Weltverschwörung

  3. arprin Says:

    Es gibt schon Linke, die die Kurden unterstützen. Für die ist Syrisch-Kurdistan („Rojava“) ein neues Versuchslabor für den Sozialismus, da dort an vielen Orten die sozialistische PYD herrscht (der syrische Ableger der PKK). Gleichzeitig sind sie aber gegen westliche Unterstützung für die Kurden, denn das ist ja Imperialismus.

  4. Olaf Says:

    Die Grenzen dichthalten find ich super, zumindest für Kriminelle die reinwollen. Für die dringend notwendige Deportation von Antideutschen sollte man die Grenzen nach außen natürlich weit offen halten.

  5. Was der Sultan duldet und was nicht | Aron Sperber Says:

    […] die Kurden nicht mehr eindeutig der antiimperialistischen Front zuzurechen sind, hat man das Interesse für die kurdische Sache verloren und konzentriert sich […]

  6. Doppelte Doppelmoral | Aron Sperber Says:

    […] die Kurden nicht mehr eindeutig der antiimperialistischen Front zuzurechen sind, hat man das Interesse für die kurdische Sache verloren und konzentriert sich […]

  7. Ein falsches Smiley | Aron Sperber Says:

    […] Auf IS-Terror mit einem Smiley zu reagieren, ist eine Geschmacklosigkeit auf Jürgen Elsässer-Niveau. […]

  8. Erdogans Doppelmoral | Aron Sperber Says:

    […] die Kurden nicht mehr eindeutig der antiimperialistischen Front zuzurechen sind, hat man das Interesse für die kurdische Sache verloren und konzentriert sich […]

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