Archive for 15. Februar 2015

Opferzahlen für den guten Zweck verzehnfacht

Februar 15, 2015

Die italienische Küstenwache und mehrere Handelsschiffe sind heute vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa insgesamt zwölf Flüchtlingsbooten zu Hilfe gekommen.

Angaben der Küstenwache und Medienberichten zufolge befanden sich insgesamt bis zu 2.000 Migranten auf den Booten.

(ORF)

Italiens linke Regierung lässt zwar wieder politisch korrekt alle Boote auffischen. Für die (wesentlich teurere) Versorgung der selbstlos Geretteten dürfen dann trotzdem die herzlosen nördlichen Wohlfahrtsstaaten aufkommen.

Die Rechtfertigung für das Vorgehen der italienischen Regierung, findet man weiter unten:

Vergangene Woche waren rund 330 afrikanische Flüchtlinge beim Untergang ihrer Schlauchboote ertrunken oder bei eisigem Wetter und schwerer See erfroren.

Gesichert ist zwar der tragische Tod von 29 Bootsflüchtlingen.

Laut Angaben von italienischen Behörden wurden weder andere Boote noch Leichen gefunden, welche die Meldungen von den 330 Toten bestätigen würden.

Doch weder die italienische Regierung noch die internationalen Medien scheinen sich für diese Umstände sonderlich zu interessieren.

Um die „Festung Europa“ besser anprangern zu können, dürften die Opferzahlen also wieder einmal erfolgreich verzehnfacht worden sein.

Solange es einem guten Zweck dient, und lediglich die Schlepper und nicht die Geschleppten angeschwärzt werden, ist man bereit, die absurdesten Räuberpistolen ungeprüft wiederzugeben:

Überlebende berichteten, sie seien am 7. Februar von einem Strand bei Tripolis in See gestochen. Die Schleuser hätten sie mit vorgehaltener Pistole gezwungen, auf die Boote zu gehen.

Dieses jüngste Flüchtlingsunglück hat in Europa erneut Forderungen laut werden lassen, die im Herbst eingestellte Rettungsaktion Mare Nostrum der italienischen Marine wieder aufzunehmen.

Elkes Ehemann

Februar 15, 2015

Yavuz Özoguz ist Ehemann einer zum Islam konvertierten deutschen Elke bzw. Fatima. Dass in seinem Idealstaat Iran auf Konvertierung die Todesstrafe steht, hindert ihn freilich nicht daran, den Westen als unfrei und islamophob abzukanzeln.

Seine eigene Existenz spiegelt den völligen Mangel an Selbst-Reflexion weiter Teile der islamischen Welt wider.

Irans Staatssender IRIB bietet ihm die passende Plattform für seine platten Ansichten:

Die Westliche Welt setzt die Sprache als Waffe zur Vergewaltigung islamischer Begriffe ein. Zunächst einmal ist da der Begriff „Islamisten“. Obwohl er nunmehr seit Jahrzehnten verwendet wird, ist bis heute nicht klar, was er eigentlich heißen soll. Letztendlich haben die Systemmedien den Missbrauch des Begriffs so weit getrieben, dass die Bevölkerung jeden praktizierenden Muslim, jede Kopftuchträgerin, jeden Bartträger, jeden betenden und fastenden Muslim als „Islamisten“ betrachtet. Aber es gibt doch auch keine „Christisten“ oder „Judisten“. Auch gibt es keine Demokratisten oder Westisten.

(IRIB)

Warum gibt es wohl keine „Christisten“ oder „Judisten“ bzw. „Demokratisten“ oder „Westisten“?

Vielleicht könnte es daran liegen, dass sich Judentum, Christentum, Demokratie, Westen nicht so leicht als totalitäre Ideologie missbrauchen lassen wie der Islam.