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Jihadi John und Amnesty Londonistan

Februar 26, 2015

Bereits 2009 geriet Emwazi ins Visier des britischen Geheimdienstes MI5. Dieser beschuldigte ihn, er habe nach Somalia reisen und sich dort den mit al-Qaida verbündeten Schabab-Milizen anschließen wollen. Emwazi bestritt damals die Vorwürfe und behauptete, er wolle eine Safari in Tansania machen. Trotzdem hielten ihn die Behörden in Daressalam zunächst fest und wiesen ihn dann aus. Angeblich soll der MI5 versucht haben, ihn damals anzuwerben.

Die Geschichte von der angeblichen MI5-Rekrutierung, die an der Radikalisierung von Jijadi John schuld sei, wurde von einer einer „Menschenrechtsorganisation“, die sich um angebliche Opfer des „War on Terror“ kümmert, verbreitet:

Mohammed Emwazi first came to CAGE in 2009 after being detained, interrogated and recruited by Mi5 on what was meant to be a safari holiday to Tanzania. Thereafter, the harassment continued and intensified which led to him losing two fiancée’s, his job and new life in Kuwait. The harassment and abuse he suffered, was all without criminal charges ever being brought against him, with the legal remedies available to him failing, he attempted to start a new life abroad in Kuwait only to be blocked by the UK security agencies continually.

(CAGE)

Angeblich hatte sich Jihadi John an CAGE gewandt, nachdem sein Leben vom MI5 zerstört worden war.

An der Radikalisierung sei laut CAGE daher der Britische Staat selbst schuld.

Tatsächlich läuft jedoch auch gegen Moazzam Begg, Chef von CAGE, ein Terror-Verfahren wegen diverser Reisen nach Syrien.

Der britische Staatsbürger war übrigens auch schon 2001 mit seiner Familie ins Taliban-Land ausgewandert, 2002 wurde er in Pakistan aufgegriffen und schließlich nach Guantanamo verschickt – mit so einer tragischen Lebensgeschichte war er natürlich prädestiniert, zum Leiter einer „Menschenrechtsorganisation“ bestellt zu werden, die sich um arme islamische Opfer des bösen westlichen „War on Terror“ kümmert.

Amnesty Londonistan solidariserte sich natürlich bedingungslos mit so einem armen Opfer.

Die bösartige Unterstellung, dass es sich bei Herrn Moazzam Begg eventuell doch um kein Unschuldslamm handeln könnte, kostete einer langjährigen Mitarbeiterin ihren Job.